BUNDESLIGA | FRAUEN

Stuttgart holt Titel Nummer Vierzehn
vor 20 Stunden

Auch in einem neuen Wertungssystem ist der MTV Stuttgart nicht zu bremsen und sicherte sich die elfte Meisterschaft in Folge. Erstmals wurde das Finale der Frauen im Duellmodus mit Scorepunkten durchgeführt. Dabei behielt der Rekordmeister im Kampf um Gold mit 41:11 die Oberhand gegen das Turnzentrum DSHS Köln. Schon früh stellten Elisabeth Seitz und ihre Teamkolleginnen in der ratiopharm arena in Ulm die Weichen auf Titelverteidigung. Nach den Übungen am Sprung und Stufenbarren führte Stuttgart mit 32:0. Erst am Schwebebalken leistete sich der Meister einige kleinere Wackler, ohne den guten Gesamteindruck zu schmälern. Und so stemmte Stuttgart den Meisterpokal am Samstagabend zum insgesamt 14. Mal in der Vereinsgeschichte in die Höhe. Auch wenn das Ergebnis auf dem Papier deutlich war, hatten die Turnerinnen viel Spaß an der neuen Wertung. 

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BUNDESLIGA | MÄNNER

Der Pott fährt erneut in Richtung Norden
vor 21 Stunden

Der TuS Vinnhorst bleibt das Maß aller Dinge. Die Riege um Vize-Weltmeister Lukas Dauser hat sich am Samstagnachmittag in der ratiopharm arena in Neu-Ulm zum zweiten Mal in Folge die Meisterkrone gesichert. Im Finale wurde der SC Cottbus deutlich mit 38:17 bezwungen. Schon früh stellte der Favorit die Weichen zur Titelverteidigung und legte zum Auftakt am Boden mit 8:3 vor. Nach den Übungen an Pferd und Ringen hatte man Cottbus zur Halbzeit bereits auf 20:4 distanziert. Einen kurzen Schreckmoment erlebte dann Dauser am vorletzten Gerät. Das deutsche Aushängeschild musste seine Barrenübung verletzungsbedingt vorzeitig abbrechen und Kontrahent Leonard Prügel zehn Scorerpunkte überlassen. Doch auch davon ließen sich seine Teamkollegen nicht aus der Ruhe bringen und beendeten die Saison mit einer eindrucksvollen Gesamtleistung. Topscorer des alten und neuen Deutschen Meisters wurde Nils Dunkel mit acht Zählern.

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NACHWUCHSBUNDESLIGA | MÄNNER

Turn Team Nord setzt sich erneut Krone der NBL auf
03. Dezember 2022

Die Titelverteidigung ist geglückt, das Turn Team Nord hat sich erneut die Krone in der Nachwuchsbundesliga aufgesetzt. Beim Finale am Samstagvormittag in der ratiopharm Arena in Ulm/Neu-Ulm wurden die Mannschaften des KTV Ruhr-West-TZ Bochum und SC Cottbus klar auf die Plätze verwiesen. Das erst seit drei Jahren in der höchsten Leistungsklasse startende Turn Team Nord sammelte an den sechs Geräten insgesamt 214,40 Punkte. Dabei steuerte Vladyslav Rozhkoc mit 74.60 Punkten die höchste Tageswertung bei. «Es war für uns eine Überraschung, wir haben damit wirklich nicht gerechnet. Deswegen sind wir natürlich sehr zufrieden», freute sich Trainer Anton Fokin. Seine Mannschaft habe vor allem am Sprung und Pauschenpferd überzeugt. «Meist bekommen wir dort nicht so viele Punkte. Aber heute haben wir alle unsere Übungen sauber durchbekommen – und uns so den Titel gesichert. Heute bin ich einfach nur zufrieden», sagte er.

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BUNDESLIGA | FRAUEN

Schuhmacher-Piller hat Turnen und Taktik im Griff
02. Dezember 2022

Pia Schuhmacher-Piller hat sich beim TSV 1861 Tittmoning ausführlich mit dem neuen Wertungssystem auseinandergesetzt. «Ich habe mir direkt Exceltabellen geschrieben, wo ich nur Zahlen eingeben muss und die Tabellen spuckt mir aus, wer mit wieviel Vorsprung vor wem gewinnt», sagt sie. Abend um Abend hat sie über dem besten System gegrübelt. «Ich kann nicht genau sagen, wieviel Zeit ich da hinein investiert habe. Aber es waren schon einige Abende. Ich habe mich auch mit den Männern getroffen und mich ein wenig unterhalten», sagt sie. Hinter Tittmoning liegt eine Saison mit Höhen und Tiefen. «Wir sind ja eigentlich mit einer Mannschaft auf Basis von guten Seniorinnen gestartet und haben dann noch ein paar Juniorinnen nachgemeldet. Über die Saison betrachtet hat das aber schon stark abgebaut», erzählt sie.

