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TSV Grötzingen/KarlsruheKTV Hohenlohe
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Einzelnachweis

[Die kursiv geschriebenen Turner legten im Mann gegen Mann Duell vor]

TSV Grötzingen/KarlsruheKTV Hohenlohe
Boden
TurnerD-NoteEndwertSc TurnerD-NoteEndwertSc
Bratan, Lazar3,611,952Schmidt, Philipp3,411,600
Weiss, Anton3,311,554Eder, Julian3,610,150
Steele, Adam4,713,555Bortt, Jan-Moritz3,210,300
Bertsch, Julian3,511,100Lopatynski, Adrian4,011,903
Summe11 Summe3
Pferd
TurnerD-NoteEndwertSc TurnerD-NoteEndwertSc
Rudat, Jens3,411,654Bortt, Silas2,610,250
Göttler, Miro2,710,350Lopatynski, Adrian3,210,953
Bratan, Lazar2,911,502Bortt, Jan-Moritz2,311,000
Steele, Adam4,712,555Müller, Mario2,49,500
Summe11 Summe3
Ringe
TurnerD-NoteEndwertSc TurnerD-NoteEndwertSc
Göttler, Miro3,011,005Schmidt, Philipp1,78,700
Steele, Adam4,513,305Müller, Mario2,910,800
Bertsch, Julian2,710,752Bortt, Silas2,310,400
Rudat, Jens2,610,750Lopatynski, Adrian4,413,005
Summe12 Summe5
Sprung
TurnerD-NoteEndwertSc TurnerD-NoteEndwertSc
Bratan, Lazar4,012,802Lopatynski, Adrian4,012,400
Weiss, Anton2,811,400Bortt, Jan-Moritz3,212,303
Steele, Adam4,813,904Schmidt, Philipp4,012,500
Eder, Neyén Eitan3,212,201Eder, Julian3,211,950
Summe7 Summe3
Barren
TurnerD-NoteEndwertSc TurnerD-NoteEndwertSc
Weiss, Anton2,311,201Bortt, Silas2,410,950
Bratan, Lazar3,112,103Schmidt, Philipp2,311,250
Steele, Adam5,013,404Bortt, Jan-Moritz2,511,400
Bertsch, Julian2,911,150Lopatynski, Adrian3,611,703
Summe8 Summe3
Reck
TurnerD-NoteEndwertSc TurnerD-NoteEndwertSc
Bratan, Lazar3,211,500Lopatynski, Adrian4,712,453
Weiss, Anton2,69,750Schmidt, Philipp2,410,854
Steele, Adam4,211,803Bortt, Silas2,510,900
Bertsch, Julian2,48,650Hemming, Michael2,510,504
Summe3 Summe11
Gesamt52 Gesamt28

Vorbericht

Karlsruher Kunstturner wollen Auftaktschwung mitnehmen

Tabellennachbar KTV Hohenlohe zu Gast in Grötzingen

Nach dem ersten Auftaktsieg in der Deutschen Turnliga seit 2015 schwimmt die Riege des TSV Grötzingen auf einer kleinen Euphoriewelle: Lang ist’s her, dass man auf weite Teile der Tabelle herabschauen konnte, statt mühsam das Feld von hinten aufrollen zu müssen. Insbesondere die Tatsache, dass alle „jungen Wilden“ inklusive Ligadebütant Julian Bertsch sich im ersten Wettkampf in die „Torschützenliste“ eintragen (d.h. dem direkten Gegner im Duell das Nachsehen erteilen) konnten, macht Lust auf mehr.

Allerdings kommt mit Hohenlohe nun einer der schwersten Brocken in die Emil-Arheit-Halle, der neben der obligatorischen ausländischen Verstärkung auch einen heimischen Topturner präsentiert: Mike Hindermann, früherer Jugendnationalturner, nun bei den Männern amtierender BaWü-Meister im Mehrkampf + Sprung + Barren + Reck (sowie Platz 2-4 an den anderen Geräten) wird den Turnern aus der Fächerstadt das Leben sicherlich schwer machen – wobei auch der Rest der Truppe nicht zu unterschätzen ist.

Zur Vorbereitung hat man denn auch die Ergebnisse des ersten Wettkampftages gut studiert und verglichen. Da das Wertungsniveau allerdings nicht unbeträchtlich von der Strenge des jeweiligen Kampfgerichtes abhängt, schaut man hier vorwiegend auf die weitgehend „unbestechlichen“ Ausgangswerte der Übungen, das heißt die gezeigten Schwierigkeiten: „Hohenlohe turnt 5-6% schwieriger als wir, also müssen wir 2% sauberer agieren“, fassen Turner-Trainer Lazar Bratan und Mannschaftsführer Jens Rudat die Analyse zusammen.

