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09.12.17 / Frauen

Gleich drei Regionalligisten steigen auf

Gleich drei ehemalige Regionalligisten turnen ab nächste Saison in der 3. Liga der Frauen. Für die größte Überraschung des Aufstiegsfinales in Hoheneck-Ludwigsburg sorgte am Samstag das Turn-Team Kiehn Group Lüneburg. Die Niedersachsen turnten sich auf dem Siegerpodest bis ganz nach oben. «Dieser Sieg kam völlig unerwartet und überraschend für uns», freute sich Trainerin Susanne Tidecks. «Jetzt wird erst einmal gefeiert und nächstes Jahr werden wir die Luft der dritten Liga schnuppern und unseren Platz dort bestätigen», erklärte Trainerkollegin Katharina Pommerening.

Für vertraute Namen sorgen die zwei weiteren Aufsteiger: Nach fünf Jahren meldete sich der langjährige Erstligist TuG Leipzig in der 3. Bundesliga zurück. Die TG Karlsruhe-Söllingen ist ab nächstes Jahr mit zwei Teams in der Bundesliga am Start. Der TV Braubach konnte sich noch einmal vor dem Abstieg retten und kann ein weiteres Jahr in der dritthöchsten Turnklasse mitmischen.

Nur noch mit zwei statt bisher drei Teams ist der TSV Tittmoning künftig in der Bundesliga am Start. Denn die dritte Riege der Oberbayern wurde im Schwäbischen nur Vorletzter und muss 2018 den Gang in die Regionalliga antreten. «Unsere Mannschaft war sehr geschwächt, denn wir mussten mit unseren Turnerinnen die ganze Saison Verletzungen in unserer ersten und zweiten Auswahl ausgleichen», erklärte Tittmonings enttäuschte Trainerin Natalie Pitzka.

Weiterhin in der Regionalliga turnen auch der TB Neckarhausen, die KTG Heidelberg, die TG Hegau-Bodensee und die TG Main-Rhein.

Zuvor hatten sich bereits die zweite Mannschaft von Eintracht Frankfurt, der TSV Monheim und die WKG TV 1884 Mannheim-Neckarau/TSG Grünstadt die Teilnahme an der DTL-Regionalliga gesichert. Die Hessen turnten sich am Samstag in Hoheneck-Ludwigsburg mit deutlichem Abstand vor die Schwaben aus Monheim. Die Riege mit dem definitiv längsten Vereinsnamen in der Deutschen Turnliga vertritt künftig die Metropolregion Rhein-Neckar.

Aber auch das TT Mannheim-Hockenheim, die KTV Fulda und der TV Wetzgau dürfen noch noch auf die Regionalligasaison hoffen. Hintergrund ist, dass die Abteilungsleitung der Frauen derzeit noch über eine mögliche Aufstockung der Regionalligen auf acht Clubs berät. Für alle drei Mannschaften würde dies eine Startberechtigung in der Deutschen Turnliga bedeuten. «Ich bin mir sicher, dass wir hier gemeinsam eine gute Lösung erarbeiten können. Die Entscheidung darüber wird noch in diesem Jahr fallen», sagte Jörg Rosenkranz. Einen genauen Termin konnte der Abteilungsleiter der Frauen allerdings noch nicht nennen.

Den Sprung in die Regionalliga verpasst hat dagegen die zweite Mannschaft des SSV Ulm.
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3.-4.3.Bundesliga Frauen, 1. Wettkampftag, Stuttgart
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24.-25.3.Bundesliga Frauen, 2. Wettkampftag, Waging am See

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