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TSV Grötzingen/Karlsruhe

Profil

Deutsche Turnliga

3. Bundesliga Süd 2017 | 5.Platz | 05:09 Punkte
2. Bundesliga Süd 2016 | 8.Platz | 00:14 Punkte
2. Bundesliga Süd 2015 | 6.Platz | 04:10 Punkte
2. Bundesliga Nord 2014| 7.Platz | 04:10 Punkte
3. Bundesliga Süd 2013 | 2.Platz | 12:02 Punkte
2. Bundesliga Nord 2012| 8.Platz | 00:14 Punkte
2. Bundesliga Nord 2011| 6.Platz | 04:10 Punkte
2. Bundesliga Süd 2010 | 4.Platz | 07:07 Punkte
2. Bundesliga Nord 2009| 7.Platz | 04:10 Punkte
2. Bundesliga Süd 2008 | 3.Platz | 10:04 Punkte
2. Bundesliga Süd 2007 | 3.Platz | 08:06 Punkte
2. Bundesliga Süd 2006 | 2.Platz | 12:02 Punkte
2. Bundesliga Süd 2005 | 5.Platz | 08:06 Punkte
2. Bundesliga Süd 2004 | 6.Platz | 04:10 Punkte
2. Bundesliga Süd 2003 | 3.Platz | 08:04 Punkte


Saisonrückblick 2017

Auf der Zielgeraden noch die Kurve gekriegt - TSV Grötzingen/Karlsruhe im gesicherten Mittelfeld der 3. Kunstturn-Bundesliga

Durchwachsen wie des Autors Bauchspeck – so lässt sich wohl am ehesten die vergangene Drittligasaison 2017 aus Grötzinger Sicht beschreiben. Dass der eigene Nachwuchs noch nicht ganz so weit sein würde, war Ende 2016 mit dem kalkuliertem Abstieg aus Liga Zwo abzusehen gewesen, und der vorgezogene Beginn (für uns bereits am 27. Mai) machte die Sache nicht besser. Hier wurde beim TSV Monheim zum einzigen Mal in der gesamten Saison das Reck verloren, wo man sich entsprechend als zweitstärkste Mannschaft der Ligastaffel einiges Renommee erwerben konnte. Am anderen Ende der Skala rangierte man an den Ringen: Von den ausländischen Gastturnern abgesehen konnten hier von den Turnern aus der Fächerstadt in sieben Wettkämpfen lediglich neun Scorepunkte erturnt werden, die allesamt auf das Konto der Ü40 gingen, die an diesem Gerät eigentlich gar nichts mehr zu suchen hat (nicht umsonst fällt dieses Gerät bei den Seniorenmeisterschaften der Kunstturner ab 45 Jahren dem sportärztlichen Veto zum Opfer).

Nichts mehr zu suchen hatte leider entgegen aller Hoffnungen auch die eine oder andere Karteileiche auf der umfangreichen Grötzinger Meldeliste: Gleich sieben (!) der mit offizieller Startkarte ausgestatteten Turner kamen in der Saison aus unterschiedlichen Gründen (bzw. gar keinen) überhaupt nicht zum Einsatz bzw. ließen sich z.T. nicht einmal blicken. Zwei Turner gingen in nur zwei Wettkämpfen an den Start, zwei weitere lediglich bei einem.

Den Kern der Mannschaft bildete folglich die oben erwähnte Ü40 (Lazar Bratan, Jens Rudat) und die U18 (Anton Weiss, Vincent Kveta) sowie als einziger im gesunden Ligaalter (23) Miro Göttler. So stolz man sein kann, unter diesen Bedingungen den Abstieg vermieden und bis auf die Ausländerposition komplett mit eigenen Turnern die nötigen Scorepunkte in den gewonnenen Wettkämpfen erzielt zu haben – ohne den bärenstarken irischen Nationalturner Adam Steele wäre die Klasse nicht zu halten gewesen. Nicht vergessen darf man außerdem die heimlichen Topscorer im blauen Sakko Jens Franz und Thorsten Ulrich, die die oftmals Spitz auf Knopf genähten Notübungen gegen so manchen Angriff erfolgreich verteidigten; analog zur Vier-bis-Fünf-Elementelehre der Antike möchte ich hier für den wesentlichen Gehalt einer gelungenen Übung den Begriff "Heptessenz" vorschlagen.

