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18.11.16 / Turnen International

Grießer und Bretschneider glänzen in Weltcup-Qualifikation von Cottbus

Die strahlenden Akteure des zweiten Qualifikationstages beim 41. Turnier der Meister waren die Karlsruherin Leah Grießer und der Chemnitzer Andreas Bretschneider. Die beiden Nationalturner von Vizemeister TG Karlsruhe-Söllingen bzw. Meister KTV Straubenhardt stehen an der Spitze des Feldes am Boden bzw. am Reck.

Grießer riss mit ihrer gefühlvollen Bodenübung, die sie mit Trainerin Tatjana Bachmayer und der israelischen Choreographin Shira Shai entworfen hat, wie schon bei den European Games in Baku 2015 Publikum und Kampfrichter mit. «Eigentlich hat fast alles super gut geklappt. Ich bin sehr zufrieden. Jetzt werde ich versuchen, das Ganze am Sonntag noch einmal zu wiederholen», sagte die 18-Jährige. Am Balken musste die Silbermedaillengewinnerin von Baku zwar nach der Kombination «freies Rad/Spreizsalto» vom Balken. «Da war ich leider ein bisschen zu schief», räumte sie ein. Dank fehlerfreiem Rest reichte es aber auch hier noch für den Endkampf.

Carina Kröll war nach der Qualifikation ebenfalls glücklich: Ihre Weltcup-Premiere brachte der jüngsten Teilnehmerin von Cottbus gleich zwei Finalplätze ein. «Das ist ein wirklich schöner Wettkampf. Vor allem auch, weil ich keinen Druck habe. Ich nehme das alles hier ganz entspannt und freu mich nun auf den Sonntag», sagte die 15-Jährige.

Auch Andreas Bretschneider hat in der Vorausscheidung schon Kurs auf das oberste Siegertreppchen genommen. Trotz Feldwebel-Anwärter-Lehrgangs in Hannover packte der Chemnitzer vom Meister KTV Straubenhardt eine 6,6er Übung aus. Auf den «Bretschneider I» oder gar einen Versuch des «Bretschneider II» verzichtete er allerdings. «Ich war nur Montag und Dienstag in der Turnhalle, danach wieder bei der Bundeswehr. Am Mittwoch war da Geländetag auf dem Truppenübungsplatz - sehr nass», berichtete der Sportsoldat, den zudem fortwährend Schulterprobleme plagen. «Aber die Übung war schon in Ordnung. Wenn sie am Sonntag nochmal so läuft, dann wär das richtig in Ordnung», sagte der 27-Jährige, der am Samstag allerdings auf einen Start im Bundesligaspitzenduell KTV Straubenhardt gegen TG Saar verzichten will. «Wir müssen nicht gewinnen, da können auch ruhig mal die jüngeren Turner eine Chance kriegen», findet «Breti».

Am Barren hatte sich bereits zuvor Bretschneiders Teamgefährte Lukas Dauser (14,466) auf Platz zwei geturnt. Trotz eines kleinen Wacklers und leichter Probleme beim Abgang musste der 23-Jährige nur den Japanar Kamoto (15,133) an sich vorbeiziehen lassen. Dritter wurde der Alen Dimic aus Slowenien (14,400).

Zum Auftakt des zweiten Qualifikationstages der Männer hatte der Ukrainer Igor Radivilov vom Rekordmeister SC Cottbus seine internationale Klasse unterstrichen. Sein «Dragulescu» sicherte ihm mit 15,183 Punkten die Führung. Der Japaner Yusuke Saito (14,666) und der Spanier Adria Vera Mora (14,549) folgten auf den Plätzen. Deutsche Starter am Sprung gab es in diesem Jahr nicht.
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28.10.Regionalliga Süd, 2. Wettkampftag, Ludwigsburg
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11.11.Regionalliga Mitte, 2. Wettkampftag, Heidelberg
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19.11.Regionalliga Süd, 4. Wettkampftag, Unterföhring
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