OLYMPIAQUALIFIKATION | TURNEN

Keine Überraschungen bei Olympia-Nominierung
vor 15 Stunden

Keine Überraschung gab es bei der Nominierung des deutschen Olympiateams am Sonntag. Bei den Frauen lösten Elisabeth Seitz, Pauline Schäfer, Kim Bui (alle MTV Stuttgart) und Sarah Voss (TZ DSHS Köln) die Fahrkarte zu den Spielen nach Tokio. Als Ersatzturnerin steht Emelie Petz (ebenfalls Stuttgart) bereit. Das Männerteam wird aus Lukas Dauser, Nils Dunkel, Philipp Herder (alle TuS Vinnhorst) sowie Andreas Toba vom TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau bestehen. Mann für alle Fälle bei den Männern ist Nick Klessing von der KTV Straubenhardt. «Ich denke, wir haben sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern ein schlagkräftiges Team zusammenstellen können. Unsere Ziele für Tokio sind klar definiert, wir wollen ins jeweilige Teamfinale und auch um die ein oder andere Medaille mitkämpfen», hoffte DTB-Präsident Alfons Hölzl. In der Rhythmischen Sportgymnastik wird es keine deutschen Olympiastarter geben. Die definitive Nominierung der beiden Mannschaften wird der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am 29. Juni dem Internationalen Olympischen Komitee übermitteln.

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OLYMPIAQUALIFIKATION | TURNEN

Toba lässt Dauser in München hinter sich
12. Juni 2021

Andreas Toba vom Bundesligisten TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau hat bei der zweiten Olympiaqualifikation in München mit 83,599 Punkten den deutschen Mehrkampfmeister Lukas Dauser (82,299) vom Ligakonkurrenten TuS Vinnhorst geschlagen. Beide dürfen sich mit ihrem Ergebnis nun berechtigte Hoffnungen machen, im deutschen Olympiateam von Tokio zu stehen. In der Qualifikation hatte zunächst Dausers Teamkollege Philipp Herder nach dem ersten Gerät Boden mit 13,800 Punkten die Führung unter den deutschen Athleten übernommen. Kurz danach musste er aber runter vom Pauschenpferd. Hier gelang dem dritten Vinnhorster Nils Dunkel mit 14,266 Punkten der beste Vortrag unter den Tokio-Kandidaten des DTB. Wie Dunkel ließ auch auch Nick Klessing von der KTV Straubenhardt seinen Emotionen freien Lauf, als er am Ende seiner Ringeübung den Dreifachsalto im sicheren Stand landete und sich damit starke 14,700 Punkte sicherte. Das beste Gesamtpaket lieferte jedoch weiterhin Toba, der bis dahin seine ganze Routine ausgespielt hatte.

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EUROPAMEISTERSCHAFTEN | RSG

Deutsche Gruppe verpasst den Zug nach Tokio
12. Juni 2021

Die deutsche Gruppe hat bei den Europameisterschaften im bulgarischen Warna den Zug zu den Olympischen Spielen nach Tokio endgültig verpasst. Viktoria Burjak, Noemi Peschel, Daniella Kromm, Nathalie Köhn, Anni Qu und Alexandra Tikhonovich konnten sich in der entscheidenden Qualifikation am Samstag nur bis auf Rang zwölf turnen. Nach einem guten Start mit Reifen und Keulen (38,250) konnte die deutschen Gymnastinnen auf dem zehnten Platz durchaus noch hoffen. In der Übung mit fünf Bällen (34,100) jedoch zerplatzte der Olympiatraum endgültig. «Da ist ein Fehler passiert, den hatte ich in drei Jahren nicht einmal gesehen», kommentierte DTB-Teammanagerin Isabell Sawade. Wie es dazu kam, müsse man erst noch analysieren. Denn es kam am Ende, wie es kommen musste: Die Gymnastinnen aus der Ukraine, die ebenfalls noch ohne Ticket für die Spiele 2021 waren, setzten sich mit 84,550 Punkten auf Platz sechs fest und lieferten damit die deutliche bessere Empfehlung für Olympia. Damit gibt es in Tokio keine deutschen Starterinnen in der Rhythmischen Sportgymnastik.

