Bundesliga | Frauen

Trainerin Gabriele Frehse in Chemnitz entlassen
04. Mai 2021

Trainerin Gabriele Frehse ist nach Angaben des Olympiastützpunkts Sachsen in Chemnitz zum 30. April gekündigt worden. Die 60-Jährige, die in der Bundesliga für das Team von Vizemeister TSV Tittmoning aus Bayern verantwortlich zeichnet, war bereits Anfang Dezember von ihrem Amt als Cheftrainerin in Chemnitz suspendiert worden. Hintergrund waren Aussagen von aktuellen und ehemaligen Turnerinnen im Hamburger Nachrichtenmagazin «Der Spiegel», die der Trainerin unter anderem psychische Gewalt und nicht regelkonforme Abgabe von schmerzstillenden Opioiden vorgeworfen hatten. «Das Arbeitsverhältnis zwischen dem OSP Sachsen und der Trainerin Gabriele Frehse wurde beendet. Wir bitten um Verständnis, dass wir zu diesem sensiblen Vorgang keine weiteren Details veröffentlichen», wird Stützpunktleiter Thomas Weise in einem offiziellen Statement des Olympiastützpunkts zitiert. Man habe keine andere Wahl gehabt, da der Deutsche Turner-Bund seine Forderung nicht zurücknehmen wolle und der derzeitige Zustand nicht weiter so andauern könne.

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BUNDESLIGA | MÄNNER

Trotz EM-Gold: Radivilov war «sehr nervös»
01. Mai 2021

Beim Bundsligisten SC Cottbus ist Igor Radivilov bekannt für seine außerordentlichen Leistungen am Sprung und an den Ringen. Wenig verwunderlich eigentlich, dass er bei den Europameisterschaften am vergangenen Wochenende im schweizerischen Basel an diesen Geräten brillierte und seinen Titel am Sprung auch verteidigen konnte. Sein zweites EM-Gold und seine sechste europäische Medaille insgesamt. Doch als Durchmarsch empfand es der 28-Jährige Ukrainer nicht. Beide Sprünge, merkte er an, hätten durchaus besser laufen können. «Doch leider hat sich der Mangel an Wettbewerben in der Qualifikation ziemlich bemerkbar gemacht. Ich war sehr nervös und konnte nicht ganz das zeigen, was wir uns erarbeitet hatten. Aber ich habe es geschafft, mich bis zum Finale zusammenzureißen. Obwohl ich auch dort Fehler gemacht habe. Bis zu den Olympischen Spielen bleibt noch Zeit, die Übungen zu verbessern, um dann dort die Bestleistung zeigen zu können», erklärte er im Gespräch mit dem russischen Sportsender MatchTV.

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BUNDESLIGA | FRAUEN

Leah Grießer beendet internationale Turnkarriere
28. April 2021

Leah Grießer von der TG Karlsruhe-Söllingen hat ihre internationale Turnkarriere beendet. Das bestätigte die Karlsruherin kürzlich in einem Interview der Badischen Neuesten Nachrichten. Die 22 Jahre alte Medizinstudentin will ab sofort den Fokus voll auf ihr Studium legen. «Die endgültige Entscheidung habe ich nach bestandener Prüfung zum ersten Staatsexamen Ende März getroffen. Bis dahin hatte ich mir die Option offen gelassen, noch einmal Wettkämpfe anzupeilen. Aber auch aufgrund der Corona-Auswirkungen wäre das dieses Jahr nicht mehr so attraktiv gewesen», erklärte sie. Das große Ziel Olympia in Rio de Janeiro hätte sie 2016 fast geschafft. Letztlich fuhr dann jedoch ihre Freundin und Teamkollegin Pauline Tratz zum Zuckerhut. «Ich bin auch ohne Olympia-Teilnahme mit meiner Karriere im Reinen. Ich durfte an so vielen großen Wettkämpfen teilnehmen und habe durch das Turnen sehr viel erlebt und auch gelernt. Nein, wirklich, rückblickend kann ich sagen: Mir fehlt nichts», sagte sie. Und in den KRK-Turnerinnen Tratz und Maike Enderle habe sie im Turnen «Freundinnen fürs Leben» gewonnen.

