TURNEN | INTERNATIONAL

Mini Olympia in Taiwan
vor 22 Stunden

Während in Deutschland aktuell Turnwettkämpfe noch zum Wunschdenken gehören, ist man in Taiwan schon einen Schritt weiter. Unter Ausschluss der Zuschauer und Fans gingen in dem kleinen Inselstaat 180 km östlich von China im Rahmen eines Test-Events insgesamt zwölf olympische Sportarten an den Start: Leichtathletik, Schwimmen, Bogenschießen, Boxen, Karate, Tischtennis, Badminton, Gewichtheben, Taekwondo, Judo und eben auch Turnen. Das Ziel: den bereits für Tokio qualifizierten Athleten Wettkampfpraxis zu geben, denn internationale Wettbewerbe finden derzeit weltweit nicht statt. Bei den Weltmeisterschaften in Stuttgart im vergangenen Jahr hatten sich Taiwans Turner mit der Mannschaft für die Olympischen Spiele 2020 qualifiziert, die 17 Jahre alte Ting Hua-Tien sicherte bei den Frauen einen Startplatz.

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BUNDESLIGA | MÄNNER

Licht aus in Berlin: Auch Dunkel trainiert künftig in Halle
05. August 2020

In Nils Dunkel vom deutschen Meister KTV Straubenhardt verlässt ein weiterer Spitzenturner den Trainingsstützpunkt in Berlin. Ab Mitte August wird der 23-Jährige gemeinsam mit seinen KTV-Teamkollegen Nick Klessing und Lukas Dauser vom Vizemeister TG Saar bei Trainer Hubert Brylok in Halle an der Saale ins Training einsteigen. «Die Entscheidung für den Stützpunkt in Halle ist durch verschiedene Faktoren geprägt worden», wird Dunkel auf der Homepage des deutschen Turner-Bunds (DTB) zitiert. Wie schon Dauser, gibt auch der zweimalige deutsche Meister am Pauschenpferd zu Protokoll, er wolle sich «sportlich weiterentwickeln» und suche neue Impulse. Ziel: die Teilnahme olympischen Spiele in Tokio 2021.

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EUROPEAN GYMNASTICS

Entscheidung über EM fällt am 28. September
04. August 2020

Der Europäische Turnverband (European Gymnastics) hat eine finale Deadline für die Europameisterschaften gesetzt. Darüber informierte die Verbandszentrale im schweizerischen Lausanne am Dienstag ihre Mitgliedsverbände. Die Titelkämpfe, die nun für die Rhythmische Sportgymnastik auf November in Kiew/Ukraine und für das Turnen im Dezember in Baku/Aserbaidschan geplant sind, sollen angesichts wieder steigender Infektionsraten bis zum 28. September noch einmal genauestens auf den Prüfstand gestellt werden. «Sollte die Situation zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr als sicher genug angesehen werden, werden wir entsprechend reagieren», hatte Verbandspräsident Farid Gayibov allerdings schon bei der neuen Terminierung im Mai klar gestellt.

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TURNEN | INTERNATIONAL

Constantin folgt als Interims-Präsidentin auf Raducan
31. Juli 2020

Carmencita Constantin ist neue Präsidentin des rumänischen Turnverbandes. Die 62-Jährige setzte sich mit 28 zu 16 Stimmen gegen den ehemaligen Weltklasseturner Ioan Suciu durch. Constantin wird damit Nachfolgerin der früheren Welt- und Olympiasiegerin Andreea Raducan. Die war am 5. Dezember 2019 nach nur 28 Montaten Amtszeit zurückgetreten, weil die frühere Turn-Weltmacht Rumänien keine einzige Mannschaft zu den Olympischen Spiele nach Tokio entsenden konnte. Die 62-jährige Constantin ist eine ehemalige rhythmische Sportgymnastin und war zuletzt Aerobic-Kampfrichterin. Zuvor hatte sie auch einen Sitz im Exekutivkomitee des Rumänischen Turnverbandes und war Präsidentin des Technischen Kommitees der Aerobic.