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OLYMPIAQUALIFIKATION | TURNEN

Kölns Sarah Voss hat die Nase vorn
12. Juni 2021

Die Kölnerin Sara Voss hat die zweite Olympiaqualifikation der Turnerinnen gewonnen Die 21-Jährige ließ vor mehreren hundert Zuschauern am Samstag in der Münchner Olympiahalle mit 54,700 Punkten die Stuttgarterin Elisabeth Seitz (54,025) hinter sich, die eine Woche zuvor die erste Qualifikation bei den deutschen Meisterschaften in Dortmund erfolgreich gewesen war. Dritte wurde die ehemalige Schwebebalkenweltmeisterin Pauline Schäfer (ebenfalls vom Bundesligisten MTV Stuttgart. Auch die weiteren Plätze gingen an Turnerinnen des Rekordmeisters: auf Rang vier landete Kim Bui, auf Rang fünf folgte Emelie Petz. «Ich bin sehr, sehr zufrieden mit meinem Wettkampf heute, auch wenn ich an der einen oder anderen Stelle natürlich noch ein paar Zehntel liegen gelassen habe“, erklärte Voss, die als Einzige unter den Kandidatinnen für Tokio keinen größeren Fehler einstecken musste. Gleich am Sprung hatte die deutsche Meisterin an diesem Gerät gut vorgelegt, als sie den Jurtschenko mit Doppelschraube zeigte und mit 14,350 Punkten erst einmal mit mehr als einem halben Punkt Vorsprung die Führung übernahm.

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GES/ Turnen/ DTL-Finale der Maenner, 30.11.2019

Die KTV Straubenhardt ist Deutscher Mannschaftsmeister. GES/ Turnen/ Deutsche Mannschaftsmeisterschaft: Bundesliga Finale, 30.11.2019 -- GES/ Gymnastics/ German National Team-Championships, 30.11.2019 --

GES/ Turnen/ Turn-WM Doha, 01.11.2018

Elisabeth Seitz (Deutschland/Stuttgart) am Boden. GES/ Turnen/ Turn-WM in Doha, Mehrkampffinale, 01.11.2018 -- GES/ Artistic Gymnastics/ Gymnastics World Championships: 01.11.2018 --

Al. Agiurgiuculese

Alexandra Agiurgiuculese, ITA, during all-around final at 2019 World Championships in Baku; 20/09/2019; Foto: SCHREYER

DTL-Finale der Maenner, 30.11.2019

Courtney Tulloch (Siegerlaender KV). DTL-Finale, 30.11.2019 --

GES/ Turnen/ Turn-WM Doha, 31.10.2018

Oleg Verniaiev (UKR) am Barren. GES/ Turnen/ Turn-WM in Doha, Mehrkampffinale, 31.10.2018 -- GES/ Artistic Gymnastics/ Gymnastics World Championships, Doha/Qatar: 31.10.2018 --

Linoy Ashram

Linoy Ashram, ISR, during all-around final at 2019 World Championships in Baku; 20/09/2019; Foto: SCHREYER

GES/ Turnen/ Turn-WM Doha, 01.11.2018

Elisabeth Seitz (Deutschland/Stuttgart) am Stufenbarren. GES/ Turnen/ Turn-WM in Doha, Mehrkampffinale, 01.11.2018 -- GES/ Artistic Gymnastics/ Gymnastics World Championships: 01.11.2018 --

DTL-Finale der Maenner, 30.11.2019

Marcel Nugyen und Nick Klessing (KTV Straubenhardt) freuen sich ueber den Sieg. DTL-Finale, 30.11.2019 --

Vlada Nikolchenko

Vlada Nikolchenko, UKR, during all-around final at 2019 World Championships in Baku; 20/09/2019; Foto: SCHREYER

GES/ Turnen/ Turn-WM Doha, 27.10.2018

Kim Bui (Deutschland/Stuttgart) am Stufenbarren. GES/ Turnen/ Turn-WM in Doha, Qualifikation, 27.10.2018 -- GES/ Artistic Gymnastics/ Gymnastics World Championships: 27.10.2018 --

