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06.09.18 / Männer

Bestbesetzung: Straubenhardt will gegen Wetzgau nichts anbrennen lassen

Der Tabellenführer KTV Straubenhardt will zum Start der Rückserie am Samstag (18:00 Uhr) nichts anbrennen lassen. Der Meister wird gegen den Verfolger TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau daher alles aufbieten, was der Kader so hergibt. «Wir lassen unsere jungen Turner komplett raus und starten zusätzlich mit drei ausländischen Gastturnern», ließ sich Dirk Walterspacher am Donnerstag tief in die Karten schauen. Anton Fokin (Usbekistan), Vahagn Davtyan (Armenien) und Zachari Hrimèche (Frankreich) werden die Schwarzwälder unterstützen.

Aus gutem Grund, glaubt Straubenhardts sportlicher Leiter. «Man darf Wetzgau nie unterschätzen. Paul Schneider ist ein Fuchs», hat Walterspacher seine Erfahrungen gemacht und will daher gegen die Schwaben jedes Risiko möglichst vermeiden. Mit dabei sind daher natürlich auch Deutschlands Vorturner Marcel Nguyen, Andreas Bretschneider und Nils Dunkel.

Beim Aufsteiger TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau sieht man sich dagegen in der Rolle des Underdogs. «Wir werden dort unsere beste Mannschaft stellen, aber realistisch gesehen sind unsere Chancen gering. Das ist uns aber egal, denn wir werden alles versuchen, den Wettkampf so lange wie möglich offenzuhalten», versprach Trainer Paul Schneider. «Wir werden versuchen, Straubenhardt Paroli zu bieten, wo es geht».

Neben ihren beiden Führungskräften Andreas Toba und Helge Liebrich haben sich die Wetzgauer wieder die Unterstützung von zwei ausländischen Gastturner gesichert. Der Niederländer Bart Deurloo und der Spanier Nestor Abad Sanjuan sollen in der Straubenhardthalle für zusätzliche Stabilität sorgen. «Wir sind schon gut aufgestellt. Die Knackpunkte werden aber Sprung und Barren sein», glaubt Schneider. Allein in der Holmengasse seien alle deutschen EM-Teilnehmer in Straubenhardts Reihen präsent. Für Schneider dennoch kein Grund, die Geräte vorzeitig herzuschenken «Jeder Wettkampf hat seine eigenen Gesetze. Am Ende wird immer der gewinnen, der am wenigsten Fehler macht», sagte er.

In Straubenhardt dagegen sieht Walterspacher die Vorentscheidung bereits am Pauschenpferd. «Da müssen wir schon aufpassen, dass wir keinen Fehler machen. Sie haben zwar schwächere Ausgangswerte, aber einen echten Schwachpunkt haben sie nicht. Und auch wir müssen erst einmal durchturnen», betonte Straubenhardts sportlicher Leiter.
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