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14.03.19 / Turnen International

Der Plan: Glänzen neben Biles

Die Zielrichtung für Elisabeth Seitz ist beim Turn-Weltcup am Wochenende in Stuttgart eigentlich ganz bescheiden. «Wenn die Leute rausgehen und sagen, Simone Biles ist richtig toll, aber die anderen waren doch auch ganz gut. So einen großen Unterschied hat man da gar nicht gesehen», formulierte die WM-Dritte vom Meister MTV Stuttgart ihren Anspruch mit Blick auf die alles überstrahlende US-Amerikanerin, die mit ihren 22 Jahren bereits 14 WM-Titel und vier Olympiasiege einfuhr.

Doch auch die 25 Jahre alte Seitz erlebt auf ihrem Leistungszenit noch einmal einen zweiten Frühling, trotz gleichzeitigem Lehramtsstudium. «Seit meiner Bronzemedaille bei den Weltmeisterschaften in Doha reite ich auf einer Art Welle, die mich mitgerissen hat. Ich habe an allen Geräten ein bisschen etwas aufstocken können. Ich freue mich, vor eigenem Publikum nicht nur ein paar neue, sondern auch schwierigere Sachen zu zeigen», versprach die Stuttgarterin unter anderem eine Doppelschraube am Boden.

Auf die Europameisterschaften in Stettin/Polen vom 10. bis 14. April wird sie allerdings ebenso wie Sophie Scheder vom TSV Tittmoning (starke Bronchitis) verzichten. Dort werden nach dem Willen von Cheftrainerin Ulla Koch auch jüngere Turnerinnen ihre Chance erhalten.

Dass in Stuttgart Seitz und und ihre Teamkollegin Kim Bui (ebenfalls MTV Stuttgart) im separat stattfindenden Mehrkampf-Weltcup am Sonntag (11:30 Uhr) starten, bereitet Koch ein wenig Kopfzerbrechen. Denn in der Team Challenge am Freitag (9:00 Uhr) erreichen nur die besten vier Mannschaften das Finale am Samstag (16:00 Uhr). «Unsere Mannschaft wird dadurch natürlich geschwächt. Die Konkurrenz ist diesmal so groß, wir müssen uns echt strecken», ist Koch sicher. Doch nicht nur deswegen erwartet sie einen spannenden Wettkampf. «Für uns ist es gleichzeitig auch die zweite Qualifikation für die Europameisterschaften, es gibt also auch noch Tickets für Stettin zu verteilen», erklärte sie.

Bei den Männern geht Marcel Nguyen im Weltcup auf die Jagd nach den 12 000 Schweizer Franken Siegerpreisgeld. Der 31-Jährige, der die erste Station in Greensboro/USA verletzungsbedingt streichen musste, trifft dort unter anderem auf Mehrkampfweltmeister Artur Dalaloyan vom TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau, der kurzfristig für seinen Landsmann Dawid Beljawski (KTV Straubenhardt) einsprang.
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1. Bundesliga Männer

VereinWKGPDiffPkt
1KTV Straubenhardt332:4+286:0
2TG Saar328:8+206:0
3TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau323:13+104:2
4SC Cottbus314:22-84:2
5Siegerländer KV312:24-122:4
6TSV Pfuhl39:27-182:4
7TuS Vinnhorst317:19-20:6
8StTV Singen39:27-180:6

1. Bundesliga Frauen

MannschaftPktGPZ
1.MTV Stuttgart28:0404,50
2.TG Karlsruhe-Söllingen22:6387,25
3.TSV Tittmoning20:8381,95
4.SSV Ulm14:14373,00
5.TG Mannheim14:14369,80
6.TZ DSHS Köln8:20358,20
7.KTG Hannover6:22360,95
8.TSG Steglitz0:28314,40