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28.06.18 / Männer

Nachsitzen im Sommer: Schwäbisch Gmünd-Wetzgau trifft auf Cottbus

Wiederaufsteiger TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau trifft am kommenden Samstag (17:00 Uhr) auf Rekordmeister Cottbus. Da die Großsporthalle des Tabellenvierten zum ursprünglich angesetzten Termin nicht zur Verfügung stand, musste die Begegnung auf Ende Juni verlegt werden. Während sich die meisten deutschen Turner in Kienbaum bei sommerlichen Temperaturen auf die EM-Qualifikation in Stuttgart vorbereiten, kämpfen beide Teams nun um wichtige Punkte im Einzug ins DTL-Finale.

Die Gäste aus der «GymCity» Cottbus haben nach eigenen Angaben mit Verletzungssorgen zu kämpfen, «Lucas Kochan hat aktuell Probleme mit dem Handgelenk, er wird nicht dabei sein. Auch Francisco Carlos Beretto Junior wird fehlen», bestätigte SCC-Coach Karsten Oelsch. Topscorer Leonard Prügel und der ukrainische Punktegarant Igor Radivilov werden mit von der Partie sein. «Wir werden mit der besten Besetzung an den Start gehen», kündigte Wetzgau-Trainer Paul Schneider an. Gleichzeitig warnte er sein Team jedoch: «Auch Cottbus hat sich dieses Jahr sehr gut aufgestellt».

Die Gäste aus der Lausitz hat man sich in Schwäbisch Gmünd genau unter die Lupe genommen. «Wir haben uns die Ergebnisse von Cottbus angeschaut und analysiert. Auf dieser Analyse bauen wir nun unsere Strategie auf», verriet Schneider. Während man in Schwaben noch über der optimalen Marschroute brütet, will man sich in der Lausitz nicht nach dem Gegner, sondern mehr nach sich selbst richten. «Ich habe noch nicht genau geschaut, was Schwäbisch Gmünd so alles geturnt hat», gab sich SCC-Trainer Oelsch zumindest nach außen gelassen. Beide Kontrahenten erwarten jedoch in jedem Fall eine enge Kiste. «Die Tagesform wird entscheiden», glaubt Schneider und auch für Oelsch ist das Endergebnis nur schwer zu prognostizieren: «Ich glaube, dass es wieder ein knapper Wettkampf werden kann», sagte Oelsch.

Viele Fans werden sich noch an das letzte Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten erinnern. Damals im Oktober 2016 ging es für beide Mannschaften darum sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Bis zum letzten Gerät lagen beide Teams nahezu gleichauf. Letztendlich war es die Qualität von Nationalturner Christopher Jursch, dessen Reckübung den Ausschlag gab und der Wetzgaus Dominik Pfeifer nichts mehr entgegensetzen konnte.

Auch in puncto der Terminierung stoßen die beiden Trainer ins selbe Horn. «Die Verlegung des Wettkampfes in den Juni ist sehr unglücklich, weil seit Mitte April nichts mehr war», kritisierte Schneider. «Für uns wäre es schon besser gewesen, wir hätten den Wettkampf zum regulären Termin gemacht. Da wäre Andreas nicht dabei gewesen», kritisierte auch Oelsch. Nicht zu Unrecht, denn laut Schneider hat der Hero de Janeiro zwischenzeitlich noch einmal ordentlich etwas drauf gepackt: «Andi hat seine Übung noch verstärkt», bestätigte er die Einschätzung des Cottbuser Trainers.

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