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21.10.16 / Männer

Der Olympiaheld kehrt zurück - Kampf im Mittelfeld

Am vierten Wettkampftag der deutschen Turnliga beginnt sich so langsam zu zeigen, wo der Weg der einzelnen Mannschaften in dieser Saison hinführen wird. Während das Spitzentrio aus KTV Straubenhardt, MTV Stuttgart und TG Saar noch verlustpunktfrei an der Spitze regiert, geht es für die noch sieglosen TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau und TSV Monheim weiter um den Ligaverbleib. Spannend dürfte am Wochenende die Ergebnisse der Kandidaten für den verbleibenden vierten Finalplatz sein.

Bei der KTV Obere Lahn steht alles im Zeichen der Rückkehr von Reck-Olympiasieger Fabian Hambüchen. Beim Heimkampf in der Großsporthalle Marburg, wohin die Hessen wegen eines Volleyballevents ausweichen mussten, steht der 28-Jährige zum ersten Mal in der neuen Saison wieder im Team. Großer Zuschauerandrang garantiert. Wenngleich Hambüchen vor kurzem durchblicken ließ, nach der langen Pause nur am Sprung starten zu wollen, kann die KTV mit Ausnahme von Andrey Likhovitksiy und Jasper Vennemann ihr bestes Team ins Rennen schicken.

Für Gegner TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau geht es dagegen weiter um den Ligaverbleib. Die punktlosen Schwaben können nach wie vor nicht auf ihren deutschen Mehrkampfmeister Andreas Toba zurückgreifen, der sich im Sommer in Rio einen Kreuzbandriss zugezogen hatte und noch in der Rehaphase ist. Die Schultern von Helge Liebrich und dem Russen Nikita Igantyev sind allerdings nicht breit genug, diese massive Schwächung über die gesamte Saison alleine zu tragen.

Eine schwere Heimaufgabe hat auch der Siegerländer KV gegen den Tabellenführer KTV Straubenhardt zu lösen. Denn es läuft auch in dieser Saison beim Meister aus dem Schwarzwald. Kein Wunder also, dass nach Marcel Nguyen auch Andreas Bretschneider seinen Vertrag verlängerte. «Ich mag die Leute, mit denen wir hier zu tun haben. Und ich mag die Unterstützung, die wir bekommen, ohne danach zu fragen», sagte der Erfinder des schwierigsten Turnelements der Geschichte nach der Unterschrift. Bis 2020 will er auf jeden Fall noch weiterturnen – am liebsten als Rekord-Meister mit der KTV Straubenhardt.

Der SC Cottbus hat beim MTV Stuttgart die Chance, sich im Kampf um einen Platz im kleinen Finale von Ludwigsburg im Rennen zu halten. Nachem die Lausitzer am vergangenen Wochende bereits in Schwäbisch Gmünd-Wetzgau die Nase vorne hatten, wollen sie nun in der baden-württembergischen Hauptstadt nachlegen. Der bislang sieglose Tabellenletzte TSV Monheim dagegen hat gegen den Tabellendritten TG Saar ebenfalls eine Höchstschwierigkeit zu lösen. Denn die Saarländer treten wieder mit Barren-Olympiasieger und Mehrkampfstar Oleg Verniaiev an. Für die nach wie vor ersatzgeschwächten Jurastädter gilt es gegen die ungeschlagene Turngemeinschaft daher wieder einmal darum, möglichst viele Gerätepunkte zu sammeln.

 
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1. Bundesliga Männer

VereinWKGPDiffPkt
1KTV Straubenhardt760:24+3610:4
2KTV Obere Lahn757:27+3010:4
3SC Cottbus747:37+1010:4
4TG Saar750:34+168:6
5Siegerländer KV740:44-48:6
6TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau745:39+66:8
7KTT Heilbronn720:64-442:12
8MTV Stuttgart717:67-502:12

1. Bundesliga Frauen

MannschaftPktGPZ
1.MTV Stuttgart52:4774,35
2.TSV Tittmoning46:10767,45
3.TG Karlsruhe-Söllingen36:20747,95
4.TZ DSHS Köln32:24736,50
5.TG Mannheim22:34715,15
6.SSV Ulm16:40706,50
7.TSG Steglitz14:42703,05
8.Dresdner SC6:50695,60