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29.10.18 / Turnen International

China ist neuer Turn-Weltmeister

Neuer Weltmeister China
China ist neuer Weltmeister im Turnen. Das Fünf-Sterne-Team gewann bei den Weltmeisterschaften in China am Montag um Haaresbreite die Teamentscheidung der Männer. Mit 256,634 blieben die Chinesen nur 0,049 Punkte vor Russland (256,585), das den Wettkampf sogar mehrmals angeführt hatte. Spannend wurde es am Ende noch einmal, als Xiao Ruoteng (CHN) bei der letzten Übung am Reck vom Gerät musste. Der Russe Nikita Nagornyy von der TG Saar hatte damit die Entscheidung an der Hand. Doch auch er musste einen kleinen Fehler wegstecken. Seine 13,733 Punkte reichten am Ende nicht.

Nikita Nagornyy (RUS)
«Natürlich bin ich nicht besonders happy. Ich denke, wir waren sehr nah dran, aber sie wollten uns nicht gewinnen lassen», sagte Nagornyy. «Ich weiß nicht so genau, was ich fühlen oder denken soll. Unsere Aufgabe ist zu kommen, rauszugehen und unsere Übung zu zeigen. Den Rest erledigen die Kampfrichter. Aber ich will sie nicht wirklich verantwortlich machen. Aber es gibt keinen Fehler, der für ein halbe Zehntel qualifiziert ist. Ich dachte jedenfalls, wir hätten gewonnen», sagte er. Dritter wurde Japan mit 253,744 Zählern.
Xiao Ruoteng (CHN)
Auch Xiao freut sich auf die Revange im Mehrkampffinale «Er ist wirklich ein großartiger Turner. Aber ich kann es natürlich auch besser und ich hatte heute zwei Geräte weniger. Ich hoffe, dass ich den Titel gewinnen kann», sagte der Chinese. «Wir sind ein junges, aber ein starkes Team. Aber wir müssen es noch schaffen, mit dem Druck umzugehen. Heute bin ich aber erst einmal glücklich und auch über einige unserer Turner. Für sie sind es die ersten Weltmeisterschaften und sie haben gleich einen Titel gewonnen», sagte er.

Qualifiziert für Olympia Tokio 2020
Während die drei ersten Teams erstmals bereits jetzt für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 qualifiziert sind, müssen die anderen auf die Entscheidung bei den Turn-Weltmeisterschaften in Stuttgart 2019 hoffen. Auf den Plätzen dahinter reihten sich in Doha die USA (251,994), Großbritannien (248,628) und die Schweiz (244,294). Schlusslichter waren Brasilien (243,994) und die Niederlande (240,660). Erstmals bei den Titelkämpfen im Wüstenstaat kratzte auch das Zuschauerinteresse im Aspire Dome an der 1000er-Marke.
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