REAKTIONEN
DTL-Verantwortliche bedauern Rücktritt von Hirsch

Die Verantwortlichen der Deutschen Turnliga haben den Rücktritt von Bundestrainer Andreas Hirsch mit Bedauern zur Kenntnis genommen. «Ich bin schon etwas überrascht, obwohl diese Entscheidung nachvollziehbar ist», räumte DTL-Präsident Jens-Uwe Kunze am Montag in Berlin ein. Hirsch habe das Männerturnen der letzten beiden Jahrzehnte in Deutschland «wie kein anderer vor ihm» geprägt. «Zum Glück verlieren wir diesen streitbaren, aber mit klaren Prinzipien agierenden Trainer, nicht ganz», sagte Kunze. Hirsch werde auch immer ein Freund der DTL bleiben.

Dass Hirsch in seiner Funktion bei der Bundespolizei den Turnern begleitend zur Seite stehen könne, erleichtert den DTL-Chef. Seine Mitbetreuung unserer Spitzenturner in Kienbaum werde der Vorbereitung sehr dienlich sein, gerade in Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2021.

Auch die Abteilung Männer der DTL hob Hirschs Leistungen in den vergangenen Jahren hervor. «Wir blicken mit Respekt auf eine zu Ende gehende Ära zurück, die mit den leuchtenden Ausnahmekönnern Philipp Boy, Marcel Nguyen und Fabian Hambüchen einzigartig in der deutschen Turngeschichte war», erklärte Abteilungsleiter Mirko Wohlfahrt am Montag. Mit Hochachtung begegne er Hirschs Entscheidung, trotz seines neuen Wirkungskreises die Vorbereitung der Turner bis Tokio weiter zu begleiten. «Wir wünschen Andreas Hirsch für die Umsetzung seiner Aufgaben, die mit seinem Wechsel zur Bundespolizeisportschule in Kienbaum einhergehen, ein glückliches Händchen und alles Gute», sagte der Cottbuser.

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