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Linoy Ashram

Linoy Ashram, ISR, during all-around final at 2019 World Championships in Baku; 20/09/2019; Foto: SCHREYER

Nils Dunkel

Nils Dunkel, Straubenhardt, during 2018 German league final in Ludwigsburg; 01/12/2018; Foto: SCHREYER

Anna Rizatdinova

Anna Rizatdinova, UKR, during Rhythmic Gymnastics Grand Prix 2010 in Berlin, 31/10/2010 ; Foto: SCHREYER

Cagla Akyol

Cagla Akyol, GER/ Mannheim, during national team championships final at the 2014 Bundesliga-Finale in Karlsruhe; 22/11/2014; Foto: SCHREYER

Al. Agiurgiuculese

Alexandra Agiurgiuculese, ITA, during all-around final at 2019 World Championships in Baku; 20/09/2019; Foto: SCHREYER

Waldemar Eichorn

Waldemar Eichorn, TG Saar, during 2018 German league final in Ludwigsburg; 01/12/2018; Foto: SCHREYER

Vlada Nikolchenko

Vlada Nikolchenko, UKR, during all-around final at 2019 World Championships in Baku; 20/09/2019; Foto: SCHREYER

Rebecca Matzon

Rebecca Matzon, GER/ Mannheim, during 2015 artristic gymnastics team final in Karlsruhe; 05/12/2015; Foto: SCHREYER

Linoy Ashram

Linoy Ashram, ISR, during all-around final at 2019 World Championships in Baku; 20/09/2019; Foto: SCHREYER

Andreas Bretschneider

Andreas Bretschneider, KTV Straubenhart, during 2016 Bundesliga-final in Ludwigsburg; 03/12/2016; Foto: SCHREYER

Al. Agiurgiuculese

Alexandra Agiurgiuculese, ITA, during all-around final at 2019 World Championships in Baku; 20/09/2019; Foto: SCHREYER

Carina Kroell

Carina Kröll, GER/ Stuttgart, during 2015 artristic gymnastics team final in Karlsruhe; 05/12/2015; Foto: SCHREYER

Lala Kramarenko

Lala Kramarenko, RUS, during apparatus finals at the first of junior world championships in Moscow; 21/06/2019 - Foto: SCHREYER

Felix Remuta

Felix Remuta, TG Saar, during 2016 Bundesliga-final in Ludwigsburg; 03/12/2016; Foto: SCHREYER

Linoy Ashram

Linoy Ashram, ISR, during all-around final at the 2nd European Games in Minsk; 22/06/2019 - Foto: SCHREYER

Elisabeth Seitz

Elisabeth Seitz, MTV Stuttgart, during 2018 German league final in Ludwigsburg; 01/12/2018; Foto: SCHREYER

Vlada Nikolchenko

Vlada Nikolchenko, UKR, during all-around final at 2019 World Championships in Baku; 20/09/2019; Foto: SCHREYER

typical

Overview (Oleg Vernyayev, TG Saar) during 2016 Bundesliga-final in Ludwigsburg; 03/12/2016; Foto: SCHREYER

Anna Gurbanova

Anna Gurbanova, AZE, in der Qualifikation der Gymnastik-EM 2009 in Baku, 15/05/2009 ; Foto: SCHREYER

typical

Typical (Leah Grießer, KRK) during 2018 German league final in Ludwigsburg; 01/12/2018; Foto: SCHREYER

Evita Griskenas

Evita Griskenas, USA, during all-around final at 2019 World Championships in Baku; 20/09/2019; Foto: SCHREYER

Waldemar Eichorn

Waldemar Eichorn, TG Saar, during 2016 Bundesliga-final in Ludwigsburg; 03/12/2016; Foto: SCHREYER

Ekaterina Fetisova

Ekaterina Fetisova, UZB, during all-around final at 2019 World Championships in Baku; 20/09/2019; Foto: SCHREYER

Lukas Dauser

Lukas Dauser, Obere Lahn, during 2018 German league final in Ludwigsburg; 01/12/2018; Foto: SCHREYER

