- Premiumpartner der DTL -

TV Hösbach/TV GroßostheimTSV Grötzingen/Karlsruhe
3637

> Zum Bericht

Einzelnachweis

[Die kursiv geschriebenen Turner legten im Mann gegen Mann Duell vor]

TV Hösbach/TV GroßostheimTSV Grötzingen/Karlsruhe
Boden
TurnerD-NoteEndwertSc TurnerD-NoteEndwertSc
Zang, Florian3,311,050Weiss, Anton3,311,502
Lang, Maximilian4,212,000Steele, Adam4,512,000
Krivunets, Sergey3,711,600Bratan, Lazar3,411,751
Berninger, Felix3,210,200Bertsch, Julian3,410,552
Summe0 Summe5
Pferd
TurnerD-NoteEndwertSc TurnerD-NoteEndwertSc
Kapraun, Lukas2,610,704Rudat, Jens2,68,950
Lehmann, Johannes2,89,100Göttler, Miro2,79,953
Krivunets, Sergey5,111,550Steele, Adam4,712,954
Bergmann, Lukas2,410,002Bratan, Lazar2,99,550
Summe6 Summe7
Ringe
TurnerD-NoteEndwertSc TurnerD-NoteEndwertSc
Junker, Benjamin2,610,852Göttler, Miro3,010,450
Schösser, Daniel3,410,750Steele, Adam4,513,305
Berninger, Felix3,010,054Bertsch, Julian2,79,000
Krivunets, Sergey4,012,405Rudat, Jens2,69,700
Summe11 Summe5
Sprung
TurnerD-NoteEndwertSc TurnerD-NoteEndwertSc
Lang, Maximilian4,013,251Bratan, Lazar4,013,000
Zang, Florian3,212,002Weiss, Anton2,811,550
Junker, Benjamin3,212,150Steele, Adam4,813,103
Krivunets, Sergey4,813,455Bertsch, Julian2,411,400
Summe8 Summe3
Barren
TurnerD-NoteEndwertSc TurnerD-NoteEndwertSc
Zang, Florian2,910,150Bratan, Lazar3,011,804
Lehmann, Johannes2,811,250Weiss, Anton2,311,451
Bergmann, Lukas2,611,350Steele, Adam5,012,904
Krivunets, Sergey4,613,305Bertsch, Julian2,99,850
Summe5 Summe9
Reck
TurnerD-NoteEndwertSc TurnerD-NoteEndwertSc
Lang, Maximilian4,010,000Bratan, Lazar3,111,904
Schösser, Daniel2,310,501Weiss, Anton2,510,300
Junker, Benjamin2,711,200Steele, Adam4,112,254
Krivunets, Sergey4,111,605Rudat, Jens2,49,500
Summe6 Summe8
Gesamt36 Gesamt37

Vorbericht

Saison 2018 mit einigen Neuerungen

Die Spannung vor dem ersten Wettkampf ist groß. Es sind doch einige Neuerungen zu verarbeiten.

Zu aller erst startet die Mannschaft jetzt unter dem Namen TV Hösbach/TV Großostheim. Glücklicherweise konnte man sich mit dem im selben Turngau angesiedelten Verein TV Großostheim verständigen, sich gegenseitig zu unterstützen. Starteten die Turner des TV Großostheim letztes Jahr noch aushilfsweise für den TV Hösbach, so sind in der Saison 2018 ihre Einsätze in allen Wettkämpfen eingeplant. Ganz neu für die Turner der neuen Wettkampfgemeinschaft ist es auch, dass der Dauerrivale und gleichzeitig gern gesehener Gegner, die TSG Sulzbach dieses Jahr erstmals kein Konkurrent in der 3. Bundesliga ist. Die Derbywettkämpfe gegen den hessischen Nachbarn werden dem Team sicher fehlen. Dafür sieht sich die Riege um Trainer Marco Stürmer mit einem neuen Gesicht konfrontiert. Der TSV Grötzingen/Karlsruhe wird am 23. September erstmal im Hösbacher Kultur-und Sportpark zu Gast sein und dabei seinen ersten Wettkampf in der 3. Bundesliga Nord bestreiten. Im Jahr 2017 turnten sie noch in der 3. Bundesliga Süd und im Jahr davor in der 2. Bundesliga Süd. So kann man zwar bisherige Ergebnisse vergleichen, eine Vorhersage über den Ausgang des Wettkampfes lässt sich jedoch nicht treffen. Sicher muss sich die neue Riege um TV Hösbach und TV Großostheim im Wettkampf noch zusammenfinden, jedoch stehen die Zeichen für den ersten Heimwettkampf zu Hause voll auf Angriff. Das klar gesteckte Ziel ist es so durch die Saison zu kommen, dass die Relegation dieses Jahr wieder ohne die Beteiligung von TV Hösbach/TV Großostheim stattfindet.

