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05.10.18 / Männer

Spannende Zweitliga-Duelle am Wochenende

Am zweiten Wettkampftag der 2. Bundesliga treffen im Top-Duell der Süd-Schiene der Stadt-Turnverein Singen und der TSV Pfuhl aufeinander. «Wir freuen uns auf die Begegnung mit Pfuhl. Gegen die haben wir eigentlich noch nie verloren», ist Axel Leitenmair von den Gastgebern optimistisch. Auf die leichte Schulter nehmen will der Meister der Vorsaison den Gegner allerdings nicht. «Es ist trotzdem immer wieder eine spannende Geschichte. Daher ist unser erklärtes Ziel, sie am Samstag wieder zu besiegen», betonte er. Verstärkung für das Wochenende kam am Freitagmorgen bereits am Züricher Flughafen an. «Mit Ivan Stretovic haben wir eine geile Kiste verpflichten können. Wenn der am Samstag seine Leistungen so abruft, dann wird das schon was recht Ordentliches», ist Leitenmair überzeugt von dem 21 Jahre alten Russen aus Novosibirsk, der 2016 mit dem Team Olympia-Silber in Rio de Janeiro gewonnen hat.

Auch beim Tabellenführer aus dem Westen von Bayern ist man bereit für das Duell der beiden besten des Vorjahres. «Das wird der erste große Härtetest der Saison», sagte Mannschaftsführer Benjamin van Aken. Erstmals wird der Brite Joshua Nathan für die Neu-Ulmer an die Geräte gehen. Insbesondere an seinem Spezialgerät Pauschenpferd soll der junge Engländer punkten. Ansonsten kann Cheftrainer Roland Zaksauskas auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. «Wir haben versucht uns bestmöglich auf den Wettkampf vorzubereiten. Es wird eine schwere Aufgabe und wir wollen nach den knappen Niederlagen der letzten Jahre endlich die Punkte nach Pfuhl bringen», gab sich Zaksauskas kämpferisch.

Im Duell KTV Ries gegen TV Schiltach VEGA TT treten zwei weitere Teams aus der Top-Gruppe der Tabelle gegeneinander an. «Wir sind auf den Wettkampf sehr gut vorbereitet. Denn wir sind uns bewusst, dass das eine schwierige Sache wird», erklärte Roland Grimm vom KTV Ries. Schiltach habe seit dem letzten Jahr einen großen Sprung nach vorne gemacht. Ries tritt daher wieder in Bestbesetzung an. Auch Top-Scorer Maurice-Etienne Praetorius, der am vergangenen Wochenende noch bei den deutschen Meisterschaften in Leipzig am Start war, wird vor eigenem Publikum an die Geräte gehen. Doch auch die Gäste aus Schiltach haben ihre Hausaufgaben gemacht. «Unsere Taktikerin Babett Barwinsky hat sich viele Gedanken gemacht, wen wir wo setzen werden», verriet Kai Nakic. Top-Scorer Vladyslav Hryko aus der Ukraine wird ebenfalls wieder mit von der Partie sein. «Wir fahren hin, ziehen unser Ding durch und fahren hoffentlich mit einem Sieg wieder nach Hause», sagte Schiltachs Ligaverantwortlicher.

In der Nordschiene trifft TuS Vinnhorst auf die KTG Heidelberg. Vinnhorsts Teammanager Steffen Rüter freut sich, nun erstmals der «Gejagte in der Liga» zu sein. Seine Mannschaft werde diese Rolle annehmen. Trainer Alfred Lefebre hat seine Jungs direkt nach dem Sieg in Monheim mit der fast schon abgedroschenen Phrase «der nächste Wettkampf ist immer der schwerste» entsprechend eingestimmt. «Wir müssen von Wettkampf zu Wettkampf schauen und immer unser Zeug durchbringen», findet auch Cheftaktiker Denis Miller. Wann Jan Kräuter nach seinem Sturz am Reck in Monheim wieder einsatzfähig wird, stand zwei Tage vor der Partie noch nicht fest.

Verletzungssorgen hat auch Gegner KTG Heidelberg. Die Badener müssen an einigen Geräten weiter auf den Einsatz ihrer stärksten Turner verzichten. Nachdem sich insbesondere die jungen Nachwuchsturner bei ihrer Premiere in der 2. Liga ausgezeichnet ins Bild gesetzt haben, rechnet Teamchef Christian Berberich dennoch mit einigen positiven Überraschungen. Mit einem Sieg rechnen die Heidelberger zwar offiziell nicht, doch der erstmalige Einsatz des britischen Gastturners Sam Oldham soll «wenigstens» für eine solide Punktebasis sorgen.
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