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TV TIPP

«Erfolg war wichtiger als mein Wohl» - ZDF-Doku
26. April 2021

Psychische Gewalt, Demütigungen, Medikamentenmissbrauch: Die Vorwürfe von Turn-Star Pauline Schäfer und anderen Kunstturnerinnen gegenüber ihrer ehemaligen Trainerin Gabriele Frehse wiegen schwer. Die Trainerin des früheren Meister TuS Chemnitz-Altendorf und derzeitige Trainerin beim Vizemeister TSV Tittmoning gibt in dem 35-minütigen Beitrag noch einmal ein Statement ab. Neben Schäfers Schwester Helene kommen auch Olympiasieger Fabian Hambüchen und die ehemaligen Spitzenturnerinnen Leonie Papke, Isabelle Marquard und Rosalynn Schmitz zu Wort. Selbstkritisch Stellung bezieht im Beitrag der Präsident des Deutschen Turner-Bunds (DTB), Alfons Hölzl. Das ZDF ermöglicht mit seiner Reportage einen anderen und vor allem einen tieferen Einblick in das hoch umstrittenen Thema und taucht unter anderem am Beispiel des «Fall Schäfer» ein in die graue Welt hinter den glänzenden Kulissen aus strahlenden Erfolgen und goldenen Medaillen. Der Stream kann abgerufen werden unter ZDF SPORTreportage.

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EUROPAMEISTERSCHAFTEN

«Vize-König» Andreas Toba glänzt in Basel
25. April 2021

Andreas Toba ist Vize-Europameister am Königsgerät Reck! Am Sonntag gewann der 30-Jährige bei den Titelkämpfen im schweizerischen Basel sein erstes europäisches Edelmetall. Als erster in der Startreihenfolge legte er 13,833 Punkten (D:6,2) vor und musste im weiteren Verlauf des Finales der besten acht Turner nur den Russen David Belyavskiy von der KTV Straubenhardt vorbeiziehen lassen - der am Ende mit 14,066 Punkten (D:5,6) Europameister wurde. Dass ohne seinen kleinen Fehler beim Adler vielleicht sogar der Sprung auf das oberste Treppchen möglich gewesen wäre, Toba war’s an diesem Tag egal. «Es ist der Hammer, bei meinem ersten Gerätfinale bei einer EM gewinne ich Silber. Ich bin total stolz und freue mich tierisch», jubelte er. Mit einer Sonntagsübung in der Qualifikation am Donnerstag hatte er sogar drei Zehntelpunkte mehr als der neue Europameister im heutigen Finale abgeliefert und war als Spitzenreiter in den Endkampf eingezogen. Dritter am Königsgerät wurde der Türke Adem Asil mit 13,766 Punkten (D:5,9).

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EUROPAMEISTERSCHAFTEN

Dauser bricht den Bann am Barren von Basel
25. April 2021

Lukas Dauser hat am Sonntag am Barren von Basel gleich zweifach einen Bann gebrochen. Mit einer überaus sauberen Übung holte der Neuzugang vom Bundesligisten Tus Vinnhorst die erste Medaille  für das deutsche Team bei den am Sonntag zu Ende gegangenen Europameisterschaften. Mit 15,166 Zählern (D:6,4) und einer tadellosen Übung verteidigte er im Finale die erhoffte EM-Medaille bis zum Schluss, musste allerdings seinen dritten Podestplatz am Ende mit dem punktgleichen Schweizer Christian Baumann vom Zweitligisten TV Schiltach VEGA TT teilen. Zum anderen vertrieb er wohl endgültig das WM-Gespenst von Stuttgart 2019, wo er in ebenso aussichtsreicher Position im Finale gescheitert war. «Jetzt mit einer Medaille nach Hause zu kommen, ist richtig geil. Das gibt mir noch mal richtig Schwung», freute sich Dauser. Bester Turner in der Holmengasse war der Türke Ferhat Arican mit 15,300 Punkten (D:6,6), der seinen Titel aus dem Heimspiel von Mersin 2020 verteidigte.