Wir wünschen den Gästen eine gute Anreise und freuen uns auf eine fairen Wettkampf im Kultur- und Sportpark in Hösbach! Wettkampf: 23.09.2018 Einturnen: 15:00 Uhr Beginn: 16:00 Uhr

Saisonauftakt für Karlsruher Kunstturner

Weiter verjüngte Bundesligariege zu Gast in Hösbach

Hoffnungsfroh startet der TSV Grötzingen am kommenden Wochenende in die 50. Jubiläumssaison der Deutschen Turnliga – wobei die Turner aus der Fächerstadt zugegebenermaßen weder von Anfang an noch durchgehend dabei waren und seit dem einer massiven Verjüngung geschuldeten Abstieg Ende 2016 auch nur noch in der 3. Liga rangieren; aber der HSV ist ja auch nicht mehr erstklassig, und der FC Bayern darf seit ein paar Jahren gar nicht mehr mitturnen.

Ähnlich wie die Sportarten wird nun auch die Geographie durcheinandergebracht: Karlsruhe gehört in diesem Jahr zu Norddeutschland, d.h. der TSV startet in der Nordstaffel der 3. Kunstturn-Bundesliga.

Lospech beschert der Riege um Turner-Trainer Lazar Bratan weite Wege nach Bochum und Gütersloh, Losglück auf der anderen Seite ermöglicht einen Saisonauftakt beim TV Hösbach in Unterfranken – und damit im Freistaat Bayern, der als einziges Bundesland noch 2 Tage später Sommerferien hatte als BaWü.

Beide Gegner teilen sich damit den offensichtlichen Nachteil, erst 2 Wochen vor Saisonbeginn die Hände von Sonnencreme auf Magnesia umstellen und das Körpergewicht an die Gerätenorm anpassen zu können (betrifft natürlich in der Theorie nur schulpflichtige Turner sowie turnende Eltern schulpflichtiger Kinder – aber das sind beim TSV in summa zwei Drittel der Belegschaft).

Die Ligakonkurrenten aus Niedersachsen, Hessen und dem Saarland haben einen satten Monat mehr Abstand zur Urlaubszeit und dürften entsprechend bereits voll im Saft stehen, die Bochumer haben zumindest 2 Wochen Vorsprung.

Wettkampfentscheidend im Duell der Späturlauber dürfte daher vor allem sein, welches der beiden vom Leistungspotential her ähnlich stark einzuschätzenden Teams das beim derzeitigen Trainingsstand verfügbare Übungsgut möglichst fehlerfrei abrufen kann.

Dies wird auf Grötzinger Seite erstmalig der 19jährige Julian Bertsch in Angriff nehmen, der im Frühjahr noch die zweite Mannschaft des TSV zurück in die Landesliga führte und dabei an allen sechs Geräten zum Einsatz kam.

Gleich 48x ran muss der zweite Debütant Niko Papadopoulos (ebenfalls 19), der in Hösbach als Heimkampfrichter für Karlsruhe fungieren wird. Mit dem DTL-Kampfrichterbeauftragten Achim Vogel als Oberkampfrichter hat Niko dabei beste Aussichten auf eine kostenlose Fortbildung; zumindest an Erfahrung werden unsere Youngster in diesem Wettkampf also reichlich gewinnen können.

JR

Nachbericht

Eine knappe bittere Niederlage zu Hause

Zwei Scorepunkte fehlten zum Sieg.

