BUNDESLIGA | MÄNNER
Wetzgau will gegen Singen nichts anbrennen lassen

An einem lässt Trainer Paul Schneider vom TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau keinen Zweifel. Soll der Einzug ins Halbfinale gelingen, muss ein Sieg vor eigener Kulisse gegen den StTV Singen her. «Ich bin zuversichtlich. Wir werden so turnen, dass wir den Wettkampf gewinnen sollten», ist er daher überzeugt. Die 270 Zuschauer, die in der Großsporthalle Schwäbisch Gmünd mit dabei sein werden, werden einen TVW in Bestbesetzung erleben. Auf ausländische Gastturner jedoch, werden die Wetzgauer, wie die meisten anderen Bundesligaclubs auch, verzichten. Das allerdings hindert Schneider nicht, die Ziele hoch anzusetzen. «Am liebsten würde ich alle sechs Geräte gewinnen», sagte er. Das ist den Schwaben gegen die Badener in der Vergangenheit schon zweimal gelungen. «Ich habe die Turner aber gewarnt, es nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und konzentriert bei der Sache zu sein», erklärte Schneider.

Dass die Singener gerne Sprung und Pauschenpferd mit nach Hause nehmen würden, nimmt Schneider mit einem verschmitzten Lächeln zur Kenntnis. «Das wird schwierig», versprach er in Richtung Stadtturnverein. Natürlich müsse jedes Gerät erst einmal geturnt werden und manchmal gingen die Dinge schnell. Aber: «Nach dem Wettkampf reden wir noch einmal», lachte er. Andreas Toba wird wieder an vier Geräten, die beiden jüngeren Valentin Zapf (18) und Arne Halbisch (17) dürfen noch häufiger ihre Qualitäten beweisen. Auch Felix Pohl, den Achillesprobleme plagten, wird wohl wieder an drei Geräten zum Einsatz kommen.

16. Oktober 2020
von Nils B. Bohl
1. Bundesliga Staffel BWKGPDiffPkt
1 TG Saar 327:9+186
2 TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau 317:19-24
3 TuS Vinnhorst 318:18+02
4 StTV Singen 310:26-160

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