Wie auch immer, wenn im Folgejahr nicht zumindest zwei weitere Nachwuchshoffnungen den Sprung in die erste Mannschaft schaffen, sieht es für 2018 zappenduster aus. Licht am Ende des Tunnels (bekanntlich oftmals von einem entgegenkommenden Zug verursacht) ist in der neuerdings im LED-Glanz erstrahlenden Grötzinger Trainingshalle zumindest zu erahnen.

Besonders erfreulich zeichnet sich ab, dass zwei junge Turner, die sich in anderen Betätigungsfeldern erfolgreicher zeigen als im Leistungssport, diesem zumindest als Kampfrichter erhalten bleiben und als solche hoffentlich bereits in der nächsten Saison ihre ersten Einsätze bestreiten können. Hier kann im Ligabetrieb eine klare Verbesserung gegenüber dem letzten Drittligaaufenthalt der Karlsruher Kunstturner anno 2013 konstatiert werden: Während man seinerzeit froh sein konnte, die per definitionem drittklassigen eigenen Übungen von adäquat klassifizierbaren Juroren in bis zu 3h Wettkampfdauer irgendwie bewertet zu bekommen (und insbesondere im E-Kampfgericht oftmals gefühlt nach Gusto), waren nun 2h meist die Obergrenze – nicht trotz, sondern wegen meist völlig korrekter Beurteilung zur allseitigen Zufriedenheit, die eine zeit- und nervenfressende Diskussion gar nicht erst aufkommen ließ; was immer hier an Fortbildungen gelaufen sein mag – Hut ab!

Weitere Highlights waren die nun auch in der dritten Liga üblichen interaktiven Wettkampfmoderationen, die Erinnerungen an frühere Provinzveranstaltungen in weite Ferne rücken ließen. Entsprechend hofft der TSV Grötzingen, allen Schwierigkeiten zum Trotz (nicht zuletzt der drohenden Einnordung für 2018) dem Ligabetrieb noch lange erhalten zu bleiben.

Vielen Dank an alle, die vor und hinter den Kulissen ihren Teil dazu beitragen!

JR

Vereinsgeschichte

Im vormals eigenständigen Karlsruher Stadtteil Grötzingen (eingemeindet 1974) gibt es den Turnsport bereits seit über einem Achteljahrtausend. Turngeschichtlich interessierten Lesern sei die liebevoll zusammengestellte und mit vielen historischen Fotos ausgeschmückte Vereinschronik ans Herz gelegt, die sich auf unserer Homepage unter „Verein“ finden lässt.

Kunstturnen im Deutschen Ligabetrieb gibt es für den TSV seit den 70ern, mit einem vorläufigen Höhepunkt 1979, als der Aufstieg in die 1. Bundesliga gelang. Die anschließende Talfahrt ist eine Sache, die Rückkehr zumindest in die 2. Bundesliga im Jahre 2002 eine andere; hinfallen kann schließlich jeder, am wieder aufstehen ist schon mancher gescheitert, insbesondere in einer so trainingsintensiven Sportart.

Bis auf ein Jahr Abstinenz (nach einem mehr als unglücklichen Abstieg anno 2012, als man verletzungsbedingt z.T. nur zu fünft zum Wettkampf antreten konnte) hatte sich die Mannschaft bis zur letztjährigen Saison in der zweithöchsten Klasse behaupten können und sich sowohl in der Nord- als auch Südstaffel als stets fairer Gegner einen Namen gemacht, der immer für eine Überraschung gut ist. Dies sollte sich nun auch in der 3. Liga fortsetzen lassen.

Details

TSV Grötzingen/Karlsruhe

Männer

Anschrift

TSV Grötzingen/Karlsruhe
Am Grollenberg 9
76229 Karlsruhe
Telefon:0721 / 4644490
Fax:0721 941 95 641
eMail:info@tsv-groetzingen.de
Internet:www.tsv-groetzingen.de

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Telefon: +49 7041 7054001
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