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BUNDESLIGA | FRAUEN

KRK-Coach Bachmayer nimmt RSG-Score als Inspiration
02. Dezember 2022

Knapp gescheitert am Einzug ins große Finale, geht es für die TG Karlsruhe-Söllingen am Samstag gegen den TSV 1861 Tittmoning um Rang drei. Das Duell um Bronze wird in diesem Jahr wie auch das große Finale im Scoresystem ausgeturnt. In Karlsruhe ist man gespannt, wie sich das eigene Team im direkten Duell behaupten wird. «Ich bin voller Vorfreude. Ich habe mir das Finale der Rhythmischen Sportgymnastik angeschaut und ich muss sagen, ich war sehr angetan. Das haben sie richtig schön gemacht», findet Bachmayer. Die richtige Taktik im Wettkampf will sie aber dennoch dem erfahrenen Julius Riedl überlassen. «Ich habe dafür gesorgt, dass alle fit sind. Den Rest übergebe ich vertrauensvoll in seine Hände. Denn er verfügt über jahrelange Erfahrung mit dem Scoresystem und hat sich auch im Vorfeld mit allem beschäftigt, was man da eben so machen muss, um bestehen zu können», erklärt sie.

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BUNDESLIGA | FRAUEN

Köln bastelt an schwierigem Puzzle für den Rekordmeister
02. Dezember 2022

Bei Herausforderer TZ DSHS Köln ist alles vorbereitet für den Showdown gegen den Rekordmeister MTV Stuttgart. «Als Team werden wir genau so aufgestellt sein, wie in den Wettkämpfen davor. Da gibt es nichts Außergewöhnliches zu berichten», sagte Trainerin Shanna Poljakowa. Die große Unbekannte ist am Samstag in der ratiopharm arena das neu eingeführte Score-System. «Wir sind sehr gespannt, wie das so funktionieren wird. Wir haben uns natürlich vorbereitet und auch ein bisschen geübt», verrät Shanna Poljakowa. Kölns Routinier Sarah Voss, die nach ihrer Wadenverletzung auch in Ulm nur ein oder zwei Geräte turnen wird, hat ebenfalls noch Tipps zur richtigen Taktik beigesteuert. «Bei uns sind jetzt alle gespannt darauf, zu schauen, wie das funktioniert. Auch die Jüngeren sind total neugierig», erzählt Poljakowa.

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BUNDESLIGA | FRAUEN

Stuttgart mit Seitz und Kevric «heftig» auf Meisterkurs
02. Dezember 2022

Beim Rekordmeister MTV Stuttgart ist die Zielrichtung für das Finale klar definiert: Mit dem dreizehnten Meistertitel – es wäre der elfte in Folge - soll dem erfolgreichen Stuttgarter Turnjahr ein krönender Abschluss gegeben werden. «Wir steuern den deutschen Meistertitel schon heftig an», lautet die Ansage von Stuttgarts Trainer Robert Mai. «Und es sieht ganz gut aus. Wir sind gut besetzt», fügte er noch hinzu. Stuttgarts EM-Medaillengewinnerinnen Elisabeth Seitz und Helen Kevric werden am Samstag im großen Finale gegen TZ DSHS Köln in der ratiopharm Arena in Ulm/Neu-Ulm mit am Start sein. Ob auch Juniorin Meolie Jauch am Barren zum Einsatz kommen wird, wollen die Schwaben kurzfristig im Wettkampf entscheiden. Auch Kim Bui, die nach den Europameisterschaften im Juni ihren Rücktritt erklärt hatte, wird in Ulm erwartet – turnen wird sie jedoch nicht.

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Bundesliga | MÄNNER

Nach 12 Jahren kämpft Cottbus wieder um den Titel
01. Dezember 2022

Die Vorfreude in Cottbus ist groß: zum ersten Mal nach 12 Jahren trägt die Mannschaft aus der Lausitz die rot-weißen Farben des Rekordmeisters wieder bis in den Endkampf um den deutschen Meistertitel. Der lange und entbehrungsreiche Weg ohne Titelehren könnte am 3. Dezember zu einem glücklichen Ende finden. «Es fühlt sich gut an. Man merkt es auch in der Region hier. Wir sind in aller Munde. Alle sind ein bisschen aufgeregt, denn so eine große Bühne haben noch nicht alle erlebt», berichtet Teammanager Devin Woitalla am Donnerstag. Ein bisschen surreal fühle sich die Finalteilnahme aber noch immer an. «Wir können es eigentlich nicht fassen, wie weit wir in dieser Saison gekommen sind. Am Anfang wollten wir nur eine Medaille. Dann haben wir irgendwann spekuliert, ob es vielleicht für das große Finale reichen könnte. Und nun sind wir tatsächlich da», strahlte er.