DTL-Finale der Frauen, 30.11.2019

Feature, Schmuckbild Fotografen. DTL-Finale, 30.11.2019 --

GES/ Turnen/ Turn-WM Doha, 03.11.2018

Lukas Dauser (Deutschland/Unterhaching) am Barren. GES/ Turnen/ Turn-WM in Doha, Geraetfinale, 03.11.2018 -- GES/ Artistic Gymnastics/ Gymnastics World Championships, Doha/Qatar: 03.11.2018 --

Waldemar Eichorn

Waldemar Eichorn, TG Saar, during 2018 German league final in Ludwigsburg; 01/12/2018; Foto: SCHREYER

Vlada Nikolchenko

Vlada Nikolchenko, UKR, during all-around final at 2019 World Championships in Baku; 20/09/2019; Foto: SCHREYER

GES/ Turnen/ Turn-WM Doha, 02.11.2018

Feature, Schmuckbild: Ellie Black (Kanada) Tattoo mit Olympischen Ringen schaut unter Turnanzug vor.. GES/ Turnen/ Turn-WM in Doha, Geraetfinale, 02.11.2018 -- GES/ Artistic Gymnastics/ Gymnastics World Championships: 02.11.2018 --

Rebecca Matzon

Rebecca Matzon, GER/ Mannheim, during 2015 artristic gymnastics team final in Karlsruhe; 05/12/2015; Foto: SCHREYER

Linoy Ashram

Linoy Ashram, ISR, during all-around final at 2019 World Championships in Baku; 20/09/2019; Foto: SCHREYER

Andreas Bretschneider

Andreas Bretschneider, KTV Straubenhart, during 2016 Bundesliga-final in Ludwigsburg; 03/12/2016; Foto: SCHREYER

GES/ Turnen/ Turn-WM Doha, 27.10.2018

Leah Griesser (Deutschland/KRK/ Karlsruhe) am Stufenbarren. GES/ Turnen/ Turn-WM in Doha, Qualifikation, 27.10.2018 -- GES/ Artistic Gymnastics/ Gymnastics World Championships: 27.10.2018 --

Al. Agiurgiuculese

Alexandra Agiurgiuculese, ITA, during all-around final at 2019 World Championships in Baku; 20/09/2019; Foto: SCHREYER

Felix Remuta

Felix Remuta, TG Saar, during 2016 Bundesliga-final in Ludwigsburg; 03/12/2016; Foto: SCHREYER

Linoy Ashram

Linoy Ashram, ISR, during all-around final at the 2nd European Games in Minsk; 22/06/2019 - Foto: SCHREYER

typical

Overview (Oleg Vernyayev, TG Saar) during 2016 Bundesliga-final in Ludwigsburg; 03/12/2016; Foto: SCHREYER

Anna Gurbanova

Anna Gurbanova, AZE, in der Qualifikation der Gymnastik-EM 2009 in Baku, 15/05/2009 ; Foto: SCHREYER

typical

Typical (Leah Grießer, KRK) during 2018 German league final in Ludwigsburg; 01/12/2018; Foto: SCHREYER

Evita Griskenas

Evita Griskenas, USA, during all-around final at 2019 World Championships in Baku; 20/09/2019; Foto: SCHREYER

Lukas Dauser

Lukas Dauser, Obere Lahn, during 2018 German league final in Ludwigsburg; 01/12/2018; Foto: SCHREYER

Ekaterina Fetisova

Ekaterina Fetisova, UZB, during all-around final at 2019 World Championships in Baku; 20/09/2019; Foto: SCHREYER

