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03.11.18 / Turnen International

Lukas Dauser gelingt kein Überraschungs-Coup

Lukas Dauser (KTV Obere Lahn)
Lukas Dauser hat im Barren-Finale am letzten Tag der Turn-WM in Doha nicht für eine Überraschung sorgen können. Am Ende landete er mit 13,700 Punkten (D:6,0) auf Rang acht. «So wollte ich mich eigentlich nicht präsentieren», sagte der 25-Jährige von der KTV Oberen Lahn später. Wie schon im Mehrkampffinale war ihm ein Fehler beim Makuts unterlaufen. «Aber so ist das im Turnen. Wenn der Arm hochgeht, dann muss Du eben Dein Zeug bringen. Wenn nicht bist du eben hinten dran», sagte der frühere Vize-Europameister am Barren. Auf Rang drei landete Artur Dalaloyan (RUS/15,366/D:6,4) vom MTV Stuttgart hinter dem Ukrainer Oleg Verniaiev von der der TG Saar, der sich mit 15,591 Zählern (D:6,7) Silber sicherte. Unangefochtener König der Holmengasse wurde aber der Chinese Zou Jingyuan, dem an diesem Tag mit 16,433 (D:7,0) keiner das Wasser reichen konnte.

Epke Zonderland (NED)
Die Entscheidung am Sprung der Männer gewann der Nordkoreaner Ri Se-Gwang (14,933D:6.0/6.0) vor dem Russen Artur Dalaloyan (14,883/D:5.6/5.6) und dem Japaner Kenzo Shirai (14,675/D:5.6/5.2). Das abschließende Reck wurde zur Show für «Dr. Zonderland», Vorname Epke. Der 32-Jährige, mittlerweile Mediziner und Familienvater, gewann die Flugshow am Königsgerät mit 15,100 (D:6,8) Punkten vor Kohei Uchimura aus Japan (14,800/D:6,4) und dem US-Amerikaner Samuel Mikulak (14,533/D.6,1). Beinahe für eine Überraschung hätte noch der Kroate Tin Srbic gesorgt, der das Siegerpodest mit 14,500 Punkten (D:6,4) aber um Haaresbreite verpasste.

Liu Tingting (CHN)
Spannung pur gab es auch bei den Frauen. Überraschungssiegerin am Schwebebalken wurde die 18-jährige Chinesin Liu Tingting. Die Achtplatzierte nach der Qualifikation turnte sich vorbei an der Weltelite auf den ersten Platz und sicherte sich mit 14,533 Punkten (D:6,3) ihren ersten WM-Titel. Die bis dahin führende Kanadierin Anne-Marie Padurariu (14,100/D:6,0) landete auf dem Silberrang, noch vor US-Star Simone Biles (13,600/D:6,2). Besser machte es die 21 Jahre alte Texanerin aber am Boden. Mit 14,933 Punkten (D:6,7) hielt sie selbst ihre Teamgefährtin Morgan Hurd (D:5,5) einen ganzen Punkt auf Distanz und unterstrich, dass an ihr zum Olympiasieg in Tokio 2020 zumindest mittelfristig kaum ein Weg vorbeiführen wird. Rang drei belegte die Japanerin Mai Murakami (D:5,7).
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2.TG Karlsruhe-Söllingen12:2193,40
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4.TSV Tittmoning8:6184,25
5.TG Mannheim6:8182,65
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7.TZ DSHS Köln2:12173,25
8.TSG Steglitz0:14168,85