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20.11.16 / Turnen International

DTL-Athleten sammeln Medaillen beim Turnier der Meister

Der zweite Finaltag am Sonntag beim Turnier der Meister in Cottbus war auch der Tag des deutschen Erfolgs. Insbesondere die Frauen konnten mit einer Gold- und zwei Silbermedaillen glänzen. Erfolgreichste Turnerin war Carina Kröll vom MTV Stuttgart, die Gold am Boden und Silber am Schwebebalken gewann. Für das deutsche Turnen war es sogar der erste Doppelerfolg an diesem Gerät in der Lausitz überhaupt. Zum Abschluss der 41. Ausgabe gewann Andreas Bretschneider von der KTV Straubenhardt dann noch das Königsgerät Reck.

Das Kröll im Finale am Boden mit einer nahezu fehlerfreien Übung noch an der Führenden Leah Grießer vorbeihuschte, empfand die jüngste Athletin des Turniers keienswegs als inneren Vorbeimarsch. «Ach, ich glaube nicht, dass es da um Wegschnappen ging. Ich hätte das der Leah auch sehr gegönnt, aber ich freue mich natürlich auch sehr über die Goldmedaille», sagte die 15-jährige Berkheimerin. Auch Grießer, der am Ende ein paar Verbindungszehntel fehlten, nahm es gelassen. «Natürlich hätte ich noch ein paar Sachen besser machen können, dann wäre ich vielleicht vorne dran gewesen. Aber so ist es, mal verliert man, mal gewinnt man, insofern das auch keine Problem für mich», sagte sie.

Für Cheftrainerin Ulla Koch kamen die Medaillen nicht unvorbereitet. «Ich bin selten überrascht. Ich hatte schon ein bisschen darauf spekuliert, dass die beiden auf dem Treppchen landen könnten, wenn sie durchturnen», sagte sie. Hochzufrieden war sie auch mit Krölls Finalübung am Schwebebalken. «Das war ein super gute Übung, ich bin total zufrieden. Schade war es bei Leahs freiem Überschlag, das passiert ihr sonst nie. Ansonsten aber eine gute Übung», sagte Koch. Bronze durfte sich die Australierin Emily Little abholen.

Trotz Schulterproblemen und minimalen Trainings wegen eines Fortbildungslehrgangs bei der Bundeswehr ließ Andreas Bretschneider am Reck nichts anbrennen. Mit 15,166 Punkten gewann er vor dem Japaner Yuya Kamoto (15,100) und dem Slowenen Alen dimic (14,566) die Entscheidung der besten Acht und holte sich zum dritten Mal nach 2013 in Cottbus eine Medaille. «An der ein oder anderen Stelle war die Übung vielleicht ein bisschen schlechter als am Freitag, aber dafür war fiel dr Abgang genau in den Stand. Das war entscheidend heute», sagte Bretschneider, der nach eigenem Bekunden immer wieder gerne in die Lausitz kommt: «Ich habe hier meinen ersten Weltcup gewonnen 2013. Um sehr mehr freut es mich, dass es diesmal wieder geklappt hat», sagte er.

Lokalmatador Christopher Jursch patzte und kam mit 13,233 Punkten nur auf den siebten Platz. Ebenfalls Pech hatte Lukas Dauser von der KTV Straubenhardt. Mit 14,366 Punkten schrammte er knapp am Treppchen vorbei.
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3KTV Obere Lahn323:13+105:1
4KTV Straubenhardt326:10+164:2
5Siegerländer KV319:17+22:4
6SC Cottbus314:22-82:4
7KTT Heilbronn36:30-240:6
8TSV Monheim34:32-280:6

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9.9.WM-Qualifikation, Stuttgart
2.-8.10.47. Turn-Weltmeisterschaften, Montreal (Kanada)
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