EUROPAMEISTERSCHAFTEN | RSG

Zu viele kleine Fehler kosten Kolosov im Finale Plätze
12. Juni 2021

Margarita Kolosov hat im Mehrkampffinale bei den Europameisterschaften im bulgarischen Warna ihren 19. Platz nicht verteidigen können. Am Ende sprang für die Gymnastin vom Bundesligisten Berliner TSC nur Rang 24 heraus. Die 17-Jährige konnte sich zwar mit Ball, Keulen und Band verbessern, mit dem Reifen büßte sie im Vergleich zur Qualifikation vor zwei Tagen jedoch über einen Punkt ein. «Am Ende waren es zuviele kleine Fehler», sagte die deutsche Teamchefin Isabell Sawade nach dem Wettkampf. Dennoch blickte die 42-Jährige positiv in die Zukunft. «Das nächste Mal wird es besser», ist sie überzeugt. Melanie Dargel vom Zweitligisten TSV Schmiden (36.) hatte sich nicht für das Finale der besten 24 qualifiziert. Europameisterin wurde erwartungsgemäß eine Russin: Das Pokerspiel aus der Qualifikation (Rang fünf) von «Zwilling» Arina Averina hatte am Ende tatsächlich Erfolg. Mit 109,100 Punkten brachte sie fast eineinhalb Zähler zwischen sich und die zweitplatzierte Bulgarin Boryana Kaleyn (107,625). Dritte wurde Averinas Zwillingsschwester Dina Averina (107,325), die noch als Führende ins Finale eingezogen war.

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EUROPAMEISTERSCHAFTEN | RSG

Ziel erreicht! Kolosov steht im Finale
11. Juni 2021

Margarita Kolosov hat es geschafft! Die Gymnastin vom Bundesligisten Berliner TSC hat sich bei den Europameisterschaften für das Mehrkampffinale qualifiziert. Die 17-Jährige zog am Freitag  in der bulgarischen Schwarzmeerstadt Warna noch einmal alle Register und landete am Ende auf Rang 19. Mit den Keulen sammelte Kolosov noch einmal 22,400 Punkte, die Übung mit dem Band (17,775) ging als Streichwertung ins Endergebnis von 67,425 nicht mit ein. Kolosov ist damit die erste deutsche Einzelgymnastin seit vielen Jahren, die wieder in einem Mehrkampffinale steht. «Sie hat hier die Tendenz der letzten Weltcups bestätigt, insofern bin ich vollauf zufrieden. Das Ergebnis tut unserem Einzelbereich insgesamt gut», freute sich Teamchefin Isabell Sawade. Auch mit Melanie Dargel war sie zufrieden. «Sie hat den besten Wettkampf der Saison abgeliefert. Und wenn das am Höhepunkt gelingt, dann haben wir nicht alles falsch gemacht», ist sie überzeugt. Kolosov und Dargel hätten in der bulgarischen Hafenstadt jedenfalls einen bleibenden Eindruck hinterlassen. 

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RHYTHMISCHE SPORTGYMNASTIK | EM

Kolosov nimmt Kurs auf das Mehrkampffinale
10. Juni 2021

Margarita Kolosov vom Bundesligisten Berliner TSC hat am zweiten Tag der Europameisterschaften der Rhythmischen Sportgymnastik im bulgarischen Warna Kurs auf das Mehrkampffinale eingeschlagen. Ihre 22,075 Punkte mit dem Reifen und die 22,950 Zähler mit dem Ball beförderten die 17-Jährige zur Halbzeit mit 45,025 Punkten auf Rang 20. Für das Mehrkampffinale am Samstag qualifizieren sich die 24 besten Gymnastinnen Europas. Kann Kolosov ihre Platzierung auch am morgigen Tag verteidigen, könnte sie auch im Rennen um das letzte Einzel-Ticket für Tokio bleiben. Dieses wird nach einem speziellen Verfahren durch den internationalen Turnverband (FIG) vergeben, wobei auch bestimmte Kontinentalschlüssel eine Rolle spielen. Auch Kolosovs Teamgefährtin Melanie Dargel vom Zweitligisten TSV Schmiden schlug sich bei ihrer ersten Europameisterschaft wacker. Die 15-Jährige steht nach den zwei Geräten Reifen (20,400) und Ball (20,650) mit 41,050 Punkten auf Rang 36. Die beiden Deutschen starten am Freitag bereits um 9:00 Uhr deutscher Zeit.

