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12.04.19 / Turnen International

DTL-Turner feiern Dreifach-Erfolg bei EM - auch Toba bleibt stabil

Gleich drei Turner aus der Deutschen Turnliga standen bei den Europameisterschaften in Szczecin am Freitag auf dem Siegerpodest. Alle Scheinwerfer waren am Ende auf Nikita Nagornyy (TG Saar), Artur Dalaloyan (TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau) und Marios Georgiou (SC Cottbus) gerichtet. Aber auch für Andreas Toba vom TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau war es ein guter Tag. «War ganz ok», fand der Hero de Janeiro nach seinem elften Platz.

Nicht alles habe perfekt geklappt. Aber deutlich zu sehen war seiner Meinung nach, «dass die Reckübung besser geklappt hat als in der Qualifikation». Nicht ganz zufrieden war er an den Pauschen. «Wieder die Beine am Pferd breit gemacht. Aber nur einmal», betonte er. Es gelte jetzt im Training noch ein bisschen an den Schwierigkeiten zu arbeiten. Denn bis Platz drei sei doch alles noch ziemlich eng beisammen. «So weit weg bin ich gar nicht», wertete er sein Mehrkampfcomeback auf internationaler Ebene nach drei Jahren als Erfolg.

Auf die goldene Medaille kam es dem neuen Europameister Nagornyy nach eigenem Bekunden nicht so sehr an. «Das Wichtigste ist, dass ich an allen Geräten fehlerfrei und stabil geturnt habe. Ich bin wirklich glücklich über meine 88.665 Punkte. Artur und ich verstehen uns sehr gut. Für mich war es im Wettkampf noch einfacher, weil ich wusste, dass Artur an meiner Seite war. Wir haben uns gegenseitig unterstützt. Es hat mir geholfen, ruhig zu bleiben. Ob am Ende Artur oder ich gewonnen hat, war mir nicht wichtig», erklärte er nach der Siegerehrung. Schließlich war auch Dalaloyans Leistung mit 87,832 Punkten bemerkenswert.

«Wieviel Arbeit in dieser Leistung steckt, kann ich wahrscheinlich nicht einmal ermessen», war auch Bundestrainer Andreas Hirsch von der russischen Vorstellung angetan. Aber auch deren Kombination aus Gelassenheit und Zielstrebigkeit hat den Berliner beeindruckt. «Die Russen sind ganz normale Menschen. Aber sie sind schon knallig. Da kann man nur den Hut ziehen und sich verneigen», lobte Hirsch. Im Mai will er im russischen Trainingszentrum Ozero Krugloye nach dem Geheimnis des Erfolgs suchen. «Wir werden da hoffentlich viel über sie, aber vor allem auch über uns erfahren», hofft der DTB-Chefcoach. Die Sprachbarriere dabei soll Valery Belenki knacken. Neben den sechs deutschen Topturnern soll auch Karim Rida vom TuS Vinnhorst mit dabei sein.

Die größte Freude herrschte an diesem Nachmittag in Szczecin aber wahrscheinlich beim «Lausitz-Zyprioten» Marios Georgiou, der mit 84,398 Punkten überraschend Bronze holte.
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