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EUROPAMEISTERSCHAFTEN

Petrounias schwingt sich auf zum fünften Titel
24. April 2021

So richtig glauben wollte es der Grieche Elefterios Petrounias erst, als er die Medaille tatsächlich in Händen hielt. In Basel war ihm aus dem Stand mit 15,366 Punkten (D:6,3) der fünfte EM-Titel seiner Karriere gelungen. «Der Herr der Ringe ist zurück», jubelte der Turnverband European Gymnastics auf seiner Website und selbst Griechenlands Premierminister Kyriakos Mitsotakis twitterte umgehend: «Es ist eine bedeutende Leistung für den griechischen Sport, von einem großen Sportler und Menschen. Glückwunsch Lefteris. Sie machen uns alle stolz!». Auf Rang zwei kämpfte sich Nikita Nagorny (15.033/D:6,1) vom Meister TG Saar, der Italiener Salvatore Maresca (14.900/D:6,2) komplettierte das Siegerpodium von Basel. Auf den Plätzen folgten der Armenier Artur Avetisyan, Weltmeister Ibrahim Colak (Türkei), der Ukrainer Igor Radivilov vom Bundesligisten SC Cottbus, Vinzenz Höck aus Österreich und Vahagn Davtyan (ebenfalls Armenien).

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EUROPAMEISTERSCHAFTEN

Aus der Traum: Seitz verpasst Holm und Medaille
24. April 2021

Elisabeth Seitz vom Meister MTV Stuttgart hat in Basel ihre Chance auf eine EM-Medaille ausgelassen. Die 27 Jahre alte deutsche Rekordmeisterin verpasste am Samstag im Finale am Stufenbarren beim Jägersalto den oberen Holm und landete bäuchlings auf der Matte. «Natürlich bin ich enttäuscht, ich war gut drauf und dann bin ich etwas zu weit weg gekommen und das wars dann», erklärte sie sichtlich geknickt. Für Seitz wäre es die dritte EM-Medaille nach 2011 und 2017 gewesen. In dem hochklassig besetzten Feld wurde sie stattdessen als eine von nur zwei gestürzten Turnerinnen mit 13,033 Punkten (D:6,0) bis auf Rang sieben durchgereicht. Lediglich die Portugiesin Filipa Martins, die sowohl nach ihrem «Martins» (F-Teil) als auch beim «Van Leeuwen» vom Gerät musste, blieb mit 11,333 Zählern (D:5,8) noch hinter der Lehramtsstudentin aus Stuttgart zurück.

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BUNDESLIGA | FRAUEN

Tabea Alt beendet Turnkarriere
24. April 2021

Nationalturnerin Tabea Alt hat am Samstag das Ende ihrer Turnkarriere bekanntgeben. «Mein Herz weint vor Trauer - es ist die wohl schwerste Entscheidung, die ich jemals treffen musste... doch leider muss ich das große, wunderschöne und teils schmerzerfüllte Kapitel Turnen hinter mir lassen», schrieb die 21 Jahre alte Ludwigsburgerin auf ihrer Facebookseite. Jedoch sei eine Rückkehr in die Turnhalle aus gesundheitlichen Gründen ausgeschlossen. «Mein Körper hat mir immer und immer wieder signalisiert, dass die Grenzen zu weit überschritten sind bzw. waren und ich diesen extremen Belastungen nicht mehr standhalten kann», schrieb sie weiter. Neben mehreren Meistertiteln mit dem MTV Stuttgart nahm Alt auch an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016 teil. Das Highlight ihrer Karriere waren jedoch die Turn-Weltmeisterschafen in Montreal 2017. Dort hatte sie die Bronzemedaille am Schwebebalken gewonnen.

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EUROPAMEISTERSCHAFTEN

Giulia Steingruber springt zum vierten EM-Titel
24. April 2021

Ihr Start stand lange auf der Kippe. Wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel hatte sie am Freitag noch auf die Teilnahme am Mehrkampf-Finale verzichtet, wollte ihre lädierte Muskulatur für die Einzelgerätefinals schonen. Mit Erfolg: Giulia Steingruber gewann trotz eines riesigen Tapes mit 14,824 (D:5,8/5,4) Punkten den ersehnten ersten Titel für das Gastgeberland Schweiz. «"Ich habe mich voll auf meinen Körper verlassen und ihm vertraut, dass er die Bewegungen kennt», sagte sie nach dem Wettkampf. Für Steingruber selbst war es bereits der vierte EM-Titel am Sprung nach 2013, 2014 und 2016. Insgesamt besitzt sie nun sechs europäische Goldmedaillen. Zuvor waren ihr sowohl der Chusovitina im ersten als auch der Yurchenko mit Doppelschraube im zweiten Sprung annähernd perfekt gelungen. Die 27-jährige Ostschweizerin siegte damit überlegen vor der Britin Jessica Gadirova und Angelina Melnikova aus Russland, die beide in der Qualifikation noch knapp vor Steingruber gelegen hatten. 