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NACHWUCHSBUNDESLIGA

Nachwuchs darf wieder an die Geräte
10. Juni 2021

Nach der Staffel Ost hat nun auch die Staffel West der IWA-Nachwuchsbundesliga ihren ersten Wettkampf des Jahres fixiert. «Ich freue mich, dass wir mit der KTG Heidelberg einen Ausrichter finden konnten», sagte der DTL-Ligaverantwortliche für die NBL, Christian Ronneberger am Donnerstag. Neuer Starttermin ist nun der 19. Juni, Wettkampfbeginn ist 14:00 Uhr. «Aktuell prüft die Stadt noch einmal das Hygienekonzept, da dieses an die seit Montag gültige Verordnung angepasst wurde», berichtet Ronneberger weiter. Da es auch im ersten Halbjahr 2021 viele Wettkampfausfälle gab, darf jede Mannschaft auf Wunsch am ersten Wettkampftag der NBL einen fünften Turner zum Einsatz bringen. Dieser darf laut Ronneberger außer Konkurrenz starten, sei aber vor dem Einturnen schriftlich der Wettkampfleitung mitzuteilen. Die Staffel Ost der IWA-Nachwuchsbundesliga trifft am gleichen Tag in Halle an der Saale aufeinander.  Die NBL hat in dieser Saison insgesamt drei Wettkampftage. Die besten drei Clubs aus der Staffel Ost und West qualifizieren sich für das DTL-Finale am 4. Dezember und dürfen dort um den Titel des deutschen Nachwuchsmeisters kämpfen.

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EUROPAMEISTERSCHAFTEN | RSG

Deutschland hofft auf zwei Tickets für Tokio
09. Juni 2021

Zum Auftakt der Europameisterschaften der Rhythmischen Sportgymnastik in der bulgarischen Hafenstadt Warna hat die deutsche Juniorinnengruppe das Mehrkampffinale knapp verpasst. Viktorija Meshi, Jana Rudoj, Regina Stoljartschuk, Katja Tenenbaum, Emilia Wickert sowie Anna-Maria Shatokhin vom Zweitligisten TSV Schmiden, landeten in der Qualifikation am Mittwochmorgen mit 48,000 Punkten auf Rang 13. Mit fünf Bällen (31,400) reichte es für Rang elf, mit fünf Bändern (16,600) für den 16. Platz. Für Margarita Kolosov vom Bundesligsten Berliner TSC und Melanie Dargel vom Zweitligisten TSV Schmiden wird es am Donnerstag Ernst. Um 14:15 Uhr deutscher Zeit starten beide mit dem Reifen und Ball in die Qualifikation, am Freitag stehen für die zwei ab 9:00 Uhr die Übungen mit den Keulen und dem Band auf dem Programm. Während es für Dargel bei der EM erklärtermaßen um das Sammeln von Erfahrung geht, hofft Kolosov noch auf einen Platz im Mehrkampffinale am Samstag. Und damit vielleicht sogar auf das letzte noch verfügbare Olympiaticket. 

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Turnen | MÄNNER | FRAUEN | DM

Angriff auf die Etablierten: Prügel und Hörr holen Titel
06. Juni 2021

Gleich zwei 22-jährige Turner haben am letzten Tag der deutschen Meisterschaften in Dortmund den Etablierten die Titel weggeschnappt. Am Sprung gewann Leonard Prügel vom Bundesligisten SC Cottbus mit 13,866 Punkten ebenso den ersten Meistertitel seiner Karriere, wie Carlo Hörr vom Vizemeister TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau am Königsgerät Reck (14,100). Prügel brachte dabei ein gutes Zehntel zwischen sich und Felix Remuta vom Ligakonkurrenten TG Saar, Dritter wurde Nick Klessing von der KTV Straubenhardt. Deutlicher fiel die Entscheidung am Reck aus, wo Hörr fast einen halben Punkt auf den neuen Mehrkampfmeister Lukas Dauser herausturnen konnte. Dritter wurde der Straubenhardter Nils Matache. Doch auch Dauser ging am Sonntag nicht leer aus: Mit 15,700 Punkten gewann er überlegen die Entscheidung am Barren und sicherte sich seinen dritten Titel in der Westfalenhalle. Mit 1,2 Punkten Rückstand folgte Dausers Teamkollege Philipp Herder, Nachwuchsmann Glenn Trebing vom TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau turnte sich mit 13,833 Zählern auf das dritte Treppchen.

