BUNDESLIGEN | RSG
Bundesliga der Rhythmischen Sportgymnastik boomt

Die Deutsche Turnliga wird für Rhythmische Sportgymnastinnen immer attraktiver. Mit dem SV Dallgow (Olympisches Dorf der Spiele von 1936), dem TB Oppau (Stadtteil von Ludwigshafen) und der badischen WKG Lahr/Laufenburg nehmen in der kommenden Saison gleich drei neue Vereine den Wettkampfbetrieb auf. Um den Anforderungen des Wachstums gerecht werden zu können, wird nach der ersten nun auch die zweite Bundesliga in eine Nord- und eine Südschiene aufgeteilt. Aufgrund der neuen Aufteilung der bisher eingleisigen Liga startet Neuling SV Dallgow nun mit Fortuna Berlin, Bremen 1860 II, dem Turngau Münsterland und dem VfL Zehlendorf in der zweiten Liga Nord. WKG Lahr/Laufenburg und TB Oppau bilden gemeinsam mit dem TSV Mommenheim, dem SSC Karlsruhe und dem TSV Schmiden die 2. Bundesliga Süd.

«Ich habe immer ein großes Potenzial im Projekt RSG-Bundesliga gesehen. Dass sich der Zulauf aber so weitreichend und schnell entwickelt, übertrifft meine kühnsten Erwartungen», sagte Präsident Jens-Uwe Kunze am Donnerstag. Die Eingliederung der Rhythmischen Sportgymnastik sieht er daher als absolutes Erfolgsmodell.

Auch Abteilungsleiterin Birgit Beiße hat eine zunehmende Beachtung in den Medien registriert. «Viele Clubs haben die Erfahrung gemacht, dass durch ihren neuen Status als Bundesligamannschaft ein stark zunehmendes Interesse in der Berichterstattung entsteht», sagte die Hannoveranerin. Viele regionale, aber auch bundesweite Medien hätten der neuen Liga und deren Vereine Beiträge gewidmet. Trotz des coronabedingten Abbruchs der Liga 2020, sieht Beiße die RSG innerhalb der Deutschen Turnliga in einer komfortablen Position. «Wir haben jetzt mit 20 Mannschaften die volle Ligastärke erreicht. Wir freuen uns daher, dass wir aufgrund des weiterhin hohen Interesses für die Saison 2022 nun sogar in die Planung der Regionalliga gehen müssen», erklärte sie.

18. Februar 2021
von Nils B. Bohl

Zurück