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EUROPAMEISTERSCHAFTEN

Davtyan schreibt armenische EM-Geschichte fort
24. April 2021

Durchkommen lautete das Erfolgsrezept im Finale am Pauschenpferd der EM von Basel. Am besten gelang das Artur Davtyan vom Drittligisten der KTV Obere Lahn, der in einem Kopf an Kopf Rennen mit Nikita Nagorny die Oberhand behielt. Mit 14,266 Punkten (D:5,8) gewann der Armenier das Herzschlagfinale gegen den punktgleichen russischen Superstar (D:6,1) vom Meister TG Saar. Ausschlaggebend war am Ende die bessere Ausführung von Davtyan, der damit für den zweiten Titel in der EM-Geschichte Armeniens sorgte. Während Nagorny seine dritte EM-Medaille mit einem frustrierten Schulterzucken quittierte, freute sich der Brite Joe Fraser (14,066/D: 5,9) sichtlich über das europäische Edelmetall. «Ich würde mich selbst nicht gerade als Spezialisten am Pauschenpferd bezeichnen. Daher war das Erreichen des Finales etwas, worüber ich ziemlich happy war. Ich habe daher keinerlei Erwartungen an dieses Finale gestellt. Aber ich bin natürlich jetzt mehr als glücklich, dass ich mit einer Bronzemedaille nach Hause fahren kann», sagte der 22-Jährige aus Birmingham.

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EUROPAMEISTERSCHAFTEN

Dreifachsalto sichert Nagornys ersten Einzeltitel
24. April 2021

Nikita Nagorny vom Meister TG Saar hat bei den Europameisterschaften in Basel das Finale am Boden gewonnen. Der 24 Jahre alte Russe zeigte wie schon in der Qualifikation erfolgreich einen Dreifachsalto und lag am Ende mit 15,166 Punkten an der Spitze der Konkurrenz. Mit seinem Schwierigkeitsgrad von 6,8 lag er auch acht Zehntelpunkte vor dem zweitplatzierten Benjamin Gischard vom Bundesligisten StTV Singen. Der Schweizer kam mit den wenigsten Abzügen im Bodenfinale auf 14,966 Zähler und strich Silber ein. Der Italiener Nicola Bartolini stach nicht nur durch seine Tattoos hervor, sondern auch durch seine spektakuläre Übung (14,666/D:5,8), mit der er sich Bronze sicherte und den Türken Ahmet Önder vom Siegerländer KV auf Rang vier verwies. Auf den Plätzen folgten Yahor Sharamkou (Weißrussland), Adem Asil (Türkei), Dimitar Dimitrov (Bulgarien) und der Russe Kirill Prokokev (13,466/D:6,1), der das Feld nach der Qualifikation noch angeführt hatte.

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3. BUNDESLIGA | MÄNNER

TG Pfalz kann in die 3. Liga nachrücken
24. April 2021

Die TG Pfalz kann in der kommenden Saison in der 3. Bundesliga Nord der Männer starten. Das bestätigte die Abteilungsleitung Männer (ALM) am Samstag. Möglich wurde das Nachrücken durch den Rückzug des TZ Bochum-Witten im Februar. Die Pfälzer waren 2019 nach nur einem Jahr in der 3. Bundesliga direkt wieder abgestiegen. Nach TuS Vinnhorst II und der SG Kirchheim/Heidelberg, die nach dem Ausscheiden von KTV Straubenhardt II und dem TV Isselhorst von 1894 bereits nachgerückt waren, ist die TG Pfalz der dritte Verein in dieser Saison, der noch einen der begehrten Startplätze ergattern konnte. Ausschlagend für die Entscheidung der Abteilungsleitung war nach dem Ausfall der Saison 2020 das Ergebnis des Aufstiegsfinales 2019. «Wir freuen uns, in der 3. Bundesliga wieder bereitzustehen und werden alles tun, uns zu etablieren», sagte Daniel Fritz, Ligamanager der TG Pfalz. Freude auch bei der ALM: «Wir hatten immer ein großes Interesse daran, die Ligen in kompletter Stärke durchzuführen. Insofern freuen wir uns sehr, dass die TG das Angebot wahrgenommen hat», erklärte Stefan Oelting.

