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11.11.18 / Männer

Saar überlässt in Wetzgau nichts dem Zufall

Der TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau musste sich am Samstag trotz großer Unterstützung von über 1000 Zuschauern dem deutschen Vizemeister TG Saar mit 23:44 geschlagen geben. «Ich muss anerkennen, die TG Saar war diesmal besser», räumte da Wetzgaus Trainer Paul Schneider auch unumwunden ein. «Es war der wichtigste Wettkampf der Saison für uns und die Jungs haben endlich einmal an die Stabilität angeknüpft, die uns die ganzen Jahre über eigentlich ausgezeichnet hat. Wir haben in Wetzgau nichts anbrennen lassen», sagte Thorsten Michels von der TG Saar. Am Ende behielten beide Clubs ihre Tabellenplätze. Was jedoch die TG Saar auf Rang vier vor dem letzten Wettkampftag am kommenden Wochenende in eine hervorragende Ausgangsposition bringt, ließ beim Sechstplatzierten Wetzgau die Träume vom Finale in weite Ferne Rücken. «Nachdem auch Straubenhardt verloren hat, haben jetzt natürlich nur wenig Hoffnung», gab Schneider zu.

Dem Zufall wollten die Saarländer im Kampf ums Finale in Wetzgau möglichst wenig überlassen. Gleich zwei Super-Stars der Weltmeisterschaften von Doha waren mit ins Schwäbische gereist und boten nicht nur eine absolut stabile Leistungen am Gerät, es waren auch die Verantwortlichen im Trainerteam die eine taktisch fehlerlose Performance ablieferten. Ein Garant für den Auswärtserfolg war der Russe Nikita Nagornyy, der insgesamt 14 Scorepunkte für den TVW einfahren konnte. Er zeigte am Boden sogar seine komplette WM-Übung. «Ich habe mich gefreut, dass ich zum ersten Mal einen Dreifachsalto am Boden gesehen habe», zog auch Gastgeber-Coach Schneider seinen Hut.

Zum anderen war es der ukrainische Mehrkampfstar Oleg Verniaiev, der Helge Liebrich am Pauschenpferd fünf und Deutschlands Olympiaheld Andreas Toba am Barren vier Punkte abjagte. «Verniaiev hat am Pauschenpferd und Barren perfekt geturnt», fand auch Schneider und fügte hinzu: «Dasselbe gilt auch für die älteren Turner Spiridonov und Eichhorn. Das hat mich überrascht, beide haben ebenfalls perfekte Übungen geturnt», sagte der TVW-Coach. Die 15 Scorepunkte des russischen Gastturners Kirill Prokopev allein reichten nicht, um die homogen wirkende Truppe aus dem Saarland in Schwierigkeiten zu bringen.

«Die Jungs haben sich mit der überzeugenden Leistung am Wochenende wieder sehr viel Selbstvertrauen erarbeitet. Wir wissen, was wir drauf haben. Das wollen wir gegen Straubenhardt am Samstag nun erneut abrufen», erklärte Michels. Auf Rechenspielchen wollen sich die Saarländer überhaupt gar nicht erst einlassen. «Wir haben es in der eigenen Hand. Wenn wir Straubenhardt tatsächlich besiegen, dann stehen wir sicher im kleinen Finale», sagte er. Und schließlich gebe es ja noch eine kleine, zusätzliche Motivation: «Wir wollen endlich wieder ein Sieg gegen Straubenhardt einfahren», sagte er.
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