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12.10.18 / Männer

2. Liga: Kellerduell in Heidelberg, Ries muss in Oberbayern bestehen

Am Samstag empfängt der Tabellenletzte KTG Heidelberg die KTV Koblenz. Beide Mannschaften bilden aktuell die Schlusslichter der 2. Bundesliga Nord. Die Heidelberger wollen jedoch im Kellerduell vor heimischen Publikum ihren ersten Saisonsieg einfahren. Die Riege aus der Rhein-Neckar-Region wird allerdings nach wie vor von Verletzungssorgen geplagt. Richten soll es daher unter anderem Jimmy Verbayes. Der belgische Nationalturner soll am Samstag zum ersten Mal in dieser Saison für die Badener an die Geräte gehen. Verbayes hatte zuletzt zwei WM-Qualifikationen geturnt. Auch die jungen Neuzugänge Karl-Ole Gäbler und Marvin Rauprich könnten sich dabei wieder als Stütze für das Team erweisen.

Doch auch die Koblenzer haben in Heidelberg ihren ersten Saisonsieg im Visier. Bis auf den Langzeitverletzten Raphael Alt und Alexander Heinrich steht Trainer Ralf Schall der komplette Kader zur Verfügung. «Natürlich haben wir wie jede Mannschaft auch das ein oder andere Wehwehchen zu kompensieren», räumt Ralf Schall ein. Auch die beiden Niederländer Loran de Munck und Glenn Smink sind laut Schall auf jeden Fall wieder mit dabei. «Wir sehen uns aber nicht in der Favoritenrolle. Eine Chance das Ding zu gewinnen, besteht jedoch allemal», ist der Koblenzer überzeugt.

Der TuS Vinnhorst will zuhause seine Spitzenposition gegen den Tabellendritten TV Großen-Linden verteidigen. Cheftaktiker Denis Miller kann mit Ausnahme des verletzten Jan Kräuter aus dem Vollem schöpfen. «Rayderley Zapata wird am kommenden Wochenende wieder mit von der Partie sein», bestätigte Steffen Rueter. Obwohl Spaniens Medaillenhoffnung in rund zwei Wochen bei der Weltmeisterschaft in Doha/Katar antreten wird, läuft der 25-jährige Spitzenturner am Samstag nochmal für die Niedersachsen in der 2. Liga auf. Rueter freute sich auch über die zusätzliche Unterstützung am Vinnhorster Zittergerät. Dort wird der ehemalige Juniorennationalturner und Pauschenpferdspezialist Maximilian Wittenberg-Voges wieder zum Einsatz kommen. «Nach sieben Jahren Wettkampfabstinenz hat er uns bereits letzte Woche einmal mehr gezeigt, was er am Pferd alles zu bieten hat».

Beim Gegner TV Großen-Linden hingegen läuft es nicht ganz so rund. Der Tabellendritte rechnet sich beim Auswärtswettkampf daher nur wenig Siegchancen aus. «Wir werden versuchen möglichst fehlerfrei durchzuturnen, um das Duell so knapp wie möglich zu gestalten», erklärte der Ligaverantwortliche Martin Weber. Denn das Team um Mannschaftsführer Tim Pfeiffer hat mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Nachdem sich Yumito Nishiura letzte Woche beim Einturnen an der Hand verletzte, müssen die Hessen auch diese Woche auf den 24-Jährigen verzichten. «Anstelle von Yumito wird Ha van Duc zum Einsatz kommen», verriet Weber.

Seine Pole-Position zum Aufstiegsfinale verteidigen will am Wochenende auch die bislang ungeschlagene KTV Ries. Die Nördlinger müssen in Weilheim beim Tabellendritten Exquisa Oberbayern an die Geräte. «Wenn wir unser Potenzial auf die Matte bringen, dann könnte das ein spannendes Duell geben», ist sich Roland Grimm sicher. Das es ein Kopf-an-Kopf-Rennen wird, mag dort niemand zu bezweifeln, denn die Gegner kennen sich bereits gut. «Nachdem wir letzte Woche am Barren etwas umgestellt hatten und es nicht ganz so funktionierte, haben wir uns an diesem Gerät wieder neu sortiert», erklärte Grimm. Verzichten muss die KTV weiterhin auf Arian Trieb. Der 19-Jährige muss studentischen Verpflichtungen nachkommen.

Auch beim Tabellendritten aus Oberbayern erwartet man ein Duell auf Augenhöhe. Denn rein von den Ausgangswerten her betrachtet, sind beide Teams nahezu gleichauf. Einen Sieg vor eigenem Publikum hält man bei dem Zusammenschluss der Vereine TSV Unterpfaffenhofen, TSV Unterhaching, TSV Weilheim und TSV Mühldorf für durchaus im Bereich des Möglichen. «Es wird sehr eng. Aber das Potenzial dazu haben wir», glaubt auch Exquisa-Turner Manuel Förster.

Auf den ebenfalls noch ungeschlagenen StTV Singen wartet beim Tabellenletzten TSV Buttenwiesen eine lösbare Aufgabe. Alles andere als ein Pflichtsieg zählt für die Riege vom schwäbischen Meer nicht, soll der langersehnte Aufstieg in die Bundesliga in dieser Saison endlich gelingen. Die Turner vom Hegau und vom Bodensee, die in der Liga seit 15 Partien ungeschlagen sind, werden daher dennoch in Bestbesetzung antreten. Denn Singen will in keinem Fall ein Risiko eingehen, zumal die vergangenen Begegnungen gegen Buttenwiesen meistens hart umkämpft waren.
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1KTV Straubenhardt332:4+286:0
2TG Saar328:8+206:0
3TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau323:13+104:2
4SC Cottbus314:22-84:2
5Siegerländer KV312:24-122:4
6TSV Pfuhl39:27-182:4
7TuS Vinnhorst317:19-20:6
8StTV Singen39:27-180:6

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MannschaftPktGPZ
1.MTV Stuttgart28:0404,50
2.TG Karlsruhe-Söllingen22:6387,25
3.TSV Tittmoning20:8381,95
4.SSV Ulm14:14373,00
5.TG Mannheim14:14369,80
6.TZ DSHS Köln8:20358,20
7.KTG Hannover6:22360,95
8.TSG Steglitz0:28314,40