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TV Isselhorst von 1894TSV Grötzingen/Karlsruhe
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Einzelnachweis

[Die kursiv geschriebenen Turner legten im Mann gegen Mann Duell vor]

TV Isselhorst von 1894TSV Grötzingen/Karlsruhe
Boden
TurnerD-NoteEndwertSc TurnerD-NoteEndwertSc
Kardasovs, Vitalijs4,312,502Weiss, Anton3,312,100
Ritter, Oliver3,311,753Bertsch, Julian3,110,950
Lefeld, Constantin3,211,400Bigsby, Dominic4,212,754
Pieper, Thore3,111,400Eder, Neyén Eitan3,311,450
Summe5 Summe4
Pferd
TurnerD-NoteEndwertSc TurnerD-NoteEndwertSc
Groß, Marcel2,69,600Göttler, Miro2,710,403
Ritter, Oliver3,111,903Bigsby, Dominic2,911,150
Ademmer, Henri3,09,800Rudat, Jens3,310,653
Pollmeier, Frank3,311,252Bratan, Lazar2,910,900
Summe5 Summe6
Ringe
TurnerD-NoteEndwertSc TurnerD-NoteEndwertSc
Kardasovs, Vitalijs3,411,653Göttler, Miro3,010,850
Ritter, Oliver3,511,454Bertsch, Julian2,79,850
Ademmer, Henri3,010,750Bigsby, Dominic3,812,054
Schmidt, Felix3,110,400Rudat, Jens2,611,353
Summe7 Summe7
Sprung
TurnerD-NoteEndwertSc TurnerD-NoteEndwertSc
Pieper, Thore2,812,150Eder, Neyén Eitan3,212,100
Ritter, Oliver3,212,500Bratan, Lazar4,013,203
Schmidt, Felix3,211,800Bigsby, Dominic4,813,905
Kardasovs, Vitalijs4,814,055Weiss, Anton2,811,900
Summe5 Summe8
Barren
TurnerD-NoteEndwertSc TurnerD-NoteEndwertSc
Ritter, Oliver3,311,650Weiss, Anton2,311,700
Nowatzki, Nils3,011,950Bigsby, Dominic3,412,402
Ademmer, Henri3,111,800Bratan, Lazar3,612,954
Kardasovs, Vitalijs4,411,300Bertsch, Julian2,411,300
Summe0 Summe6
Reck
TurnerD-NoteEndwertSc TurnerD-NoteEndwertSc
Groß, Marcel2,811,550Bratan, Lazar3,011,801
Kardasovs, Vitalijs4,412,855Rudat, Jens2,69,650
Ritter, Oliver2,911,600Bigsby, Dominic3,912,654
Lefeld, Constantin2,411,150Weiss, Anton2,611,502
Summe5 Summe7
Gesamt27 Gesamt38

Vorbericht

Ein Sieg muss her!

Isselhorster Turner erwarten Routiniers aus Karlsruhe

Für die Kunstturner des TV Isselhorst wird die Luft im Kampf um den direkten Klassenerhalt immer dünner. Um noch eine Chance auf den direkten Erhalt zu haben, muss am kommenden Samstag alles auf Sieg gesetzt werden. Immer wieder führten Unsicherheiten und individuelle Fehler dazu, einen Sieg des jungen Teams aus Isselhorst zu verhindern. Gegen die erfahrene Mannschaft aus Karlsruhe darf dies nicht passieren. Wir hoffen die Zuschauerzahl von 170 Zuschauern des letzten Heimwettkampfs toppen zu können und zählen auf lautstarke Unterstützung der Fans Der Gastmannschaft wünschen wir eine gute Anreise und freuen uns auf einen spannenden und fairen Wettkampf.

Klassenerhalt klarmachen

Karlsruher Kunstturner zu Gast in Gütersloh

Eine extrem hohe Leistungsdichte zeichnet derzeit die Nordstaffel der 3. Kunstturnbundesliga aus, de facto kann quasi jeder jeden schlagen – nur hat der TV Isselhorst/Gütersloh dies bislang nicht geschafft, auch wenn der Aufsteiger in den letzten drei Begegnungen jeweils nahe dran war.

Dies kann aus Grötzinger Sicht gern zumindest noch ein Wettkampfwochenende lang so bleiben; mit einem Sieg beim Tabellenschlusslicht kann das Unternehmen Klassenerhalt auch theoretisch nicht mehr scheitern.