Wem hierzu spontan nur ein deutsches Fragewort mit „H“ einfällt, sei im Folgenden aufgeklärt: Die Bewertung einer Übung addiert sich aus der Ausführung (Höchstpunktzahl „Traumnote 10“) und der Punktzahl der präsentierten Schwierigkeit. Letztere ist zwar theoretisch nach oben offen, liegt allerdings auch in der Weltspitze kaum über 6 Punkten. In der 3. Bundesliga lagen im ersten Wettkampf alle Mannschaften im Schnitt zwischen 3,0-3,5 Punkten – also bei nur rund einem Drittel der Maximalpunktzahl für die Ausführung, die folglich dreimal mehr zur Gesamtwertung beiträgt.

Um dies an einem Beispiel aus der Praxis zu verdeutlichen: Stockt ein Turner seinen Abgang von „C“ auf „D“ auf (z.B. am Reck von Doppelsalto gehockt mit Schraube auf Doppelsalto gestreckt mit Schraube), bringt ihm das eine Schwierigkeitserhöhung um 0,3 Punkte – die er mit einem mittelgroßen Ausfallschritt zur Landungskorrektur gleich wieder los ist. Ein Sturz kostet gleich einen ganzen Punkt, zur Kompensation müsste man also die gesamte Übung rund 30% schwieriger machen.

Nur weil Hohenlohe auf dem Papier als klarer Favorit in die Begegnung geht, muss also in Karlsruhe weder jemand auf die Euphoriebremse treten, noch waghalsige Manöver riskieren. Allerdings wird es erforderlich sein, die z.T. doch gravierenden Abzüge im ersten Wettkampf insbesondere am Pauschenpferd und an den Ringen deutlich zu minimieren.

Dabei hofft die Mannschaft auf lautstarke Unterstützung in heimischer Halle, zu der wir unseren Gästen eine staufreie Anreise wünschen.

JR

Hohenlohe zu Gast in Karlsruhe

Gut vorgelegt hatte Hohenlohe letzte Woche in ihrem Auftaktsieg gegen den ehemaligen Zweitligisten aus Bochum. Nun trifft die Mannschaft der KTV auf ihren derzeitigen Tabellennachbar TSV Grötzingen/Karlsruhe. Mit jeweils einem Sieg in der Tasche möchten beide Mannschaften ihren Konkurrenten vom derzeit zweiten Tabellenplatz stoßen. Die Euphorie in Hohenlohe ist groß und die Turner bereit dem nächsten Gegner entgegenzutreten. Durch abzugsfreie Kür-Übungen möchte die KTV sich während des Wettkampfes einen Vorteil erarbeiten und sich so eine Chance gegen Karlsruhe errechnen. Im letzten Jahr noch auf Tabellenplatz fünf in der Südstaffel erwartet die TSV mit der KTV in der Nordstaffel diesen Jahres eine schwer zu schlagenden Gegner. Damit ist ein spannender Wettkampf zwischen den beiden Parteien vorprogrammiert. Die KTV freut sich auf die Mannschaft aus Karlsruhe und wünscht allen Turnern einen verletzungsfreien Wettkampf.

Nachbericht

Karlsruher Kunstturner erobern Tabellenspitze

16jähriger Neyén Eder mit gelungenem Debut in der 3. Bundesliga

Des einen Freud, des anderen Leid: Der im Vorbericht als stärkster Grötzinger Gegner angekündigte Mike Hindermann konnte wegen einer bei den Deutschen Meisterschaften am vergangenen Wochenende erlittenen Fußverletzung seine Hohenloher Mannschaft nur von der Bank aus unterstützen.

Diese konnte den amtierenden BaWü-Meister an keinem Gerät adäquat ersetzen, und da außerdem die Riege aus der Fächerstadt einen überragenden Start hinlegte, war der Wettkampf im Grunde schon zur Halbzeit entschieden.

Dabei bewahrheitete sich die im Vorfeld geäußerte Vermutung, dass die in den ersten Wettkämpfen erzielten Punktzahlen beider Mannschaften nur bedingt vergleichbar waren, da die Abzüge z.B. von Haltungs- und Technikfehlern doch recht unterschiedlich streng erfolgen: Waren die Grötzinger zum Saisonauftakt noch gefühlt auf WM-Niveau rasiert worden, resultierten heuer auch bei der einen oder anderen holprigen Darbietung klar höhere Wertungen – in summa 10 Punkte mehr als beim ersten Wettkampf.

Allerdings waren insbesondere die im Vorfeld angemahnten Leistungssteigerungen der Gastgeber an Pauschenpferd und Ringen klar erkennbar; hier konnte für Hohenlohe nur der polnische Gastturner Adrian Lopatynski punkten.

Aber auch in der zweiten Wettkampfhälfte gab es für die Grötzinger noch Grund zum Jubeln: Gerade frisch nachgemeldet, konnte der erst 16jährige Nachwuchsturner Neyén Eder seinen Einstand am Sprung (als Ersatz für den oberschenkelverletzten Miro Göttler) feiern und gleich seinen ersten Scorepunkt einheimsen – nach vorsichtiger Recherche der jüngste Scorer der Vereinsgeschichte des TSV [wobei das Scoresystem auch erst ein Jahr nach Neyéns Geburt eingeführt wurde, aber das soll den Feierlichkeiten keinen Abbruch tun].