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Bundesliga | MÄNNER

Teammanager Rüter warnt vor Überheblichkeit
01. Dezember 2022

Beim Meister in Vinnhorst ließ Teammanager Steffen Rüter am Donnerstag keinen Zweifel an den Ambitionen seines Team. «In Singen 12:0, dann den Tabellenführer mit 12:0 aus der Halle gefegt, das muss man jetzt konservieren. Und da weitermachen», fordert der Hannoveraner. «Der Wettkampf gegen TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau am Wochenende war einfach Bombe. Die Stimmung war unheimlich gut und auch die Turner waren gut drauf. Das war einfach in jeder Hinsicht ein Superlativ», sagte er. Cottbus ist nach Ansicht Rüters genauso stark einzuschätzen wie Wetzgau. Selbstvertrauen habe man da nun genug getankt. «Nun gilt es, nicht überheblich zu werden. Aber es bleibt dabei, wir schauen auf unsere Turner und auf unsere Übungen. Wenn wir die so durchturnen wie am letzten Wochenende, dann glaub ich schon, dass wir eine sehr gute Siegchance haben werden», ist Rüter überzeugt.

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Bundesliga | MÄNNER

Straubenhardt will mit Vollgas um Platz drei turnen
01. Dezember 2022

Im Streit mit dem TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau auf der richtigen Seite zu stehen, davon ist Gladow nach wie vor überzeugt. Davon hatte ihn auch nicht der zwischenzeitliche Punktabzug abbringen können. «Ich war mir sicher, dass wir das noch gedeichselt kriegen», sagte er. Der Weg, der nun beschritten wurde, sei sicher der einfachste Weg für die DTL gewesen. «Wir hätten ja auch nichts gesagt, wenn es von Anfang an so gewesen wäre», betont er. Einfluss auf die sportliche Leistung und den Kampf um den Titel hätten die Störgeräusche im Ligabetrieb aber absolut nicht gehabt. «Dass wir das große Finale nicht erreicht haben, lag leider an uns. Wir haben einfach ein halbes Gerät zuviel abgegeben. Das kleine Finale, das wir letztendlich jetzt erreicht haben, war allerdings von Anfang an unser erklärtes Ziel gewesen», sagte Gladow.

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Bundesliga | MÄNNER

Wetzgau will wieder nach vorne schauen
01. Dezember 2022

Mit der Tatsache, dass der TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau nach der Tabellenführung im vorletzten Wettkampftag nunmehr am 3. Dezember in der ratiopharm Arena von Ulm/Neu-Ulm lediglich das kleine Finale bespielt, hat Paul Schneider kein Problem. «Ich bin nicht enttäuscht. So ist der Sport eben. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat auch verloren. So ist das nun einmal», sagte er am Donnerstagabend. «Nach der Niederlage in Hannover habe ich gesagt, die waren heute besser. Wenn man die Leistung von den anderen anerkennt, dann muss man damit leben», findet er. Auch den Streit mit der KTV Straubenhardt um die Coronatests lässt er als Entschuldigung nicht zu. «Das darf keine Rolle spielen. Man muss immer die Fähigkeit besitzen, so etwas abzuhaken. Zu sagen, das war es. Man muss sich sagen können, schau nach vorne. Und das werden wir tun», erklärte er.

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Bundesliga | MÄNNER

Wetzgau zieht Einspruch gegen Punktabzug zurück
30. November 2022

Der TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau hat am späten Mittwochabend seinen Einspruch gegen die Wertung der Auswärtspartie bei KTV Straubenhardt zurückgezogen. Das ist das Resultat der vorangegangenen Aufarbeitung der aktuellen Faktenlage durch das Präsidium der Deutschen Turnliga in letzter Instanz. Damit bleibt das ursprüngliche Ergebnis von 38:31 (8:4) zugunsten der KTV Straubenhardt bestehen, eine Entscheidung durch das Präsidium über den Einspruch der Schwaben wurde aus diesem Grund nicht notwendig. Durch die Rücknahme des TVW-Protests steht Straubenhardt nun in der Tabelle punkt- und gerätpunktgleich mit dem zweitplatzierten TuS Vinnhorst. Aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs treten die Schwarzwälder nun im kleinen Finale um Platz drei erneut gegen den TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau an.