Die Ostwestfalen verzeichnen allerdings eine ansteigende Formkurve und sollten keinesfalls vorzeitig abgeschrieben werden. Mit Frank Pollmeier haben Sie einen der erfahrensten Ligaturner in ihren Reihen, der sich wie Lazar Bratan und Jens Rudat auf Seiten des TSV auch schon Deutscher Meister der über 40jährigen nennen durfte.

Besonders erfreulich ist aber nicht nur aus Sicht der Gastgeber die Tatsache, dass gleich vier Turner der Jahrgänge 2000 und jünger den alten Haudegen unterstützen. Ebenso wie beim südlichsten ist also auch beim nördlichsten Vertreter der Ligastaffel eine gesunde Mischung aus Alt und Jung gefragt. Man darf gespannt sein, wem die Feinabstimmung im Generationenkampf besser gelingt.

JR

Nachbericht

Chance vertan

Mal wieder muss sich das Team vom TV Isselhorst vor heimischem Publikum geschlagen geben und vergibt die Chance die Serie von Niederlagen zu durchbrechen. Nach einem guten Start am Boden konnte das junge Team aus Gütersloh das erste Mal in dieser Saison das erste Gerät (5:4) für sich entscheiden. Die Führung hielt jedoch nicht lange an. Das Pauschenpferd wurde aufgrund von Unsicherheiten und einem Sturz verloren (5:6). Wieder mal konnten die Möglichkeiten an diesem Gerät nicht voll ausgeschöpft werden. Mit einem Unentschieden ging es an die Ringe. Hier zeigte sich erneut, dass es sich um eine Begegnung auf Augenhöhe handelte. Ein Remis am dritten Gerät (7:7) bedeutete Gleichstand zur Halbzeit (17:17). Das heimische Team konnte am Sprung lediglich Schadensbegrenzung betreiben, da bereits vor der Begegnung feststand, dass die Gastmannschaft aus Karlsruhe mit deutlich höheren Ausgangswerten an diesem Gerät nur schwer zu schlagen ist. Man verlor wie erwartet (5:8). Mit drei Scorepunkten Rückstand ging es nun an das stärkste Gerät der Isselhorster. Man sah die Chance hier wieder aufzuholen. Die Kombination aus Fehlern von Ritter und Kardasovs und gute Übungen von Bigsby und Bratan lies jedoch alle Hoffnungen platzen. Anstatt wie erwartet am Barren zu gewinnen verloren die Gastgeber deutlich (0:6). Mit neun Punkten Rückstand war am Reck trotz sauberen Übungen nichts mehr zu holen (5:7). Endstand 27:38. Mal wieder führten die eigenen Fehler zu einer Niederlage. Wir bedanken uns bei den fast 200 Zuschauern für die grandiose Stimmung und selbstverständlich auch bei den Gästen aus Karlsruhe für einen fairen Wettkampf.

Karlsruher Kunstturner sichern vorzeitig den Klassenerhalt

„Ab heute wird nach oben geschaut“

Die lange Anreise hat sich gelohnt: Nach reichlich 5h Busfahrt Richtung Gütersloh inklusive Autobahnverpflegung mit amerikanischer Feinkost konnte die Grötzinger Riege beim Tabellenschlusslicht TV Isselhorst durch leidenschaftlichen Kampf einen lange Zeit auf Messers Schneide befindlichen Wettkampf letztlich doch deutlich für sich entscheiden.

Dabei gab es noch vor Beginn einen leichten Tiefschlag deutlich unterhalb der Gürtellinie: Durch eine im Einturnen erlittene Wadenverletzung musste der TSV gleich am ersten Gerät Boden auf Altmeister und Punktegarant Lazar Bratan verzichten. Der 16jährige Youngster im Team Neyén Eder konnte seinen Trainer aber adäquat vertreten und die Niederlage am Auftaktgerät auf 4:5 begrenzen. Wenn der Generationswechsel nicht freiwillig erfolgt, muss eben der Mannschaftsarzt nachhelfen…

Am Pauschenpferd offerierten die Ostwestfalen großzügige Gastgeschenke, die von Miro Göttler und Jens Rudat dankbar angenommen wurden. Aufgrund eigener Unsauberkeiten konnte das Gerät jedoch nur knapp gewonnen werden; statt einer vorab kalkulierten komfortablen Führung ergab sich im Zwischenstand lediglich ein Unentschieden.