Da parallel der fast dreimal so… erfahrene Jens Rudat sich auch wieder seiner Rittkünste entsinnen und an alte Pauschenpferdleistungen anknüpfen konnte, finden sich bereits nach zwei Wettkämpfen alle Karlsruher Kunstturner in der Scorerliste der Deutschen Turnliga wieder. Diese wird derzeit angeführt von unserem irischen Gastturner Adam Steele, Turner-Trainer Lazar Bratan rangiert auf Platz 12.

Die anderen beiden Grötzinger Youngster Anton Weiss und Julian Bertsch (beide 19 Jahre) zeigten beim abschließenden Reckturnen, dass sie nicht nur turnen, sondern auch kämpfen können. Trotzdem ging dieses Gerät völlig verdient an die Gäste aus Hohenlohe, die nach einigem Hadern über das eine oder andere Ergebnis diesen Ehrentreffer allemal verdient hatten. Wir wünschen Mike eine schnelle und vollständige Genesung und seiner Mannschaft noch eine erfolgreiche Saison!

JR

Niederlage gegen TSV Grötzingen/Karlsruhe

Letzte Woche noch mit einem deutlichen Sieg auf dem zweiten Tabellenplatz in der 3.Bundeliga Nord unterlag die KTV Hohenloher in dieser Woche mit 52:28 Scorepunkten gegen den TSV Grötzingen/Karlsruhe. Nicht zuletzt zurückzuführen auf eine abgeschwächte Startaufstellung von Hohenlohe in diesem Wettkampf musste die KTV einige Patzer und unmissverständliche Abzugsnoten von Seiten der Kampfrichter hinnehmen. Damit landet sie nach dem zweiten Ligawettkampf auf den sechsten Tabellenpatz. Im ersten Wettkampf noch top fit, verletzte sich Mike Hindermann letzte Woche bei den Deutschen Meisterschaften am Sprung und musste nun auch im Duell gegen Karlsruhe eine Schonungspause einlegen. Damit standen Stark begonnen, legte Lazar Bratan von Karlsruhe am Boden nach und konnte zwei Scorepunkte gegen Philipp Schmidt erturnen. Ebenfalls vier Scorepunkte musste Julian Eder gegen seinen Gegner abgegeben. Auch Jan Moritz Bortt verlor sein Duell gegen den irländischen Spitzenturner Adam Steele. Adrian Loptynski beendete das Geräte und sicherte sich die ersten drei Scores fr Hohenlohe. Auch am Pauschenpferd unterlag Hohenlohe dem heutigen Titelfavoriten. Silas Bortt, Mario Müller und Jan Moritz Bortt mussten jeweils trotz ihren sauber geturnten Krbungen ihre Scores dem jeweiligen Duellanten abgeben. Lediglich Adrian konnten sich noch einmal drei Scores sichern. Das Zwischenergebnis änderte sich auch im dritten Gerät bei den Ringen nicht und die Punktedifferenz zwischen den beiden Mannschaften weitete sich immer weiter auf. Noch einmal erturnte sich der Gegner aus Karlsruhe weitere Gerätepunkte. Am Sprung fiel das Ergebnis mit 7;3 Scores zwar deutlich knapper aus, dennoch bot sich der KTV an diesem Tag keine Chance das Blatt zu ihren Gunsten zu wenden. Erster Lichtblick für die Hohenloher Turner bot sich im letzten Gerät am Reck. Mit 3:11 Scores punktete ihr noch einmal Hohenlohe und sicherte sich gegen Ende zwei Gerätepunkte. In ihrem dritten Wettkampf unter heimischem Publikum trifft Hohenlohe nächste Woche auf den TV Hösbach/TV Großostheim.

Infos zum Wettkampf

Termin:06.10.2018 16:00
Ort:Emil-Arheit-Halle, Sportzentrum Grötzingen, Im Brühl, 76229 Karlsruhe
GerätePunkte:10 : 2

TopScorer

Steele, Adam TSV Grötzingen/Karlsruhe26
Lopatynski, Adrian KTV Hohenlohe17
Bratan, Lazar TSV Grötzingen/Karlsruhe9
Göttler, Miro TSV Grötzingen/Karlsruhe5
Weiss, Anton TSV Grötzingen/Karlsruhe5

1. Bundesliga Männer

VereinWKGPDiffPkt
1KTV Straubenhardt332:4+286:0
2TG Saar328:8+206:0
3TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau323:13+104:2
4SC Cottbus314:22-84:2
5Siegerländer KV312:24-122:4
6TSV Pfuhl39:27-182:4
7TuS Vinnhorst317:19-20:6
8StTV Singen39:27-180:6

2. Bundesliga Nord Männer

VereinWKGPDiffPkt
1TV Großen-Linden00:0+00:0
KTV Koblenz00:0+00:0
TG Saar II00:0+00:0
KTV Obere Lahn00:0+00:0
TSG Grünstadt00:0+00:0
Eintracht Frankfurt00:0+00:0
KTV Fulda00:0+00:0
KTG Heidelberg00:0+00:0