BUNDESLIGA | FRAUEN

Mentaler Missbrauch: Stuttgart öffnete Motten die Augen
29. Juli 2020

USA, Großbritannien, Schweiz, Niederlande, Belgien, Australien. Kaum ein Tag vergeht derzeit, ohne dass nicht ein Turner, eine Turnerin oder eine Gymnastin mit erschreckenden neuen Geschichten unter dem Hashtag #gymnastalliance von Missbrauch im Training berichtet. Eine ganze Reihe von bekannten Aktiven und Ehemaligen meldete sich im Nachgang zur Netflix-Produktion «Athlet A» über den Missbrauchsskandal im US-Turnen zu Wort. Unter ihnen zuletzt auch Dorien Motten, die seit 2017 in Reihen des deutsche Rekordmeisters MTV Stuttgart steht. Wenige Tage nach ihrem 29. Geburtstag ging die charismatische Belgierin mit einem Instagram Posting an die Öffentlichkeit.

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BUNDESLIGA | MÄNNER

Siegerländer KV verlängert mit Ahmet Önder
28. Juli 2020

Bundesligist Siegerländer KV hat seinen Vertrag mit Weltklasseturner Ahmet Önder (Türkei) verlängert. Der 24-jährige WM-Turner aus Izmir wird bis 2023 beim letztjährigen Finalisten bleiben. Der junge Türke stand durchaus auch bei Wettbewerbern auf der Wunschliste, entschied sich aber weiter bei den Siegerländern zu bleiben: «Obwohl ich erst ein paar Wettkämpfe im Trikot der SKV absolviert habe, kommt es mir so vor, als ob ich mit den Jungs aus dem Kunstturnzentrum Dreis-Tiefenbach aufgewachsen wäre», hatte er bereits nach dem letzten nach dem DTL-Finale gesagt. Ahmet Önder stieß 2018 zur SKV, als erster türkischer Turner in der Deutschen Turnliga überhaupt. Bis dahin war der Student aus der Mittelmeerstadt Izmir nur Turnsport-Insidern bekannt.

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BUNDESLIGA | MÄNNER

Karim Rida wechselt zum Meister nach Straubenhardt
24. Juli 2020

WM-Turner Karim Rida wird in der neuen Saison für Meister KTV Straubenhardt an den Start gehen. Das bestätigte KTV-Coach Steve Woitalla auf Nachfrage des DTL-Newskanal. «Ich wollte ihn unbedingt haben», erklärte der KTV-Coach. In dem 20 Jahre alten Rida glaubt er einen neuen Turner gefunden zu haben, der an allen Geräte einsetzbar ist. «Er ist ein wahnsinnig interessanter Turner, der im vergangenen Jahr sogar den Sprung in die WM-Riege geschafft hat», ist Woitalla überzeugt, in Rida einen guten Fang gemacht zu haben. Dessen bisheriger Bundesliga-Club, TuS Vinnhorst, hätte angehenden Star gerne gehalten. Doch im Duell mit den Schwarzwäldern zogen die Niedersachsen am Ende den Kürzeren.

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BUNDESLIGA | MÄNNER

Abschied aus Berlin: Dauser trainert künftig in Halle
22. Juli 2020

Nationalmannschaftsturner Lukas Dauser vom Vizemeister TG Saar kehrt dem Bundesstützpunkt Berlin den Rücken. Ab Mitte August wird der der 27-Jährige WM-Finalist in Halle/Saale das Training aufnehmen, gemeinsam mit Nick Klessing vom Meister KTV Straubenhardt. Das bestätigte der Deutsche Turner-Bund am Mittwoch. Wie Klessing wird Dauser in Halle von Hubert Brylok trainiert. «Meine schwächeren Geräte Ringe und Sprung sind Nicks Steckenpferde. Dort kann ich mir sicherlich noch einiges abschauen und zusammen mit Hubert meinen Mehrkampf verbessern», erklärte Dauser. Der Sportsoldat hatte seit 2012 im Zentrum Berlin bei Sebastian Faust und Jens Milbradt trainiert. Im Jahr 2017 hatte ihn dort Robert Hirsch unter seine Fittiche genommen.

