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26.02.18 / Männer

Die Bundesliga startet am Samstag in ihre 50. Saison

Am Samstag ist es soweit: die Turn-Bundesliga startet in ihre 50. Saison! Im Rahmen des Ligaauftakts am 3. März werden ehemalige Turner von 1969 als «Stars der ersten Stunde» feierlich den Meisterpokal in die Straubenhardthalle (18:00 Uhr) tragen, ehe die Jubiläumssaison offiziell eröffnet wird.

Turngrößen wie Eberhard Gienger, der in Straubenhardt die Jubliäumssaison gemeinsam mit DTL-Ehrenpräsident Johann Prass eröffnen wird, standen schon am ersten Bundesliga-Wettkampftag im Jahre 1969 im Fokus. Doch nicht nur der Reck-Weltmeister von 1974 bestritt mit seiner Mannschaft SV Neckarsulm schon die Eröffnungssaison. In Bernd Effing (TA Uni Köln), Jürgen Bischof (SV Neckarsulm), Philipp Fürst (TB Oppau), Günter Lyhs (TSV Heusenstamm), den Brüdern Peter und Manfred Diehl (ETSV Gut Heil Itzehoe), Walter Mössinger und Günther Spies (TuS Teningen) war die gesamte damalige deutsche Spitze in der höchsten Liga der Turner vertreten. Die erste Meisterschaft konnte am 06. Dezember 1969 die Mannschaft der TA Uni Köln feiern.

Mit der Begegnung des amtierenden Meisters KTV Straubenhardt gegen die drittplatzierte KTV Obere Lahn verspricht die 50. Ligasaison gleich zu Beginn einen hochklassigen Wettstreit um den Einzug ins große Finale. Denn für die Schwarzwälder ist das Ziel klar: Titelverteidigung und als Rekordmeister den siebten Stern dem Mannschaftswappen hinzufügen. Der Club aus Biedenkopf muss nach dem Karriereende von Fabian Hambüchen auf neue Kräfte setzen. Die lange verletzen Lukas Dauser und Nick Klessing stoßen wieder zur Mannschaft und werden so helfen, die Lücke zu schließen, die der 30-jährige Reck-Olympiasieger hinterlassen hat.

Verletzungssorgen plagen Vizemeister TG Saar. Superstar Oleg Verniaiev wurde Anfang des Jahres erfolgreich im Saarland operiert. Doch bist der Barren-Olympiasieger wieder an die Geräte gehen wird, kann dauern. Das Jahr 2018 könne «ein Jahr ohne mich» werden, befürchtete der 24-Jährige nach dem DTL-Finale 2017. Auch Aufsteiger Schwäbisch Gmünd – Wetzgau ist vom Pech verfolgt. Nach dem Aufstieg und der vielumjubelten Rückkehr von Andreas Toba, traf es den Hannoveraner erneut knüppeldick. Im Trainingslager in Südkorea musste er frühzeitig die Heimreise antreten, Diagnose in der Heimat: Meniskusschaden. Auf einen Start in der ersten Saisonhälfte muss der 27-Jährige sehr zum Leidwesen von Trainer Paul Schneider verzichten.

Mit der Siegerländer Kunstturnvereinigung steht auch ein Gründungsmitglied im Aufgebot der höchsten Turnklasse. Im Jahr 1973 übernahmen die Südwestfalen das Startrecht vom TV Eichen und sind damit der einzige Ligaverein, der von Beginn an in einer der drei Bundesligen vertreten war.
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Nachwuchsbundesliga in Bochum

1. Bundesliga Männer

VereinWKGPDiffPkt
1KTV Straubenhardt760:24+3610:4
2KTV Obere Lahn757:27+3010:4
3SC Cottbus747:37+1010:4
4TG Saar750:34+168:6
5Siegerländer KV740:44-48:6
6TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau745:39+66:8
7KTT Heilbronn720:64-442:12
8MTV Stuttgart717:67-502:12

1. Bundesliga Frauen

MannschaftPktGPZ
1.MTV Stuttgart52:4774,35
2.TSV Tittmoning46:10767,45
3.TG Karlsruhe-Söllingen36:20747,95
4.TZ DSHS Köln32:24736,50
5.TG Mannheim22:34715,15
6.SSV Ulm16:40706,50
7.TSG Steglitz14:42703,05
8.Dresdner SC6:50695,60