Mit den ersten beiden Ringeduellen zogen die Gastgeber sogar zum 17:10 davon, ehe unser britischer Gastturner Dominic Bigsby den Gegenangriff einläute; das Gerät endete unentschieden, und so lautete auch der Halbzeitstand: 17:17 Scorepunkte, 3:3 Gerätpunkte, quasi alles auf Null.

Nach einer von Schwierigkeit wie Ausführung völlig ausgeglichenen ersten Wettkampfhälfte konnte sich der TSV am Sprung durch in beiden Kriterien höhere Punktzahlen leicht mit 3 Scorepunkten absetzen (Gerätsieg 8:5) – ein vorab als überlebenswichtig eingeschätzter und vermeintlich viel zu kleiner Vorsprung, denn in den vergangenen Wettkämpfen hatte der TV Isselhorst an Barren und Reck inhaltlich und von der Ausführung her deutlich stärkere Leistungen gezeigt als die Turner aus der Fächerstadt.

Was dann passierte… hier lassen wir zunächst einfach mal die Zahlen sprechen: Schwierigkeit an den letzten beiden Geräten Isselhorst 26,3 – TSV 23,8. Ausführung 67,55: 70,15 – damit quasi Augenhöhe erreicht, in summa 93,85 : 93,95. Durch ein geschicktes Händchen beim Taktieren und eine gehörige Portion Glück des Tüchtigen inklusive einer zweiten Runde westfälischer Gastgeschenke ergab dies im Scoresystem ein 5:13-Debakel für die gebeutelten „Nordlichter“ zum Gesamtsieg von 38:27 für die Badener.

Das Schlüsselduell bestritt einmal mehr der 19jährige Julian Bertsch, der dieses Mal seinen Abgang deutlich geschickter verturnte als vor zwei Wochen in Fulda und mit sehr geringen Abzügen davon kam, während sein übermächtig erscheinender lettischer Gegner in westfälischen Diensten in der Ausführung die Tagestiefstwertung von 6,70 hinnehmen musste – merke: Eine saubere Hockwende egalisiert einen gestürzten Doppelsalto gebückt. Trotzdem sollte man sich einmal Gedanken über empfindliche Sonderabzüge für Übungen ohne Abgang machen, die Irritation des großartigen Publikums über das Unentschieden in diesem ungleichen Duelle war jedenfalls nachvollziehbar.

Den Schlusspunkt setzte der dritte Jungspund im Grötzinger Team Anton Weiss, der für seine vier blitzsauberen Übungen im Schnitt nicht mal einen Punkt Abzug erhielt. „Die Jungs haben Moral gezeigt und haben souverän ihr Programm bis zu Ende abgespult. So einen Wettkampf zu gewinnen macht einfach Spaß“ resümierte Lazar Bratan, und Thorsten Ulrich freute sich bei seinem diesjährigen Kampfrichterdebut über die trotz regelmäßiger Rückstände und fünfmaligem Führungswechsel mit bemerkenswerter Nervenstärke sauber durchgeturnten Übungen seiner Mannschaft.

Isselhorst hat es mit den verbleibenden Wettkämpfen gegen die unmittelbaren Tabellenkellernachbarn Hösbach und Hohenlohe immer noch selbst in der Hand, sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen. Angesichts der exquisiten Gastfreundschaft kann man der Truppe einen last-minute-Erfolg nur gönnen.

Der TSV Grötzingen hingegen hat mit dem Abstiegskampf in dieser extrem ausgeglichenen Ligastaffel nun endgültig nichts mehr zu tun und kann erste Berechnungen für eine mögliche Teilnahme am Relegationswettkampf Richtung 2. Bundesliga anstellen. Da durch den für 2019 angekündigten Rückzug gleich zweier Mannschaften aus dem Oberhaus heuer auch der Drittplatzierte eine Chance zum Aufstieg hat, liegen Freud und Leid so nah beisammen wie schon lange nicht mehr.