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Turnen | MÄNNER | FRAUEN | DM

Elisabeth Seitz verpasst Titel Nummer 24 und verzichtet
05. Juni 2021

Rekordmeisterin Elisabeth Seitz hat bei den deutschen Meisterschaften am Samstag im Finale am Stufenbarren keine weiteren Titel sammeln können. «Ich bin mit meinem Fuß einmal am Holm angeschlagen, das gab leider einen halben Punkt Abzug. Daher hat Kim Bui verdientermaßen gewonnen. Ich bin sehr zufrieden und immer noch beflügelt vom Donnerstag», sagte die 27-jährige Titelverteidigerin vom Bundesligisten MTV Stuttgart. Die angesprochene Teamkollegin strahlte dagegen ob ihres elften Meistertitels über das ganze Gesicht: «Es war so ein kleiner Befreiungsschlag. Ich bin überglücklich, dass ich jetzt Gold um meinen Hals hängen habe», jubelte sie. Mit 14,266 Punkten blieb Bui am Ende zwei Zehntelpunkte vor Seitz. Die WM-Dritte will auch am Sonntag ihren 24. Titel nicht sammeln, sondern tritt vorzeitig die Heimreise an. «Wenn ich eine höhere Belastung habe und in Richtung Wettkampf gehe, dann melden sich auch meine Füße. Wir haben in einer Woche schon die zweite Olympiaqualifikation, die extrem wichtig ist», erklärte sie ihren Rückzug.

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TURNEN | MÄNNER | DM

Dauser schwenkt mit Titel auf Olympiakurs ein
04. Juni 2021

Lukas Dausers Urschrei bei den deutschen Meisterschaften war vermutlich bis weit vor die Westfalenhalle von Dortmund zu hören. «Da ist das Ding!», jubelte der 27-Jährige vom Bundesligisten TuS Vinnhorst. Mit 82,750 Punkten hatte zuvor in der Mehrkampfentscheidung zum zweiten Mal in seiner Karriere die gesamte Konkurrenz hinter sich gelassen. Viel wichtiger dürfte dem gebürtigen Oberbayern aber sein, dass er vor rund 14 000 leeren Stühlen damit als Führender auf die Zielgerade zu den Olympischen Spielen eingebogen ist. Überraschend auf seine Fersen heftete sich Dausers Vinnhorster Teamkollege Nils Dunkel (80,40). Titelverteidiger Andreas Toba vom Ligakonkurrenten TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau lieferte sich mit den beiden Nordlichtern einen starken Fight, griff aber ausgerechnet an seinem Paradegerät Reck im letzten Durchgang daneben und wurde mit 80,20 Zählern Dritter. Im Kampf um das vierte Olympiaticket haben sich der Straubenhardter Nick Klessing (79,900) und der dritte Vinnhorster im Bunde, Philipp Herder (79,800), in Stellung gebracht.

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RHYTHMISCHE SPORTGYMNASTIK | DM

Fünf Titel: Kolosov ist die Königin von Dortmund
04. Juni 2021

Margarita Kolosov vom Bundesligisten Berliner TSC ist die große Gewinnerin der deutschen Meisterschaften in der Rhythmischen Sportgymnastik. Nach ihrem Mehrkampftitel vom Donnerstag gewann die «Königin von Dortmund» am Freitag bei den Finals in der Westfalenhalle alle vier möglichen Einzelentscheidungen. Die 17 Jahre alte Gymnastin lag am Ende mit dem Reifen (19,40 Punkte), dem Ball (23,325), dem Band (18,85) und den Keulen (20,55) an der Spitze. Lediglich mit den Keulen muss sie sich den Titel mit ihrer Trainingsgefährtin Melanie Dargel aus Worms teilen, je zwei dritte Plätze gingen an Sandy Kruse und Julia Stavickaja vom Bundesligisten Bremen 1860. «Ich hatte zwar noch immer Fehler, aber in jeder Übung nur einen», sah die fünffache deutsche Titelträgerin eine deutliche Steigerung zu ihrer Leistung vom Vortag. Und Dargel stellte klar: «Wir sind keine Konkurrentinnen, sondern Freundinnen». Es sei schön, sich mit Kolosov den Titel zu teilen.

