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Grießers Knie-OP gut verlaufen

Nationalturnerin Leah Grießer vom Bundesligisten TG Karlsruhe-Söllingen hat ihre Knie-OP in der Heidelberger ATOS-Klinik gut überstanden. «Der Eingriff ist gut verlaufen und ich kann es nicht erwarten, bald wieder die ersten schmerzfreien Schritte & Sprünge zu machen«, sagte die 21 Jahre alte Medizinstudentin am Mittwoch. Grießer, die dreimal Teil eines WM-Teams und auch beim olympischen Test-Event in Rio de Janeiro 2016 am Start war, will auch weiterhin die ins Jahr 2021 verschobenen Olympischen Spiele in Tokio ins Visier nehmen. «Ich will auf jeden Fall wieder turnen. Und ich würde auch sehr gerne wieder Wettkämpfe turnen», sagte sie dem DTL-Newskanal.

Leah Griesser
Leah Grießer beim Test-Event in Rio

Überstürzen will es die Karlsruherin aber nicht, denn: «Ich finde es total schwierig, zum aktuellen Zeitpunkt zu sagen, dass ich mich bereits zu 100 Prozent auf Olympia vorbereite«, räumt sie ein. Schließlich wisse niemand, was in einem Jahr ist. «Ich muss sehen, wie sich mein Knie entwickelt und ob meine Sehne hält. Aber ich bin da super zuversichtlich und guter Dinge», sagte sie.

Es sei aufgrund der derzeitigen Umstände nicht leicht gewesen, einen Termin für die Operation in einer Klinik zu bekommen. «Nun bin ich dankbar, dass die OP trotz Corona noch gemacht werden konnte und ich gleich mit der Reha anfangen kann», erklärte sie. Ihr Studium hat sie bereits umgeplant: Ihr erstes Staatsexamen will sie nun bereits im Frühjahr 2021 absolvieren. «Wenn ich das Physikum in der Tasche habe, kann ich theoretisch den gesamten Sommer frei machen und mich auf die Wettkämpfe vorbereiten», lautet ihr Plan.

29. April 2020
von Nils B. Bohl
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