BUNDESLIGA | MÄNNER
Straubenhardt lässt keine Zweifel aufkommen

Die KTV Straubenhardt hat auch Spitzenduell gegen Meister TuS Vinnhorst keine Zweifel an ihren Titelambitionen aufkommen lassen. Unter den Augen von DTL-Präsident Michael Götz sicherten sich Schwarzwälder sicherten am Ende in der ausverkauften Straubenhardthalle mit 53:24 zwei weitere wichtige Punkte im Titelrennen. Das Auftaktduell am Boden ging allerdings mit 9:7 an die Gäste aus Niedersachsen. Danach allerdings zündete die Mannschaft von Trainer Brian Gladow den Turbo und drehte mit einem 15:2 am Pauschenpferd und 11:2 an den Ringen die Partie in Richtung Erfolg. Nach der Pause stemmte sich Vinnhorst noch einmal gegen die drohende Niederlage. Ein Unentschieden (7:7) am Sprung war aber zu wenig, um den Schwarzwald-Express noch aufhalten zu können.

Am Barren dann feierte Straubenhardts Neuzugang Lukas Dauser nach rund fünfeinhalb Wochen Verletzungspause sein Comeback an seinem Paradegerät. Mehr als ein Unentscheiden gegen Vinnhorsts Philipp Herder sprang zwar noch nicht heraus, die wichtigen Gerätpunkte landeten durch einen 5:4-Erfolg erneut auf dem Straubenhardter Konto. Das Reck lief dagegen für Dauser deutlich besser, entlockte dem 29-Jährigen nach dem Abgang gar ein «Yesss!». Doch Vinnhorst fand in dem Türken Ahmed Önder ein probates Gegenmittel, um Dauser Klasse-Übung zu egalisieren. Topscorer der Spitzenpartie war Nick Klessing mit 10 Punkten Punkten, wertvollster Vinnhorster Turner war Andrea Cingolani mit sechs Zählern. Straubenhardts Nils Matache zog sich als erster KTV-Turner bei der letzten Bahn am Boden eine Knieverletzung zu und konnte den Wettkampf nicht weiter fortsetzen.

Der SC Cottbus gewann gegen seinen Angstgegner StTV Singen mit 39:23. Für Cottbus war es der zweite Sieg im vierten Duell, für Singen der erste Auftritt in der Lausitz überhaupt. Die Riege aus dem schönen Hegau konnte allerdings lediglich die Gerätpunkte von den Ringen und vom Sprung in den Bus packen, ein weiterer Überraschungserfolg blieb den Turnern von Axel Leitenmair versagt. Topscorer in der Lausitzarena war der Ukrainer 17-jährige Radomyr Stelmakh, der insgesamt 14 Punkte für die Lausitzer sammelte. Elf Punkte für den StTV Singen trug der Italiener Lorenzo Casali bei.

 Auch der TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau gewann seine Heimpartie. Die Truppe von Paul Schneider hielt die TG Saar mit 49:26 in Schach. Zwar starteten die Saarländer gut in den Wettkampf und konnten sowohl den Boden als auch das Pauschenpferd auf ihre Seite ziehen, danach jedoch gab es in der Großsporthalle vo Schwäbisch Gmünd für die Mannen von Eugen Spiridonov nichts mehr zu holen. Topscorer des Duells war Andreas Toba mit 22 Punkten, der wie Cottbus‘ Radomyr Stelmakh ebenfalls erst 17 Jahre alte Daniel Mousichidis war mit 10 Scorepunkten wertvollster Turner von der Saar.

22. April 2023
von Nils B. Bohl

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