Für die jüngeren Turner der Grötzinger Garde gibt es nun eine verdiente Wettkampfpause bis zum nächsten Heimspiel am 10. November gegen den Tabellenzweiten von der KTV Obere Lahn. Ausgerechnet die Altersturner Lazar Bratan und Jens Rudat hingegen müssen wie auch Kampfrichter Thorsten Ulrich gleich wieder ran bei den anstehenden DEUTSCHEN HOCHSCHULMEISTERSCHAFTEN, die die heimische Uni – respektive das KIT – am nächsten Freitag und Samstag im benachbarten Rüppur ausrichtet. Zur Gesundung der geschundenen Körper wird dieser zusätzliche Einsatz sicher nicht beitragen; hoffen wir also mit Juvenal, dass zumindest der Geist noch mitspielt.

In diesem Sinne: Mens sana in campari soda.

JR

PS: Damit die lange Rückfahrt auch nicht umsonst war – hier die versprochene Sprüchesammlung, eingeleitet mit der Freude von Dominic Bigsby über seinen ersten Sieg im Grötzinger Dress:

„Good company, happy to get top scorer. The whole team smashed it!”

“Stolz wie Oskar“ (Lazar)

„Die Spannung in der Halle beschränkte sich nicht auf die Körperhaltung“ (Anton?)

„Meine Null steht” (Neyén)

“Ich bin mit meiner Leistung beim Kameraknöpfe drücken extrem zufrieden, Tendenz steigend“ (Nikolai)

„Mit keinem Sturz und sicheren Landungen war die einzige Enttäuschung ein halb leeres Bier auf der Rückfahrt.“ (Miro?)

„Wir haben zwar nicht verstanden, wer gewonnen hat, aber sowas Geiles haben wir noch nie gesehen!“ (Busfahrer).

Infos zum Wettkampf

Termin:27.10.2018 16:00
Ort:Sporthalle Isselhorst, Haller Str. / Ecke Niehorster Str., 33334 Gütersloh
GerätePunkte:3 : 9

TopScorer

Bigsby, Dominic TSV Grötzingen/Karlsruhe19
Kardasovs, Vitalijs TV Isselhorst von 189415
Ritter, Oliver TV Isselhorst von 189410
Bratan, Lazar TSV Grötzingen/Karlsruhe8
Rudat, Jens TSV Grötzingen/Karlsruhe6

3. Bundesliga Nord Männer

VereinWKGPDiffPkt
1TG Saar II759:25+3412:2
2KTV Obere Lahn II748:36+1212:2
3KTV Fulda746:38+88:6
4TSV Grötzingen/Karlsruhe747:37+106:8
5TZ Bochum-Witten740:44-46:8
6TV Hösbach/TV Großostheim735:49-146:8
7KTV Hohenlohe728:56-284:10
8TV Isselhorst von 1894733:51-182:12

1. Bundesliga Männer

VereinWKGPDiffPkt
1KTV Straubenhardt760:24+3610:4
2KTV Obere Lahn757:27+3010:4
3SC Cottbus747:37+1010:4
4TG Saar750:34+168:6
5Siegerländer KV740:44-48:6
6TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau745:39+66:8
7KTT Heilbronn720:64-442:12
8MTV Stuttgart717:67-502:12

2. Bundesliga Nord Männer

VereinWKGPDiffPkt
1TuS Vinnhorst770:14+5614:0
2Eintracht Frankfurt741:43-210:4
3TSV Monheim737:47-108:6
4KTG Heidelberg741:43-26:8
5KTV Koblenz736:48-126:8
6TV Großen-Linden734:50-166:8
7TSG Grünstadt738:46-84:10
8KTT Oberhausen739:45-62:12

2. Bundesliga Süd Männer

VereinWKGPDiffPkt
1StTV Singen762:22+4014:0
2TSV Pfuhl760:24+3612:2
3Exquisa Oberbayern761:23+3810:4
4KTV Ries743:41+28:6
5TG Allgäu732:52-204:10
6TV Schiltach VEGA TT727:57-304:10
7TSV Buttenwiesen726:58-322:12
8VfL Kirchheim unter Teck725:59-342:12

3. Bundesliga Süd Männer

VereinWKGPDiffPkt
1TG Hanauerland647:25+228:4
2TV Bühl639:33+68:4
3MTV Ludwigsburg632:40-88:4
4TSV Monheim II643:29+146:6
5TSG Backnang632:40-86:6
6TSV Unterföhring635:37-24:8
7TG Wangen-Eisenharz624:48-242:10