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PRÄSIDIUM

Straubenhardt legt Einspruch gegen Punktabzug ein
30. November 2022

Die KTV Straubenhardt hat Dienstagabend Einspruch gegen den Punktabzug aus der Partie gegen den TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau vom fünften Wettkampftag am 12. November (38:31) eingelegt. Als letzte Instanz entscheidet nun das Präsidium der deutschen Turnliga die Konsequenzen aus dem Sachverhalt. Wegen nicht mit ordnungsgemäßer Vorlauffrist angemeldeter Corona-Tests, hatten die Gäste aus Wetzgau zuvor einen Widerspruch gegen die Wertung der Partie geltend gemacht. Bei diesen Tests waren die TVW-Turner Andreas Toba und Glenn Trebing positiv getestet worden und konnten in der Folge beim Wettkampf nicht antreten. Der TVW hatte den Wettkampf knapp verloren. Wetzgau hatte nach der Partie wegen Unsportlichkeit eine Wertung von 12:0-Gerätpunkten für den Club gefordert.

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AUFSTIEGSWETTKAMPF | FRAUEN

Neckarau-Hassloch bleibt, Wernau neu in Regionalliga
27. November 2022

Im Aufstiegsfinale Turnen Frauen am Samstag in Hamburg hat die WKG Neckarau-Hassloch mit 163,90 Punkten ihre Klasse gehalten. Seinen Platz verloren in der Regionalliga hat dagegen die zweite Mannschaft von VfL Kirchheim unter Teck, die in der Hansestadt mit 154,80 Zähler Vierter wurden und somit absteigen müssen. Neu in der Regionalliga wird in der kommenden Saison der TSV Wernau sein. Die Schwaben wurden im Sportzentrum Steinhauerdamm mit 157,00 Punkten Zweite. Dritter wurde die SGK Bad Homburg mit 155,25 Zählern. Hinter Absteiger VfL Kirchheim unter Teck II (154,80) reihten sich in der Hafenstadt auf den Plätzen fünf bis sieben der HTV Rostock mit 148,35 Punkten, der TSV Heusenstamm mit 142,95  sowie Ausrichter WKG Hamburg mit 142,75 Zählern ein.

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AUFSTIEGSFINALE | MÄNNER

Eintracht Frankfurt ist zurück im Oberhaus
27. November 2022

Eintracht Frankfurt kehrt nach einjähriger Pause zurück im Oberhaus des deutschen Turnens. Der Tabellenführer der 2. Bundesliga Nord gewann am Sonntag beim Aufstiegsfinale in Sulzbach (Taunus) die entscheidende Partie gegen den Süd-Spitzenreiter VfL Kirchheim unter Teck mit 58:20. Im Kampf um die beiden freien Plätze in der 2. Bundesliga unterlag Gastgeber TSG Sulzbach mit 31:40 gegen TG Hanauerland. Die Badener steigen damit ebenso in die zweite Liga auf wie ihre Landsmänner vom TV Bühl, die mit 48:28 gegen den TV Hösbach/TV Großostheim die Oberhand behielten. Die Entscheidung zwischen den beiden Verlierern um Platz drei gewann Sulzbach mit 4:2. Der Aufstieg in die 3. Bundesliga entfiel komplett, da sich auf die drei freien Plätze lediglich die zwei sportlichen Absteiger sowie das KTT Heilbronn beworben hatten.

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DTL-FINALE | RSG

Schmiden holt sich den Meistertitel
26. November 2022

Der TSV Schmiden hat sich beim DTL-Finale in Bremen den Titel geholt. Die Schwaben um Keulen-Weltmeisterin Darja Varfolomeev gewannen am Samstag in der Bremer Messehalle 7 das Duell gegen den Berliner TSC mit 21:7. Die «Am Anfang war es schon schwer. Ich hatte bedenken, dass wir nach der Weltmeisterschaft noch einmal in Fahrt kommen. Aber die Mädels wollten unbedingt gewinnen. Sie wollten alles dafür geben», erzählte Trainerin Yulia Raskina nach dem Wettkampf. Noch spannender ging es im Kampf um Platz drei zur Sache. Zwischen Bayer 04 Leverkusen und Eintracht Frankfurt stand es nach vier Geräten 10:10. Die Entscheidung musste daher nach Gerätpunkten getroffen werden und fiel für den Vorjahresmeister aus Leverkusen.

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