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TURNEN | FRAUEN | DM

Eilsabeth Seitz zieht in nationalen Turn-Olymp ein
03. Juni 2021

Elisabeth Seitz vom MTV Stuttgart ist endgültig im nationalen Turn-Olymp angekommen. Genau 50 Tage vor Beginn der Spiele in Tokio gewann die 27-Jährige mit 53,50 Punkten in Dortmund ihren achten deutschen Mehrkampftitel und ist somit mit insgesamt 23 Meistertiteln alleinige Rekordhalterin im deutschen Turnen. Die Bestmarke der Potsdamerin Ingrid Föst aus dem Jahr 1963 hatte Seitz bereits 2019 egalisiert. Seitz Stuttgarter Teamgefährtin Pauline Schäfer (53,40) belegte Rang zwei, Titelverteidigerin Sarah Voss aus Köln (53,00) wurde Dritte. Voss blieb die einzige Turnerin unter den Top-Fünf, die nicht in Diensten des MTV steht. Denn auch die Plätze vier und fünf gingen in Kim Bui (52,850) und Emelie Petz (52,350) an zwei Turnerinnen des Rekordmeisters. Die Wettkämpfe in der Westfalenhalle gelten für die Turnerinnen als erste von zwei Qualifikationen für Olympia in Tokio. Vier Tickets sind zu vergeben. Die endgültige Entscheidung fällt am 12. Juni bei einem Länderkampf in München.

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RHYTHMISCHE SPORTGYMNASTIK | DM

An Kolosov führt kein Weg vorbei
03. Juni 2021

An Margarita Kolosov geht in Deutschland derzeit kein Weg vorbei. Mit 77,050 Punkten blieb die 17 Jahre alte Gymnastin vom Bundesligisten Berliner TSC fast zehn Punkte vor ihren Konkurrentinnen Melanie Dargel (68,35) aus Worms und Sandy Kruse (57,825) vom Bundesligisten Bremen 1860. Überbordende Freude kam bei Kolosov trotz Titelerfolgs allerdings nicht auf. «Ich weiß, dass ich es viel besser kann», war sie mit ihrer Leistung an diesem Tag nicht zufrieden. Gleich bei ihrem ersten Vortrag mit dem Reifen (16,225) hatte sie mehrere Gerätverluste verbucht und war hinter der 15-jährigen Dargel (17,25) auf Rang zwei gerutscht. Mit ihren Übungen mit Ball und Keulen hatte sie sich danach jedoch wieder an der Führenden vorbeigekämpft. Am Ende reichte sogar eine durchwachsene Übung mit dem Band für den deutlichen Titelgewinn. Wirklich erklären konnte sich die Favoritin die vielen Unsicherheiten nicht. «Es ist natürlich eine andere Halle als zu Hause, daran muss man sich erst gewöhnen», sagte sie und setzt nun auf die Einzelfinals am Freitag: «Da will ich noch einmal alles geben», versprach sie.

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BUNDESLIGA | MÄNNER

Marcel Nguyen erfolgreich operiert
03. Juni 2021

Marcel Nguyen vom Bundesligisten KTV Straubenhardt ist am Mittwoch in München erfolgreich operiert worden. «Ich fühle mich den Umständen entsprechend gut», erklärte der 33-Jährige gegenüber dem DTL Newskanal. Nguyen hatte sich vor fünf Tagen beim Training an den Ringen im Kunstturnforum Stuttgart einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zugezogen. Der Medaillengewinner der Olympischen Spiele von London 2012 hatte 2014 die gleiche Verletzung schon einmal wegstecken müssen. Auch bei der WM in Stuttgart 2019 in Stuttgart musste er aufgrund einer Operation an der Schulter passen. Zuletzt hatte den 19-fachen deutschen Meister ein Knochenödem im rechten Handgelenk im Training stark eingeschränkt. Nach der OP gab sich Nguyen jedoch bereits wieder kämpferisch. «Abhängig vom Verlauf der Reha habe ich die Europameisterschaften 2022 weiter fest im Blick», betonte er. Denn eines sei für ihn trotz verpassten Olympiastarts klar: «Ich möchte nicht meine Karriere mit einer Verletzung beenden», sagte er.

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