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09.09.18 / Männer

Stuttgart ist wieder da

Am Ende war es ein überzeugender 40:32 Punkte-Sieg, mit dem sich der MTV Stuttgart zum Auftakt der Bundesliga-Rückserie zurückmeldete. Erstmals in dieser Saison waren die Schwaben am Samstag gegen den Tabellendritten Siegerländer KV mit einem kompletten Kader in der Stuttgarter Scharrena an die Geräte gegangen. «Es ist ein gutes Gefühl mal wieder einen Wettkampf zu gewinnen», bekannte Stuttgarts Mannschaftskapitän Sebastian Krimmer zufrieden, dessen Team mit dem ersten doppelten Punktgewinn der Saison sich vom Abstiegskonkurrenten KTT Heilbronn absetzen konnte.

Ganz anders beim Siegerländer KV: Der musste unter anderem den Ausfall vom türkischen Gastturner und WM-Neunten Ahmet Önder (Probleme mit dem Verband) sowie weitere Ausfälle verkraften. «Der Wettkampf war insgesamt gesehen sehr von Fehlern auf beiden Seiten gekennzeichnet - ich habe insgesamt in jeder Mannschaft sieben Stürze gezählt, was eine ungewöhnlich hohe Quote ist», analysierte SKV-Präsident Reimund Spies nach der Partie. Mit Ahmet Önder hätte der SKV natürlich von beginn an eine wesentlich bessere Ausgangsposition gehabt. «Aber wir hätten auch so unsere Chancen besser nutzen können», kritisierte Spies.

So konnte die Belenki-Riege bereits am Auftaktgerät Boden mit drei von vier gewonnen Duellen deutlich punkten. Um Einiges enger ging es danach am Stuttgarter Paradegerät Pauschenpferd zu. Hier lag der MTV aber dennoch einen Punkt im Plus. Überraschenderweise konnten die Schwaben auch die Ringe für sich entscheiden, die sonst nicht gerade als sichere, schwäbische Domäne gelten. Am Sprung stoppten die Siegerländer dann endlich den drohenden Durchmarsch des MTV. Lediglich Stuttgarts Topscorer Alexey Rostov konnte hier noch ein paar Zähler abgreifen. «Das war kein Missgeschick. Die Siegerländer sind von den Ausgangswerten her einfach besser», erklärte MTV-Coach Valerie Belenki später.

Der Punktgewinn hatte das Feuer beim SKV noch einmal neu entfacht. In den vier Barren-Duelle kam der Meister von 1979 noch einmal nah an Stuttgart heran. Die wenigen Zähler, die allerdings zum Abschluss am Reck noch hinzukamen, reichten nicht, um der Partie noch einmal eine neue Richtung zu geben. Im Siegerland änderte die Auswärtsniederlage allerdings nichts am erklärten Ziel, am 1. Dezember in Ludwigsburg im DTL-Finale zu stehen. Beim MTV Stuttgart dagegen geht es in den verbleibenden Wochen wohl eher darum, sich nach der völlig missratenen Hinserie noch einmal so gut wie möglich zu präsentieren.
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