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25.11.18 / Turnen International

Deutsche Doppelspitze turnt in Cottbus am Podest vorbei

Die deutsche Doppelspitze am Barren hat am zweiten Finaltag des Turnier der Meister in Cottbus nicht die erhoffte goldene Ernte eingefahren. Lukas Dauser, nach der Qualifikation am Freitag noch in Führung liegend, scheiterte vor einer ausverkauften Lausitz Arena wie schon bei den Weltmeisterschaften in Doha/Katar am Makuts und musste vom Gerät. Auch Teamkollege Marcel Nguyen kam schon beim ersten Element in Probleme, die sich in der gesamten Übung weiter auswirkten. Am Ende ging der 31-Jährige auf Sicherheit und verzichtete auf den Tsukahara Abgang. Seine die 14,383 (D:5,9) Punkte reichten in der Endabrechnung nur für Rang fünf. Auch Dauser (14,166 (D:6,3) kam aufgrund seines Sturzes über den letzten Rang im Finale nicht hinaus.

Die Stuttgarterin Kim Bui packte noch einmal alles aus, was im hochklassigen Finale am Boden machbar war. Ihre 13,000 Punkte (D:4,9) reichten am Ende für den sechsten Platz. Die Karlsruherin Leah Grießer landete mit 11,933 Zählern (D:4,5) auf dem achten Rang. Die Entscheidung um die Top-Medaillen am Boden machten die drei brasilianischen Turnerinen unter sich aus. Unter den Augen ihres neuen Head-Coaches Valeri Liukin gewannen Flavia Saraiva mit 14,100 Zählern (D:5,5) und Jade Barbosa mit 13,550 Punkten (D:5,3). Am Schwebebalken dagegen stand Rebeca Andrade mit 13,766 Punkten (D:5,6) auf dem höchsten Treppchen. Saraiva, die in Cottbus zum Publikumsliebling avancierte, turnte sich mit 13,266 Zählern (D:5,8) auf den zweiten Platz. Nur insgesamt zwei der acht Finalteilnehmerin kamen am «Zitterbalken» ohne Sturz davon. Auch Sophie Scheder erwischte es beim freien Rad. Für die Chemnitzerin, die bis dahin eine gute Übung abgeliefert hatte, reichte es mit 12,200 (D:5,0) für Rang fünf.

Zum Auftakt des letzten Finalnachmittags hatte sich bereits der Ukrainer Igor Radivilov 14,941 (Ukraine) (D:5,6/5,6) die Entscheidung am Sprung gesichert. Mit auf das Siegerpodest durften der Chinese Huang Minggi 14,833 (D:5,6/5,2) auf Rang zwei und der drittplatzierte Franzose Loris Frasca 14,733 (D:5,6/5,6). Höhepunkt des Tages war allerdings das Reckfinale. Dort gewann der Niederländer Epke Zonderland mit 14,866 Punkten (D:6,7). Von Turnierdirektor Mirko Wohlfahrt gab es für den frisch gebackenen Vater noch einen Turnier-der-Meister Strampelanzug obendrauf. Keinen Strampler, aber Turnier-Silber gab es für den Kroaten Tin Srbic, der mit 14,733 (5,9) auf dem zweiten Platz vor dem Japaner Hidetaka Miyachi mit 14,533 (D:6,3) Zählern einreihte.
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