Nur ein Fehler weniger und es hätte gereicht. Wenn man anfängt zu suchen, dann findet man bestimmt die Stelle an der der Fehler vermeidbar gewesen wäre. Rückblickend auf den Wettkampf ist Fehlersuche aber nicht das Richtige, denn die neue Wettkampfgemeinschaft TV Hösbach/ TV Großostheim präsentierte sich ausgesprochen gut. Die Riege um Trainer Marco Stürmer zeigte einen soliden Wettkampf mit nur einzelnen Patzern. Am Boden war man den Gästen knapp mit insgesamt 0 zu 5 Scorepunkten unterlegen. Der russische Gastturner Sergey Krivunets konnte seine Klasse hier leider noch nicht zeigen. Beim Einturnen zeichnete sich ab, dass der Hösbacher Boden ihm nicht liegt und so zeigte er eine stark reduzierte Übung. Max Lang hingegen konnte sein Talent am Boden unter Beweis stellen. Mit einer sehr anspruchsvollen Übung konnte er dem Iren Adem Steele vom TV Grötzingen/Karlsruhe Paroli bieten. Die ersten Punkte für den TV Hösbach/ TV Großostheim konnte Lukas Kapraun im ersten Duell am Seitpferd bei seinem Bundesligadebut sichern. Mit 6 zu 7 ging das Seitpferd wie der Boden am Ende an die Gäste. Erst an den Ringen konnte die Heimmannschaft aufholen und sogar aufschließen. Durchweg stabile Übungen ermöglichten es das erste Gerät zu gewinnen und zur Halbzeit mit 17 zu 17 gleich auf zu sein. Der Turnkrimi war zu diesem Zeitpunkt bereits in vollem Gange. Die Mannschaft aus TV Hösbach und TV Großostheim konnte nach der Pause an ihre guten Leistungen anknüpfen. Am Sprung konnten drei von vier Duellen gewonnen werden. Benni Juncker verlor lediglich sein Duell gegen den Gastturner des TV Grötzingen/Karlsruhe. Die guten Leistungen am Sprung brachten der Heimmannschaft eine Führung von 25 zu 20 Scorepunkten ein. Am Barren hatte man zwar vereinzelte Probleme, jedoch muss man hier auch anerkennen, dass die Gäste ihre Turner gut gesetzt haben. Allein der Tausch von Sergey und Lukas Bergmann im dritten beziehungsweise vierten Duell hätte den Wettkampf zu Gunsten des TV Hösbach/ TV Großostheim gewendet. Wieder wird klar, wie knapp und hart umkämpft der Wettkampf war. Der Ausgang des Wettkampfes war bis zum letzten Gerät noch offen. Vor dem Reck stand es 30 zu 29. Das Nervenkostüm der Heimmannschaft schien aber nicht zu halten. Obwohl der TV Grötzingen/Karlsruhe teilweise niedrigere Ausgangswerte hatten, konnten sie die Duelle für sich gewinnen. Nur Daniel Schösser und Sergeys Krivunets konnten punkten. Und so reichte es eben knapp nicht. Mit 36 zu 37 ging am Ende nicht nur das Reck sondern auch der Wettkampf verloren. Verloren ist aber noch lange nicht alles. Wie die Erfahrung in den letzten Jahren gezeigt hat, steigern sich die Turner des TV Hösbach/ TV Großostheim im Laufe der Saison. Genau das macht Hoffnung auf mehr, denn bereits dieser Wettkampf hat das Potential der Mannschaft gezeigt. Auch das Ergebnis mit über 270 geturnten Punkten spricht für die gute Leistung. Wenn man die vereinzelten kleinen oder größeren Fehlerquellen abstellen kann, bleibt die Chance, einen der nächsten Wettkämpfe zu gewinnen, bestehen.

Am Ende bleiben noch der Glückwunsch an einen fairen Gegner, der Dank für die Mithilfe beim Abbauen und einen riesen Applaus zurück an das grandiose Publikum im vollen Kultur- und Sportpark in Hösbach.

Sonntäglicher Sieg zum Saisonauftakt

Karlsruher Kunstturner in Hösbach mit dem Glück des Tüchtigen

Es wurde die erwartet knappe Kiste: In einem hochspannenden Wettkampf mit ständig wechselnder Führung, der auch aufgrund des fairen, ja freundschaftlichen Miteinanders der Kontrahenten eigentlich keinen Verlierer verdient gehabt hätte, waren die Turner aus der Fächerstadt letztlich mit 37:36 Scorepunkten der glückliche Sieger.

Wie prognostiziert ließen zum Saisonbeginn einige Übungen auf beiden Seiten noch den letzten Schliff vermissen. Wettkampfentscheidend in dieser Begegnung auf Augenhöhe war letztlich, dass die Grötzinger Gäste ihren einzigen Sturz in einem ohnehin aussichtslosen Duell verpacken konnten, während die unterfränkischen Hausherren gleich zweimal in sensiblen Zweikämpfen patzten und dabei trotz jeweils deutlich höherer Schwierigkeit insgesamt 8 Scorepunkte abtreten mussten.

Doch der Reihe nach: Am Boden gab es mit 5:0 gleich einen Auftakt nach Maß, besonders erfreulich hier aus Karlsruher Sicht das Ligadebut von Julian Bertsch, der bei seiner ersten Übung für die erste Mannschaft des TSV gleich zwei Scorer einheimsen konnte.