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TURNEN | WELTCUP

Corona-Absage: Auch Cottbus gibt 2020 auf
20. Juli 2020

Das Turnier der Meister wird 2020 nicht in seine 45. Auflage gehen. Das teilten die Organisatoren am Montag in Cottbus mit. «Die Gesundheit aller Gäste, aber auch die der Helfer und Organisatoren sind das größte Gut, welches es zu verteidigen gilt. Wir sehen uns nicht in der Lage, unser Turnier im gewohnten Rahmen zu veranstalten und konzentrieren uns nun auf unsere Bewerbung für das Frühjahr 2021», erklärte Turnierdirektor Mirko Wohlfahrt in einer Pressemitteilung. Die Entscheidung sei das Ergebnis seiner sorgfältigen Prüfung aller Optionen seitens des Organisationskomitees. Bis zuletzt habe man die Hoffnungen nicht aufgegeben. Die Lausitzer reihen sich damit in eine lange Liste von Wettkampfabsagen ein. 

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ABTEILUNG | RSG

Bundesliga Premiere der RSG soll stattfinden
20. Juli 2020

Die Bundesliga-Premiere der Rhythmischen Sportgymnastik soll wie geplant stattfinden. Dieses Ziel hat die Abteilung RSG der Deutschen Turnliga nach Auswertung der zwei Videokonferenzen mit allen RSG-Vereinen in der DTL ausgegeben. Die Bundesliga und 2. Bundesliga werden somit in zwei Vorrunden am 23. und 24. Oktober in Saarbrücken sowie am 7. und 8. November in Bielefeld in ihre erste Saison starten. Das DTL-Finale der Rhythmischen Sportgymnastik wird wie vorgesehen am 28. November in Bremen steigen. «Zwar sind noch nicht alle Mannschaften in gewohnter Weise ins Training zurückgekehrt, jedoch haben alle ihre Teilnahme zugesagt. Und die Gymnastinnen fiebern mit großer Vorfreude dem offiziellen Liga-Start entgegen», berichtet die Abteilungsleiterin der RSG.

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TURNEN | INTERNATIONAL

Kein «Memorial Arturo Gander» im Jahr 2020
18. Juli 2020

Die Absagewelle rollt weiter: Auch das traditionsreiche Turnturnier «Memorial Arturo Gander» wurde wegen der Corona-Pandemie für dieses Jahr gestrichen. Nach dem Swiss Cup ist das innovative Traditionsturnier das zweite eidgenössische Turn-Highlight, das dem CoVid-19 Virus zum Opfer fällt. Mit der Absage des «Memorial Arturo Gander» wolle man die Gesundheit der teilnehmenden Athletinnen und Athleten sowie der Zuschauer und der anderen beteiligten Akteure schützen, ließen die Verantwortlichen wissen. «Wir möchten uns keinen unnötigen Risiken aussetzen», begründete am Ende OK-Präsident Fabio Corti die Entscheidung zur Absage. Ursprünglich war die Veranstaltung für den 4. November 2020 in Chiasso terminiert.

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BUNDESLIGA | MÄNNER

Drei Monate Pause: Neuer Rückschlag für Toba
17. Juli 2020

Das Pech ereilte Andreas Toba vom Vorjahresfinalisten TV Wetzgau gleich beim ersten Post-Corona Trainingslager in Kienbaum: Der 29 Jahre alte Hero von Rio 2016 knickte nach einer Dreifachschraube um, das Syndesmosebandes im rechten Sprunggelenk quittierte seinen Dienst. «Es ärgert mich extrem, dass ich mir erneut eine nicht ganz unkomplizierte Verletzung zugezogen haben», sagte Toba. Negative Gedanken wollte der Hannoveraner jedoch gar nicht erst aufkommen lassen. Denn nüchtern betrachtet habe er sich die Verletzung noch zu einem günstigen Zeitpunkt zugezogen. «Sicherlich habe ich noch Glück im Unglück, dass die Olympischen Spiele verschoben wurden. Aber einen guten Zeitpunkt für eine Verletzung gibt es ja sowieso nie», fand er.

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