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EUROPAMEISTERSCHAFTEN

Dauser und Remuta lassen im Finale Federn
23. April 2021

Die beiden deutschen Mehrkämpfer Lukas Dauser und Felix Remuta haben im Finale der Männer der EM in Basel am Freitag Federn lassen müssen. Lukas Dauser vom TuS Vinnhorst stürzte sowohl am Barren als auch am Reck und musste sich am Ende mit 78,065 Punkten und einem enttäuschenden  17. Rang begnügen. Felix Remuta von der TG  Saar erging es nicht viel besser. Ein Patzer am Reck und  am Pauschenpferd sowie 75,015 Zähler und Platz 22 in der Endabrechnung waren für den 23-Jährigen ebenfalls nur wenig zufriedenstellend. «Felix hat gut angefangen und dann nach dem Sturz am Reck etwas den Faden verloren. Das kann passieren beim ersten großen internationalen Finale», räumte Cheftrainer Valeri Belenki ein. Doch auch der erfahrenen Dauser war in der St. Jakobshalle an diesem Tag vor sich hingeholpert: «Lukas hatte beim Sprung Probleme mit dem Anlauf und keinen so guten Wettkampf heute erwischt», erklärte Belenki. Sein Blick jedoch war bereits wieder nach vorne gerichtet: «Für ihn ist jetzt wichtig, sich auf Sonntag und das Barrenfinale zu konzentrieren», sagte der frühere Olympiasieger.

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NACHWUCHSBUNDESLIGA

Auch Staffel West der NBL kapituliert
23. April 2021

Nach der Staffel Ost hat nun auch die Staffel West der IWA-Nachwuchsbundesliga (NBL) vor der Pandemiesituation kapitulieren müssen. Sechs Tage nach Halle/Saale sagte auch Bochum die für den 1. Mai geplante Durchführung ab. «Wir haben uns entschlossen, den Wettkampf ebenfalls abzusetzen und auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben», erklärte der DTL-Ligaverantwortliche für die NBL, Christian Ronneberger am Freitag. «Die Entscheidung haben wir allerdings im Hinblick auf die hohen Anforderungen seitens der Stadt Bochum getroffen. Sie steht nicht im Zusammenhang mit der Absage der Deutschen Jugendmeisterschaften in Leipzig. Die NBL wäre zwar ein guter Vorbereitungswettkampf gewesen, ist allerdings in keiner Weise an diese Meisterschaften gebunden», betonte Ronneberger. Ob die Wettkämpfe im Juni nachgeholt könnten, hänge von den bundesweiten Entwicklungen sowie der möglichen Neuterminierung der deutschen Jugendmeisterschaften ab.

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EUROPAMEISTERSCHAFTEN

Rang 5 und 7: Seitz und Bui zünden den Turn-Turbo
23. April 2021

Elisabeth Seitz vom Serienmeister MTV Stuttgart hat bei den Europameisterschaften in Basel Platz fünf im Mehrkampffinale der Frauen belegt. Die 27-Jährige steigerte sich am Freitag mit 53,398 Punkten im Vergleich zur Qualifikation (Rang 14) um über einen halben Punkt. Die zweite deutsche Starterin Kim Bui (ebenfalls MTV Stuttgart) verbesserte sich zur Qualifikation um acht Plätze und beendete das Finale mit 52,298 Punkten auf Rang sieben. Den Titelkampf machten die russischen Turnerinnen unter sich aus. Europameisterin wurde Viktoriia Listunova aus Russland mit 56,731 Punkten vor ihrer Teamkollegin Angelina Melnikova (55,432). Vom britischen Team vielumjubelt wurde Platz drei: Den sicherte sich Jessica Gadirova mit 55,100. Das Finale in Basel litt allerdings unter zahlreichen hochklassigen Ausfällen. Unter anderem musste die Rumänin Larissa Iordache wegen Unterleibsschmerzen die Nacht im Krankenhaus verbringen, Lokalmatadorin Giulia Steingruber strich das Finale wegen Poblemen im Oberschenkel aufgrund eines Muskelfaserrisses und will bei den Finalentscheidungen nochmal angreifen.

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