Ausgerechnet Routinier Jens Rudat ließ dann am Pauschenpferd die ersten Punkte für Hösbach zu; gleich zu Übungsbeginn vergriffen, konnte das Urlaubsgewicht bis zum Abgang nicht mehr in adäquaten Schwung versetzt werden. Dass trotz zweier weiterer einstelliger Wertungen hier letztlich doch noch der Gerätsieg eingefahren werden konnte, ließe sich mit ein paar blumigen Beschreibungen sicherlich als taktische Meisterleistung verkaufen; „Glück“ trifft es aber auch und ist deutlich schneller geschrieben.

An den Ringen gab es dann die erwartete deutliche Niederlage zum 17:17-Halbzeitstand, bedingt auch durch eine Oberschenkelblessur von Miro Göttler beim Abgang, die sich hoffentlich bis zum nächsten Wettkampf in zwei Wochen ebenso auf Vordermann bringen lässt wie der Kleiderschrank von Kampfrichter-Debütant Niko Papadopoulos (der ansonsten allerdings seine Sache sehr gut machte; er ist schließlich auch nur für die D-Note zuständig, und da geht's ja nicht ums Aussehen:-)

Einen weiteren Schreckmoment gab es dann am Sprung: Nach beiderseitiger Spitzenleistung zu Beginn (gleich zwei Kasamatsu gestreckt in Folge wären in der 3. Liga noch vor wenigen Jahren einem ausländischen Gastturnerduell vorbehalten gewesen) wurde unmittelbar nach Übungsanmeldung von Zuschauerseite versehentlich eine Absperrwand umgeworfen, die gefühlt in den Anlauf des zweiten Grötzinger Springers Anton Weiss fiel. Dieser zog seinen gehockten Kasamatsu (Wettkampfpremiere!) zwar durch, jedoch mit dem Ergebnis einer kontrollierten Vierpunktlandung.

Oberkampfrichter Achim Vogel erklärte daraufhin, dass er bereits während des Malheurs im Anlauf ein lautes „Stopp“ von sich gegeben hätte, was Anton allerdings „im Tunnel“ ebenso wenig gehört hatte wie die Grötzinger Bank. Der Sprung durfte jedenfalls wiederholt werden und gelang erheblich besser – was sich im Nachhinein als nicht ganz unbedeutend herausstellen sollte.

Trotzdem ging das Gerät mit 3:8 verloren, vor Barren lagen die Hausherren also erstmals in Führung – die mit den ersten drei gelungenen Karlsruher Übungen postwendend zurückerobert wurde, bis Hösbach das letzte Duell deutlich für sich entscheiden konnte und seinerseits mit 30:29 in Front ging.

Mit denkbar knappem Rückstand ging es also ans Königsgerät. Hier wendete Grötzingens Turner-Trainer Lazar Bratan erneut das Blatt, Anton und Adam Steele machten den Sack quasi zu. Jens gab zum Abschluss wie schon an den Ringen das willig blökende Opferlamm gegen den „Hösbacher Russen“ Sergey Krivunets, der sich mit „The Man of Steele“ die Topscorerposition teilte. Ein „Zehner“ konnte vermieden werden, das anschließende anerkennende Abklatschen durch die komplette Hösbacher Mannschaft war die Mühe allemal wert.

Wir bedanken uns bei Gegnern, Zuschauern und Wettkampfleitung für einen großartigen Sonntagnachmittag und last not least für das selten so verdiente Duschbier.

JR

Infos zum Wettkampf

Termin:23.09.2018 16:00
Ort:Kultur- und Sportpark Hösbach, Jahnstr. 1, 63768 Hösbach
GerätePunkte:4 : 8

TopScorer

Krivunets, Sergey TV Hösbach/TV Großostheim20
Steele, Adam TSV Grötzingen/Karlsruhe20
Bratan, Lazar TSV Grötzingen/Karlsruhe9
Kapraun, Lukas TV Hösbach/TV Großostheim4
Berninger, Felix TV Hösbach/TV Großostheim4

1. Bundesliga Männer

VereinWKGPDiffPkt
1KTV Straubenhardt224:0+244:0
2SC Cottbus212:12+04:0
3TG Saar110:2+82:0
4TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau216:8+82:2
5Siegerländer KV28:16-82:2
6StTV Singen10:12-120:2
7TuS Vinnhorst212:12+00:4
8TSV Pfuhl22:22-200:4

2. Bundesliga Nord Männer

VereinWKGPDiffPkt
1TV Großen-Linden00:0+00:0
KTV Koblenz00:0+00:0
TG Saar II00:0+00:0
KTV Obere Lahn00:0+00:0
TSG Grünstadt00:0+00:0
Eintracht Frankfurt00:0+00:0
KTV Fulda00:0+00:0
KTG Heidelberg00:0+00:0