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08.03.19 / Männer

Vinnhorst will die Heimfestung auch gegen Cottbus verteidigen

Aufsteiger TuS Vinnhorst hat seine gute Auswärtsvorstellung vom Wochenende beim Siegerländer KV unbeschadet überstanden und kann nun mit gestärktem Selbstbewusstsein in den ersten Bundesliga-Heimwettkampf der Vereinsgeschichte einziehen. «Wir hoffen, dass wir Cottbus ärgern können. Vielleicht sogar so sehr unter Druck setzen, dass wir am Ende um den Sieg mitturnen können», sagte Teammanager Steffen Rüter. Was die Stärken der Lausitzer angeht, ist man am Mittellandkanal durch die Niederlage des TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau bereits vorgewarnt. «Wir sind besonders stark am Pauschenpferd. Wenn wir da mit ein, zwei Turnern durchkommen, dann sollten wir auch in Führung gehen können», glaubt Rüter aber dennoch. Der Wettkampf werde allerdings erst hintenraus entschieden. «An Geräten wie Barren oder Reck, wo man dann Standfestigkeit beweisen muss», glaubt er.

Die letzte Heimniederlage der Niedersachsen datiert noch aus dem Jahr 2015. «Wir werden versuchen, das auch so beizubehalten», verspricht Rüter. Das eigene Publikum im Rücken mache auch im Turnen viel aus. «Die Halle wird mit Sicherheit ausverkauft sein. Es wird bestimmt laut. Darauf freuen sich unsere Athleten und sie werden vor dieser Kulisse zeigen wollen, dass sie ihre Geräte sicher beherrschen», ist er überzeugt.

In Cottbus hat man davon auch gehört. «Wir kommen mit dem Schwung vom vergangenen Wochenende. Wir waren nicht der Favorit und konnten das Ding aufgrund der stabileren Leistungen am Ende gewinnen. Und so wollen wir das am Wochenende wieder machen», versprach Kapitän Lukas Gallay. Vinnhorst sei natürlich schwer einzuschätzen, weil der Aufsteiger noch nicht allzuviele Wettkämpfe auf diesem Niveau geturnt habe. «Aber wenn man sich die Ergebnisse vom letzten Wettkampf anschaut, dann sind sie an dem ein oder anderen Gerät schon sehr stark besetzt», warnte er.

Auch Bundesliga-Topscorer Leonard Prügel reist mit großem Selbstbewusstsein nach Vinnhorst. «Mein Plan ist es, mindestens meine Übung so zu wiederholen, wie am Wochenende. Den Sturz am Pferd natürlich ausgenommen», sagte er. Zusätzlich will er noch die Feinheiten, die er unter der Woche trainiert hat, oben drauf setzen. Denn von einem ist der 20-jährige Cottbuser überzeugt. «Wer am Wochenende die wenigsten Fehler macht, der wird am Ende die Partie gewinnen», sagte er.
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